Nur knapp 500 Förderplätzen zur Integration in den Arbeitsmarkt stehen rund 160.000 Asylbewerber gegenüber. Das teilt die Bundesregierung mit. Grüne werfen Schwarz-Rot Untätigkeit vor.
Asylbewern werden Deutschkurse angeboten. Wie Sprachwissenschaftler aber kritisieren, ist das Angebot nicht ausreichend, da sie das Niveau der Integrationskurse nicht erreichen. Auch Schulen müssten sich vermehrt auf Mehrsprachigkeit einstellen. Von Katharina Hamel
Anlass, Form, Richtung und Ausmaß von Flucht haben sich stark verändert. Heute gehören auch von Gewalt oder Krieg Verfolgte und Arbeitsmigranten zu den Vertrieben. Das aktuelle Schutzverständnis erfasst sie aber nicht. Einer Schweizer Studie zufolge sind Reformen nötig.
Der hessische Verfassungsschutz gerät zunehmend in Erklärungsnot. Opferanwälte werfen dem Geheimdienst vor, von dem Mord in Kassel gewusst zu haben. Als Beweis verweisen sie auf Telefongespräche zwischen Verfassungsschutzmännern, die neu ausgewertet wurden.
IS und Al-Qaida kämpfen um den Titel "Arabien such den Top-Terroristen", in Hamburg gewinnen Titten und Ärsche Wahlkämpfe und in Dresden möchte ein Dealer, der Asyl in Südafrika suchte, Bürgermeister werden. Der alltägliche "Wahn & Sinn" von Sven Bensmann. Von Sven Bensmann
Müssen 16-jährige die Kosten für ihre Abschiebung erstatten? Ein Gericht hat entschieden: Ja, sie müssen. Denn laut Ausländerrecht ist man schon ab 16 voll haftbar. Hätte Deutschland die UN-Kinderrechtskonvention umgesetzt, hätte das Gericht anders entschieden.
Die Leipziger Staatsanwaltschaft geht gegen zwei Bundestagsabgeordnete vor. Sie sollen zur Blockade der "Legida"-Demonstrationen aufgerufen haben. Eine der Abgeordneten soll ihre Hoffnung geäußert haben, "dass 'Legida' nicht laufen kann".
Ein Jahr nach dem Volksentscheid zur Begrenzung der Zuwanderung, haben die Schweizer nun ein Gesetz vorgelegt. Aber sind erfolgreiche Teilhabe an der globalen Wirtschaft und gleichzeitig Abschottung gegen Fremde überhaupt möglich? Von Tobias Busch Von Dr. Tobias Busch
Deutschland hält auch nach der Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs an den umstrittenen Sprachhürden beim Ehegattennachzug fest. Die EU-Kommission ist nicht einverstanden und droht Deutschland nun mit einem weiteren Vertragsverletzungsverfahren.
Medien wollten von der Stadt Würzbürger wissen, wer die "Pegida"-Demosntrationen angemeldet hat. Die Stadt verweigerte die Auskunft. Die Medien klagten dagegen und bekamen nun Recht. Ihr Interesse an den Namen sei größer als das Geheimhaltungsinteresse.