Redaktion

Flüchtlingspolitik

Bundesregierung verhandelt mit sechs Staaten über Migrationsabkommen

05.10.2023

Sie gelten als Schlüssel, um die Einwanderung nach Deutschland zu regeln: Migrationsabkommen mit den wichtigsten Herkunftsländern. Bisher hat die Ampel-Regierung erst eins davon abgeschlossen. Sie hofft darauf, dass bald weitere folgen.

Antiziganismus in vielen Ämtern

Stadt Hannover räumt Diskriminierung von Sinti und Roma ein

04.10.2023

Vor zwei Jahren deckte eine Studie auf, wie Sinti und Roma in einer deutschen Großstadt diskriminiert werden. Jetzt ist klar: Es geht um Hannover. Die Stadt zeigt sich lernwillig, sieht die Problembewältigung aber auch als Aufgabe der gesamten Gesellschaft.

Wirtschaftsweise Schnitzer

AfD-Wahlerfolge wirtschaftlich nicht erklärbar

04.10.2023

Aus wirtschaftlicher Sicht lassen die hohen AfD-Werte in Ostdeutschland nicht erklären. Wirtschaftsweise Schnitzer sieht andere Gründe für das Wahlverhalten und warnt vor den Folgen: Imageverlust, Isolierung und wirtschaftlicher Abschwung.

Unicef-Direktorin

Unicef-Direktorin: „Mittelmeer ist Friedhof für Kinder geworden“

04.10.2023

Allein zwischen Juni und August kamen 990 Geflüchtete auf der zentralen Mittelmeeroute ums Leben oder gelten als vermisst. Unter den Opfern befinden sich auch Jungen und Mädchen.

Ärger um Flüchtlingspakt

Tunesien lehnt EU-Finanzhilfen ab

04.10.2023

Die EU erhofft sich von Tunesien Unterstützung: Das Land soll seine Grenzen dichtmachen, Menschen, die über das Mittelmeer nach Europa flüchten wollen, abhalten. Neue Aussagen aus Tunis sorgen nun aber in Brüssel für Unruhe.

Wahrheitskommission

Antiziganismusbeauftragter will Verfolgung nach 1945 aufarbeiten

03.10.2023

Sinti und Roma werden bis heute vielfach ausgegrenzt. Der Antiziganismusbeauftragte macht dafür auch einen mangelnden Bruch mit Denkweisen der Nationalsozialisten verantwortlich. Die Verfolgung seit 1945 soll nun aufgearbeitet werden.

Chronologie

Was seit dem ersten großen Bootsunglück vor Lampedusa passiert ist

03.10.2023

Am 3. Oktober 2013 ertranken vor der italienischen Insel Lampedusa mehr als 360 Geflüchtete, die Europa über das Mittelmeer erreichen wollten. Das Bootsunglück sorgte für Entsetzen und Aufmerksamkeit für das Thema. Seitdem ist viel passiert. Chronologie der letzten zehn Jahre:

Dresden

Kretschmer nach Anschlag auf geplantes Flüchtlingsheim „fassungslos“

01.10.2023

Unbekannte haben in der Nacht zu Samstag in Dresden versucht, eine geplante Flüchtlingsunterkunft in Brand zu setzen. Die leerstehende Schule blieb verschont, weil das Feuer erlosch. Die Tat mache ihn fassungslos, erklärte der Ministerpräsident, der eine Obergrenze befürwortet.

Asyldebatte faktenfrei

270 Wissenschaftler fordern „Menschenrechtspakt in der Flüchtlingspolitik“

01.10.2023

Obergrenze bei der Aufnahme von Geflüchteten, Asylverfahren an EU-Außengrenzen, Termine beim Zahnarzt. Die Debatte über Flucht und Asyl wird nach Überzeugung von 270 Wissenschaftlern weitestgehend faktenfrei geführt. In einem Aufruf fordern sie einen „Menschenrechtspakt“.

Weniger Bürokratie gefordert

Geflüchtete sollen frühzeitiger arbeiten dürfen

01.10.2023

Arbeitskräfte sind in Deutschland inzwischen in zahlreichen Branchen gesucht, und viele Flüchtlinge wollen arbeiten. Die Wirtschaft will weniger Bürokratie, damit Asylbewerber zügig eine Beschäftigung aufnehmen können.