A. Kadir Özdemir

Die Einwanderung nach Deutschland mit 12 Jahren ließ A. Kadir Özdemir zum ersten Mal die Tragweite von Sprache und Sprachlosigkeit erahnen. Das Spiel und der Ernst mit den Worten wurde fortan seine liebste Beschäftigung. Nach dem Studium der Neueren Geschichte und Soziologie ist das wissenschaftliche wie kreative Schreiben ein essentieller Teil seiner Gedanken- und Erlebniswelt und glücklicherweise auch Berufswelt geworden. Wenn er nicht schreibt, könnte er endlos Filme aus aller Welt sehen. Die Fiktion des Films enthalte immer etwas Intimes über Menschen u. Kulturen. Für Politik hatte er sich nie wirklich interessiert und wundert sich, wie er heute ein politischer Mensch geworden ist mit Fokus: deutsch-türkische Beziehungen, Indien und Naher Osten.

Teilhabe

Warum Jugendliche nicht von Politik wissen wollen

27.06.2016

Politikverdrossenheit bei Jugendlichen wird immer wieder angeprangert. Bei näherem Hinsehen fällt auf, dass insbesondere Jugendliche mit Migrationsgeschichte durchaus an politischen Themen interessiert sind, aber nicht mehr an die Wirksamkeit ihrer Stimme glauben. Von A. Kadir Özdemir

EU-Flüchtlingspolitik

Wie ein Künstler, der sein Werk verspottet

23.10.2015

Deutschland nimmt vergleichsweise nur ganz wenige Flüchtlinge auf. Dennoch inszeniert es sich als Schutzmacht für die Bedürftigen - Bundeskanzlerin Merkel als Mutter Theresa der Asylsuchenden. Die Wahrheit sieht anders und noch viel schlimmer auf EU-Ebene.

Migration und Korruption

Korrupt, das sind nur die anderen.

10.09.2015

Wissenschaftler untersuchen immer wieder negative Folgen von Einwanderung - mitgeschleppte Korruptionsangewohnheiten etwa. Den eigentlichen Korruptionsschaden verursachen aber elitäre Polit-Kreise. Das müsste man den "besorgten Bürgern" einmal klar machen.

Kurdischer Obama?

Ein Bild hält uns gefangen

19.08.2015

Seit Wochen kursiert eine Metapher in den Medien: HDP-Chef Selahattin Demirtaş sei ein kurdischer Obama. Wie stichhaltig dieser Vergleich ist und ob die damit verbundenen Assoziationen stimmen, hat sich A. Kadir Özdemir näher angeschaut.