Bernd Prange sitzt für die CDU im Kreistag und ist Ortsbürgermeister. Nun hat er 10.000 Euro an die AfD gespendet und ihre Wahl empfohlen. Die SPD verlangt eine eindeutige Reaktion der Christdemokraten.
Rund 80.000 Menschen wurden seit April rückgeführt oder abgeschoben, die Kosten sollen bei etwa 16 Millionen Euro liegen. Jetzt fordert Südafrika Geld von Herkunftsländern – mitten in einer aufgeheizten Debatte und anhaltender Gewalt.
Wer kein reguläres Konto nutzen kann, stößt im zunehmend bargeldlosen Alltag schnell an Grenzen. Wallets und andere digitale Zahlungswege können neue Möglichkeiten eröffnen – zugleich bleiben Fragen nach Regulierung, Verbraucherschutz und tatsächlicher Teilhabe.
Für einen Privatkredit in der Schweiz ist die Staatsangehörigkeit nicht entscheidend. Wer eine passende Aufenthaltsbewilligung, einen festen Wohnsitz, regelmäßiges Einkommen und ausreichende Bonität nachweist, kann einen Antrag stellen.
Deutschland profitierte 1953 selbst von einem großzügigen Schuldenerlass. Heute gehört die Bundesrepublik zu den Staaten, die ein verbindliches UN-Verfahren für faire Staatenentschuldung ausbremsen. Von Kiflemariam Gebre Wold
Ausstieg aus rechtsextremen Gruppen braucht Zeit, Vertrauen und professionelle Begleitung. Beratungsstellen wie „Exit“, „Rote Linie“ und die Aussteigerhilfe Bayern helfen Betroffenen, kämpfen aber um verlässliche Förderung. Von Pat Christ
Nach dem CSD-Anschlag will Familienministerin Prien Mittel aus „Demokratie leben!“ umschichten. Im Gespräch erklärt sie auch die Rolle muslimischer Verbände. An der umstrittenen Neuausrichtung des Förderprogramms hält die CDU-Politikerin weiter fest. Von Verena Schmitt-Roschmann
USA für Reiche, Georgien und Ukraine für Arme - obwohl Leihmutterschaften in Deutschland verboten sind, können Wunscheltern Angebote im Ausland nutzen. Das ethische Problem werde ins Ausland verlagert, erklärt Soziologe Stefan Sell. Von diesem System profitierten Agenturen. Von Karsten Packeiser
Eine Legalisierung in Deutschland würde das grenzüberschreitende Geschäft von Leihmutterschaften nach Einschätzung von nicht beenden. Expertin Amina Nolte ist überzeugt: Günstigere Preise und weitergehende Angebote locken Kinderwunsch-Eltern weiterhin in schwächer regulierte Länder. Von Franziska Hein
Geflüchtete aus der Ukraine sowie EU-Bürgerinnen und EU-Bürger sollen ab August wieder freiwillig an Integrationskursen teilnehmen können. Die Öffnung gilt jedoch nur eingeschränkt. Asylsuchende und Geduldete bleiben weitgehend außen vor. Die Kritik bleibt scharf.