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Migration und Integration in Deutschland

[Die Verhinderung der Sesshaftmachung] würde den Vorteil haben, dass das Interesse an einer Familienzusammenführung zurückgeht und damit uns erheblich geringere Infrastrukturkosten entstehen würden.

Ein Vertreter der Bundesvereinigung der Deutschen Arbeitgeberverbände, Weber, 1974

Rezension


Buchtipp zum Wochenende

Die Sprache der Judenfeindschaft im 21. Jahrhundert

30. April 2013 | Von Jamal Tuschick | 9 Kommentare

Wie artikuliert sich im 21. Jahrhundert judenfeindliches Gedankengut? Mit dieser Frage beschäftigen sich die Sprach- und Kognitionswissenschaftlerin Monika Schwarz-Friesel und der Historiker Jehuda Reinharz anhand einer datenreichen Untersuchung des aktuellen judenfeindlichen Sprachgebrauchs.

Buchtipp zum Wochenende

Generation Koffer. Die Pendelkinder der Türkei

30. April 2013 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

Von den Eltern verlassen, bei Verwandten aufgewachsen das Schicksal von „Gastarbeiter“-Kindern türkischer Herkunft ist im Bewusstsein der Deutschen bisher nicht vorhanden. Gülcin Wilhelm hat ein Buch über ein türkisches Tabu geschrieben.

Buchtipp zum Wochenende

„Transnational statt nicht integriert“ von Yaşar Aydın

26. April 2013 | Von Rukiye Cankıran | 4 Kommentare

Dass Hochqualifizierte sich weltweit um Jobs bewerben ist Usus, wenn junge qualifizierte Türkeistämmige Deutschland den Rücken kehren, wird dies als misslungene Integration gedeutet. Yaşar Aydın hat das Thema in seinem Buch „Transnational statt nicht integriert“ näher betrachtet.

Rezension

„Dieser Weg wird kein leichter sein…“

19. April 2013 | Von Marcello Buzzanca | Keine Kommentare

In seiner Autobiographie beschreibt der Profi-Fußballer Gerald Asamoah, wie es sich anfühlt , als Kind aus Ghana zum deutschen Nationalspieler zu werden – auch und trotz rassistischer Beleidigungen.

Buchtipp zum Wochenende

Tauben am Himmel Teherans: eine Jugend im Iran

12. April 2013 | Von Adriana Enslin | Keine Kommentare

Fast zwei ist ein Roman über das Leben im Iran, über Propaganda und über ein Land, über das wir nicht viel wissen; ein Buch, das von einem gebürtigen Iraner auf italienisch geschrieben und jetzt ins Deutsche übersetzt wurde. Adriana Enslin hat es gelesen.

Rezension zum Wochenende

Europas radikale Rechte

5. April 2013 | Von Alpay Yalçın | 12 Kommentare

Detailreich und mit wenig Berührungsängsten schildern die Autoren Andreas Speit und Martin Langebach nationalistische, rassistische und neo-nationalsozialistische Strömungen in ausgewählten europäischen Staaten. Was man aus dem Titel herausliest: Die „neue“ Rechte ist so neu nicht. Im Zentrum am rechten Rand steht die Aussage, dass die etablierten politischen Eliten eine Liquidation der angestammten Bevölkerung zum Ziel hätten.

Vorstadt des Gemüts

„Der Geschmack von Rost und Knochen“ im Prenzlauer Berg

4. April 2013 | Von Jamal Tuschick | Keine Kommentare

Mit einem Satz aus der FAZ ziehe ich los, dem Abend ein Gesicht zu geben: „Bei Audiard“, dem Regisseur von „Der Geschmack von Rost und Knochen“, „geht es nicht um Versöhnung, weder im sozialen noch im sexuellen Sinn, sondern darum, das Gewicht des eigenen Daseins auszuhalten“.

Rezension zum Wochenende

Neonazirechte: Nach dem Verfassungsschutz von Horst Meier und Claus Leggewie

8. Februar 2013 | Von Günter Bertram | Keine Kommentare

Zunächst möchte man Karl Kraus’ „Zu Hitler fällt mir nichts ein!“ dahin abwandeln, die Verfasser hätten zur deutschen Verbotshysterie und der ständig wiederholten Absicht unserer politischen Klasse, der NPD im zweiten Anlauf endlich den Garaus zu machen, eigentlich schon genug treffliche Kritik beigesteuert.

Buchtipp zum Wochenende

Neger, Neger, Schornsteinfeger: Meine Kindheit in Deutschland

25. Januar 2013 | Von Marcello Buzzanca | Keine Kommentare

Der Journalist und Schriftsteller Hans-Jürgen Massaquoi stirbt im Alter von 87 Jahren und hinterlässt (s)eine bemerkenswerte Geschichte von der Dichotomie des Lebens und Überlebens als „Neger“ unter den Nazis.

Buchtipp zum Wochenende

Cem Gülay: Kein Döner Land

11. Januar 2013 | Von Rukiye Cankıran | 14 Kommentare

Als Türken-Sam erzählte Cem Gülay von seiner Gangsterkarriere, er hat den Ausstieg aus dem kriminellen Milieu geschafft und meldet sich jetzt als Experte zu Integrationsthemen. Anmaßend? Frech? Oder einfach nur offen und ehrlich?

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