Wäre es nicht sinnvoller, in Grundschulen „Migrantensprachen“ wie Arabisch, Türkisch oder Kurdisch anzubieten statt Englisch? Prof. Dr. Yasemin Karakaşoğlu über die Englischunterricht-Debatte an nordrhein-westfälischen Grundschulen. Von Yasemin Karakaşoğlu
Nicht nur in Moscheen, auch in christlichen Gemeinden ausländischer Prägung predigen Geistliche aus anderen Ländern. Die Pläne des Innenministers, bei Geistlichen ein Visum künftig an Sprachkenntnisse zu knüpfen, lösen auch dort Sorgen aus. Von Corinna Buschow
Geistliche aus dem Ausland sollen in Zukunft ohne ausreichenden Deutschkenntnissen nicht mehr nach Deutschland einreisen dürfen. Treffen dürften die Pläne des Bundesinnenministeriums insbesondere Imame.
Ist das Leben zu kurz, um Deutsch zu lernen? Abbas Khider hat diese Frage für sich mit einem klaren "Nein" beantwortet. Über das Deutschlernen geht er in seinem neuen Buch aber weit hinaus. Es ist nicht nur sprachlich eine interessante Lektüre. Von Francesca Polistina
Drei Forschungsinstitute untersuchen, wie die Integration in Deutschland vorankommt: stetig, aber nicht besonders schnell. Jahr für Jahr arbeiten mehr Flüchtlinge, ihre Deutschkenntnisse werden besser.
Seit 2001 nimmt das Interesse an der deutschen Sprache in Russland ab. Jetzt wurde erstmals wieder ein Anstieg verzeichnet. Ermöglicht wurde die Trendwende mit einem Programm, das gezielt russische Schüler anspricht.
Arbeitnehmer mit Migrationshintergrund übernehmen wichtige Zusatzaufgaben im beruflichen Alltag - sie sind Übersetzer, Kulturvermittler und Vorbilder im Sinne einer gelungenen Integration. Leider werden diese Fähigkeiten auf dem Arbeitsmarkt aber immer noch kaum anerkannt. Von Lisa Pollmann
Stellenanzeigen in Deutschland sind einer aktuellen Studie zufolge weitestgehend diskriminierungsfrei formuliert. Benachteiligt wird am häufigsten aufgrund des Geschlechts, des Alters und der Herkunft, etwa wenn Deutsch als Muttersprache gefordert wird.
In mehr als die Hälfte aller Familien mit Migrationshintergrund wird zu Hause Deutsch gesprochen. Das geht aus einer Erhebung des Statistischen Bundesamt hervor. Danach wird in Familien mit russischen und türkischen Wurzeln häufiger Deutsch gesprochen.