Viele Rohingya leben seit Jahren unter bedrückenden Bedingungen in Myanmar oder in Lagern in Bangladesch. Viele flüchten und riskieren ihr Leben auf See. Jetzt sollen zwei Boote im Golf von Bengalen gesunken sein. Leichen treiben im Meer. UNHCR und IOM zeigen sich tief besorgt.
Fast 900 Rohingya-Geflüchtete sind 2025 auf der Seeroute im Indischen Ozean gestorben oder verschwunden. Trotzdem bleibt diese tödliche Flucht erstaunlich leise im globalen Krisenlärm.
Die Vorwürfe wiegen schwer: Facebook-Algorithmen haben laut Amnesty International wesentlich zu den Gräueltaten gegen Rohingya im Jahr 2017 beigetragen. Das Unternehmen habe gewusst, dass seine Algorithmen Hassbotschaften in Myanmar stark vorantreiben.
Vor fünf Jahren begann in Myanmar eine brutale Militäroffensive gegen die muslimische Minderheit der Rohingya. Hunderttausende Überlebende harren immer noch in Flüchtlingscamps ohne Zukunftsperspektive aus, kritisieren Hilfsorganisationen.
Fünf Jahre nach Myanmars brutaler Militäroffensive gegen die Rohingya sitzen Hunderttausende Flüchtlinge weiter unter katastrophalen Bedingungen in Bangladesch fest. Eine Rückkehr ist nicht in Sicht. Von Nicola Glass
Fünf Jahre nach der Offensive gegen die muslimische Minderheit der Rohingya in Myanmar, werfen Menschenrechtler den Vereinten Nationen Versagen „auf ganzer Linie“ vor. Die Notlage der Deportierten und Vertriebenen habe sich kaum verändert.
Die US-Regierung bescheinigt dem Militär in Myanmar die Absicht eines Genozids an der muslimischen Minderheit Rohingya. Menschenrechtler sehen darin einen Impuls für internationale Verfahren gegen Myanmars Machthaber. Sie fordern aber auch Taten.
Mehr Tote, Verletzte und Flüchtlinge: Ein Jahr nach dem Militärputsch hat sich in Myanmar die katastrophale Lage der Bevölkerung weiter verschärft. Derweil ist der Widerstand gegen die Junta erbitterter denn je. Von Nicola Glass
Vor mehr als drei Jahren flohen muslimische Rohingya vor der Armee in Myanmar nach Bangladesch. Laut Bundesregierung ist kein Ende der Krise in Sicht. Menschenrechtsgruppen sind wegen der Umsiedlung von Flüchtlingen auf eine Insel alarmiert.
Vor einem Jahr hat der Internationale Gerichtshof verfügt, dass Myanmar die verfolgte muslimische Rohingya-Minderheit vor Völkermord schützen müsse. Kritiker sagen, es sei nichts passiert. Von Nicola Glass