Mehr als 5.500 Menschen sind erkrankt, mindestens 2.642 seit Beginn des Ebola-Ausbruchs im Ostkongo an der Infektionskrankheit gestorben. Besonders gefährdet sind Kinder. Laut Save the Children breitet sich das Virus häufig innerhalb von Familien aus. Von Birte Mensing
Die späte Entdeckung des Ebola-Ausbruchs in Ituri ist auch Folge internationaler Versäumnisse: Für Bundibugyo fehlen Schnelltests, Impfstoffe und Medikamente. Die Menschen zahlen den Preis für eine Krankheit, an der kaum geforscht wurde. Von Judith Raupp
Im Osten der Demokratischen Republik Kongo verschärft ein Ebola-Ausbruch die humanitäre Krise. Hilfswerke warnen vor einer Katastrophe, weil Menschen in Ituri bereits unter Gewalt, Hunger, Vertreibung und fehlender medizinischer Versorgung leiden. Von Moritz Elliesen
Seit fast 23 Jahren sollen UN-Truppen in Ostkongo für Ruhe und Ordnung sorgen. Doch die Sicherheitslage hat sich nicht verbessert – im Gegenteil. Entsprechend groß ist der aufgestaute Frust. Von Helena Kreiensiek