Ein Jahr nach dem Volksentscheid zur Begrenzung der Zuwanderung, haben die Schweizer nun ein Gesetz vorgelegt. Aber sind erfolgreiche Teilhabe an der globalen Wirtschaft und gleichzeitig Abschottung gegen Fremde überhaupt möglich? Von Tobias Busch Von Dr. Tobias Busch
An die 14 Millionen Heimatvertriebenen nach 1945 erinnerte dieser Tage der Historiker Andreas Kossert: Sie waren alle Deutsche, aber für die weiter westlich wohnenden Deutschen waren sie Fremde. Als "Flüchtlingsschweine" und "Polacken" wurden sie beschimpft, als "Zigeuner" und "Gesindel". Von Fritz Goergen
Fuck. Nichts. Keine Diskriminierung heute, die ich posten könnte. In meinem Offline scheint alles in Ordnung zu sein. Auf Facebook ist das anders. Überall Wut, Trauer und Verzweiflung. – Von Mirza Odabaşı Von Mirza Odabaşı
In Sachen Einwanderung lernt Politik langsam in diesem Land: In den 1980er und 1990er Jahren war es in der politischen Diskussion in Deutschland offenkundig noch zu früh für das damals immer wieder geforderte klassische Punktesystem nach kanadischen Vorbild. Heute ist es dafür zu spät, weil sich das kanadische und das deutsche Migrationsrecht längst in der Mitte getroffen haben. Aber für ein ‚Einwanderungsgesetz’, das diesen Namen verdient, ist es noch nicht zu spät, sagt als politikkritischer Zeitzeuge Klaus J. Bade, der diese Diskussion seit den 1980er Jahren begleitet und mitgestaltet hat. Von Prof. Dr. Klaus J. Bade
Am Anfang hatte ich etwas Sorge, dass das unverhältnismäßig große Medienecho zu den Pegida-Demonstrationen gefährlich werden könnte. Aber inzwischen finde ich, dass die "Pegida" Bewegung durchaus auch positive Aspekte hat. Von Tobias Busch Von Dr. Tobias Busch
Wie soll eine vernünftige Diskussion über Islam und Muslime entstehen, wenn der Rahmen, den die Medien setzen, derart einseitig und lückenhaft ist? Ein Blick auf Medienauswertungen zeigt, wie negativ sie gezeigt werden. Positives ist Ausnahme. Von Fritz Goergen
Nach den grausamen Morden von Paris erörtert Sven Bensmann in seiner neuen Kolumne, was noch zum Attentat auf das Satiremagazin Charlie Hebdo zu sagen ist. Von Sven Bensmann
Die aktuellen Anti-"Pegida"-Demonstrationen bieten die Chance, verschiedene gesellschaftliche Gruppen näher zusammenzurücken - für eine breiten Konsens. Nur eins muss klar sein: Hinter Rechtsextremisten marschiert man nicht! Von Ali Baş
Hysterisch aufgemascherlt spazieren Pegida-Sympathisanten durch die Zeitungen in Deutschland und Österreich. Ihnen – nicht den Stimmen gegen Rassismus – wird die Aufmerksamkeit zuteil. So mehren sich die Pegida-Versteher. Wissenschaftler unter ihnen sollen uns verstehen lassen, worum es bei Pegida geht. In Österreich entsteht mitunter eine besondere Spezies von Experten: die Euroislamisten. Von Helga Suleiman
Es ist absurd: In diesem Land wird so ziemlich alles geregelt außer Einwanderung, es gibt nur Gesetze zu ihrer Begrenzung. Für Nicht-EU-Bürger gibt es praktisch nur zwei Wege zur legalen Einwanderung: Familiennachzug und Asyl. Wer keine Verwandten hat, für den ist Asyl im Merkelschen Sinne alternativlos. Deshalb brauchen wir eine vernünftige Einwanderungspolitik. Von Dr. Tobias Busch