Zeichen setzen
Regionalhistorische Zusammenhänge der NSU-Morde
12.11.2018
Wie und von wem wurden die NSU-Mordopfer ausgewählt? Nach welchen Kriterien sind die Täter vorgegangen? Zufall? Überlegungen einer Regionalhistorikerin zur Auswahl des Anschlagsortes des NSU in der Hamburger Schützenstraße. Von Doris Müller
Dauerausstellung
Leid und Kampf der Emigranten
08.11.2018
Fotos, Notizen, Reisekoffer: Nachlässe von deutschen Künstlern im Exil zwischen 1933 und 1945 können in Frankfurt besichtigt werden. Im Deutschen Exilarchiv verbindet eine Dauerausstellung Geschichte und Gegenwart. Von Jens Bayer-Gimm
AfD und Bildungspolitik
Bildungsauftrag: Nationalerziehung
25.10.2018

Nach den neuesten Umfragen ist die AfD erstmals zweitstärkste Partei im Bund. Im nationalen Zeitgeist spielt sie aber schon länger eine starke Rolle. Sie hat – stimmungsmäßig – viel erreicht und tritt weiter an, um die politische Kultur zu verändern. Von Johannes Schillo. Von Johannes Schillo
KZ-Sachsenhausen
AfD-Gruppe zieht Existenz von Gaskammern in Zweifel
03.09.2018
Mehr als 200.000 Menschen waren im KZ Sachsenhausen inhaftiert, unzählige von ihnen kamen uns Leben. Einer AfD-Besuchergruppe der Gedenkstätte wird nun eine Verhöhnung der Opfer vorgeworfen. Das Auftreten der Gruppe sorgt für Empörung.
Heute Vor 75 Jahren
Jüdische Häftlinge greifen im Vernichtungslager Treblinka zu den Waffen
02.08.2018
Es war der erste Aufstand in einem NS-Vernichtungslager: 1943 griffen die jüdischen Häftlinge in Treblinka ihre Bewacher an. Viele der Aufständischen kamen im Kugelhagel um. Zwei Wochen später wurde das Todeslager geschlossen. Von Dirk Baas Von Dirk Baas
Vor 80 Jahren
Nationalsozialisten entziehen jüdischen Ärzten die Approbation
25.07.2018
Vor 80 Jahren erließen die Nationalsozialisten ein Berufsverbot für jüdische Ärzte - ein vorläufiger Endpunkt vieler Benachteiligungen und Diskriminierungen. Drei Ärzte, drei persönliche Schicksale. Von Elisa Makowski Von Elisa Makowski
Déja-Vu der Schande
Evian Juli 1938 – Brüssel Juni 2018
13.07.2018
Vom 6. bis zum 15. Juli 1838 suchten die Vertreter von 32 Staaten in Évian nach einer "Lösung" für die jüdischen Flüchtlinge, die vor dem Naziterror flohen. Heute suchen die EU-Staaten nach einer "Lösung der Flüchtlingskrise". Die Zeichen stehen auf Egoismus und Scheitern – wie vor 80 Jahren. Von Heiko Kauffmann
Die Irrfahrt des St. Louis
Als deutsche Juden in Amerika nicht an Land durften
06.07.2018
27. Mai 1939. Der Dampfer St. Louis in der Bucht von Havanna. Am Bord befinden sich 937 Flüchtlinge, fast alle deutsche Juden. Sie fliehen vor dem Nazi-Regime. Erst verweigert Kuba dem Schiff die Einfahrt, dann die USA. Eine Geschichte, die an Rettungsschiffe im Mittelmeer erinnert. Von Francesca Polistina
Deutschlands dunkle Kapitel
Eine Chronologie rechtsextremer Übergriffe seit 1990
29.05.2018
Der Brandanschlag von Solingen, dem am 29. Mai 1993 fünf Menschen zum Opfer fielen, gehört zu den folgenschwersten fremdenfeindlichen Verbrechen in Deutschland. Die ausländerfeindliche Gewalt erreichte kurz nach der Wiedervereinigung und vor dem Hintergrund hitziger Asyldebatten Anfang der 90er Jahre einen traurigen Höhepunkt. Bis heute werden jedes Jahr hunderte rechtsextrem motivierte Gewalttaten in Deutschland gezählt. MiGAZIN gibt einen Überblick über einige der unheilvollsten Anschläge seit 1990:
In fast unmöglicher Mission
Nach 70 Jahren UN-Blauhelmen herrscht Mangel und Ratlosigkeit
29.05.2018
Vor 70 Jahren beschloss der UN-Sicherheitsrat den ersten Einsatz von Friedenssoldaten. Heute sind weltweit 15 Blauhelm-Truppen stationiert. Ihr Ziel ist oft unklar, die Ausrüstung kläglich - und Täter in den eigenen Reihen bleiben häufig straffrei. Von Marc Engelhardt Von Marc Engelhardt