Übersicht
Chronologie antisemitischer Anschläge in Deutschland
13.02.2020
Nach Ende des Zweiten Weltkriegs hat es in Deutschland zahllose antisemitische Anschläge und Angriffe auf Juden oder jüdische Einrichtungen gegeben. In den vergangenen Jahren ist die Zahl der antisemitischen Straftaten stark angestiegen. Allein im Jahr 2018 wurden 1.799 antisemitische Taten registriert, davon waren laut Bundeskriminalamt 1.603 rechtsextrem motiviert. MiGAZIN listet in der folgenden Chronologie nur die schwersten Angriffe.
13. Februar 1945
Ein Kampf gegen Rechtsextremisten um die Gedenkkultur
13.02.2020
Dresden ist nur eine von vielen deutschen Großstädten, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurden. Doch seit Jahren steht die Elbestadt im Fokus, wenn es um das Thema Erinnerungskultur geht. Im Kampf gegen Rechtsextremisten, die den Kriegsgedenktag missbrauchen, ist sie kreativ geworden. Von Katharina Rögner
Nur noch Randerinnerung
Anschlag auf das jüdische Altersheim in München vor 50 Jahren
12.02.2020
Er ist einer der schwersten Angriffe auf die jüdische Gemeinschaft nach 1945: der bis heute nicht aufgeklärte Anschlag vom 13. Februar 1970 in München mit sieben Toten. Aus dem öffentlichen Bewusstsein ist er aber nahezu verschwunden. Von Christiane Ried
"Asoziale"
Bundestag berät über Anerkennung weiterer NS-Opfergruppen
11.02.2020
"Asoziale" und "Berufsverbrecher", die in Konzentrationslagern inhaftiert und gequält wurden, sind bislang nicht als NS-Opfergruppen anerkannt. Das soll sich ändern. Alle Fraktionen haben entsprechende Anträge eingereicht - bis auf die AfD.
„Bröckelnde Amnesie“
Hilfe, die Weißen kommen!
10.02.2020

Ende 2019 kündigte Ruprecht Polenz, Sondergesandter der Bundesregierung für die deutsch-namibischen Beziehungen, nach langen Verhandlungen einen „Pakt“ an, auf dessen Grundlage eine „Wiedergutmachung“ für den Völkermord an Herero und Nama geregelt werden könnte, sollte, müsste… Von Johannes Schillo
Kino
Flucht aus Kinderaugen
07.02.2020
Caroline Link hat Judith Kerrs vielgelesenes Kinderbuch "Als Hitler das rosa Kaninchen stahl" neu verfilmt und ermöglicht so auch einem jüngeren Publikum den Zugang zur Geschichte der NS-Zeit. Von Katrin Hoffmann
Berlin
Projekt zur Aufarbeitung der deutschen Kolonialgeschichte gestartet
03.02.2020
Berlin war die Metropole des deutschen Kolonialreichs, doch diese Geschichte spielt in der Gegenwart keine große Rolle. Ein neues Projekt soll das nun ändern. Und zur Übernahme von Verantwortung für die Folgen der Kolonialzeit beitragen.
Gedenkstunde im Bundestag
Kein Schweigen über Auschwitz
30.01.2020
Mit der traditionellen Gedenkstunde hat der Bundestag am Mittwoch der Millionen Opfer der Nazis gedacht. Die Redner appellierten, Fremdenhass und Antisemitismus entgegenzutreten. Bundespräsident Steinmeier bezeichnete das als Prüfung für Deutschland. Von Corinna Buschow
Auschwitz-Gedenken
„Das Böse“ – Teil der deutschen Identität
30.01.2020

Mustergültig geläutert – so präsentierte sich die deutsche Nation beim diesjährigen Gedenken an die Befreiung des KZ Auschwitz und bestaunte öffentlich ihr „Wunder der Versöhnung“ (Bundespräsident Steinmeier). Doch „das Böse“ gibt einfach nicht auf! Von Johannes Schillo
#WeRemember
Auschwitz-Überlebende fragt: Wo wart ihr, wo war die Welt?
28.01.2020
Zum Holocaust-Gedenken erheben Überlebende ihre Stimmen und mahnen. Der Präsident des Jüdischen Weltkongresses, Lauder, ist ernüchtert: "Wir werden das tödliche Virus namens Antisemitismus niemals ausrotten können."