Empört über den Titel der Petition von Terre des Femmes „Den Kopf frei haben“. Enttäuscht über das Unverständnis einer gemeinnützigen Menschenrechtsorganisation gegenüber Frauen, die nicht in ihre ‚weiße‘ Feminismusdefinition passen. Und fassungslos über die zahlreichen Unterzeichnungen dieser Petition von jenen Menschen, die in der Öffentlichkeit als Sprachrohr gelten. Von Nazile Savaştürk und Ayşe Çınar
Mit bundesweit 90 Kontaktstellen wollen das Bundesfamilienministerium und die Bundesagentur für Arbeit geflüchtete Frauen bei der Jobsuche unterstützen. In dieser Gruppe sei die Erwerbsbeteiligung gering.
Mit ihrer Lebensgeschichte inspiriert Deborah Feldmann Millionen Leserinnen und Leser weltweit. Als junge Frau riss sich die Autorin aus einer frauenfeindlichen jüdischen Gemeinde in New York los. Doch dafür zahlte sie einen hohen Preis. Von Michaela Hütig
Zum 8. März wird auf der ganzen Welt gestreikt. Auch Migrantinnen in Deutschland organisieren und mobilisieren von der ersten Stunde an die Frauenstreik-Bewegung. Von Ashash, Marshall, Nassimi, Mendívil, Schneidermann, Tensil, Yogarajah
Vor zweieinhalb Jahren öffnete das erste Hoffnungshaus in Leonberg. Flüchtlinge und Einheimische leben Tür an Tür und teilen ihren Alltag. Das Integrationskonzept sorgte anfangs für Skepsis. Nun prüfen die Initiatoren eine bundesweite Ausweitung. Von Leonore Kratz
Was für eine Bescherung zum christlichen Fest der Nächstenliebe jedenfalls, die uns da als "Kompromiss" zu 219a geschenkt wird – ein Kompromiss, der die Gebärmütter auch weiterhin nicht ohne Kopftuch aus dem Hause lässt. Von Sven Bensmann
Bis 2030 will die internationale Gemeinschaft extreme Armut weltweit beenden. Im Moment ist aber noch mehr als 700 Millionen betroffen. Besonders schwer haben es einer Studie zufolge Frauen - weil sie oft nicht verhüten können.
Ihre Bücher haben Chimamanda Ngozi Adichie berühmt gemacht. Längst wird die Schriftstellerin zur Weltliteratur gezählt. Am Dienstag hat sie zum Auftakt der Buchmesse in Frankfurt gesprochen. Von Marc Engelhardt
Frauen machen 40 bis 45 Prozent aller Flüchtlinge aus. Gleichzeitig verläuft ihre Integration häufig schleppender als bei Männern. In Deutschland brauchen sie deutlich länger, um einen Job zu finden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen OECD-Studie.
Der Klimawandel betrifft Männer und Frauen nach dem Urteil von Experten nicht in gleichem Maße. Frauen sind von der Erderwärmung besonders betroffen. In der Klimapolitik spielten sie aber bisher kaum eine Rolle. Von Benjamin Dürr