Fremde Welt Hochschule
Uni-Gruppen wollen Studierende aus Arbeitermilieus besser integrieren
13.04.2022
Studierende aus Arbeitermilieus fühlen sich als Minderheit an Universitäten oft fehl am Platz. Um ihre Erfolgsaussichten zu verbessern, wurden an einigen Hochschulen sogenannte Anti-Klassismus-Referate gegründet. Von Rudolf Stumberger
Ostermärsche im Zeichen der Ukraine
Friedensbewegung verteidigt Pazifismus und kritisiert Aufrüstung
13.04.2022
Im 62. Jahr ihres Bestehens könnten die Ostermärsche wieder mehr Zulauf bekommen: Der russische Krieg gegen die Ukraine und die Reaktionen des Westens treiben die Friedensbewegung um. Hat sich der Pazifismus überlebt? Von Andreas Duderstedt
Flüchtlingshelfer an Gleis 17
In Hannover sind Ehrenamtliche im Einsatz für Ukraine-Flüchtlinge
13.04.2022
Jeden Tag kommen ukrainische Flüchtlinge am Messebahnhof bei Hannover an, um von dort in andere Städte oder Länder weiterzureisen. Wenn der Sonderzug einrollt, stehen zahlreiche Helfer bereit. Viele von ihnen stammen selbst aus der Ukraine. Von Charlotte Morgenthal
KZ-Überlebende Weinberg
„Da war ich 99 Prozent ein Toter“
13.04.2022
Er zählt zu den Jahrhundertzeugen: Mit 97 Jahren berichtet Albrecht Weinberg aus Leer noch immer Jugendlichen von der Verfolgung seiner Familie, der Ermordung der Eltern und seiner Zeit im Konzentrationslager. Von Karen Miether und Wolfgang Stelljes
Drei Fragen
Psychologin: „Je länger der Krieg dauert, desto schwerer die Traumatisierungen“
12.04.2022
Nach Einschätzung der Expertin für posttraumatische Belastungsstörungen, Rita Rosner, haben nur wenige der ukrainischen Flüchtlinge bisher ein Kriegstrauma erlitten. Das könnte sich aber ändern, erklärt die Psychologie-Professorin im Gespräch. Von Gabriele Ingenthron
Romani Rose im Gespräch
„Kulturelle und nationale Identität sind kein Gegensatz“
10.04.2022
Romani Rose ist seit Februar 1982 Vorsitzender des Zentralrates Deutscher Sinti und Roma. Der 75-Jährige entstammt einer Sinti-Familie, 13 seiner Familienangehörigen wurden von den Nazis in Konzentrationslagern ermordet. Schon seit den 1970er-Jahren engagiert sich Rose in der Bürgerrechtsarbeit und hat den Anliegen der Sinti und Roma öffentliches Gehör verschafft. Von Barbara Krauße
20 Jahre Strafgerichtshof in Den Haag
Fester Bestandteilt des internationalen Rechtssystems in der Kritik
10.04.2022
Was lange als unrealistisch galt, wurde vor 20 Jahren Wirklichkeit: Die Weltgemeinschaft schuf den Internationalen Strafgerichtshof. Heute ist er ein fester Bestandteil des internationalen Rechtssystems, wird aber auch scharf kritisiert: Lange wurden nur Afrikaner angeklagt und in Afghanistan oder Palästina gibt es kaum Fortschritte. Von Benjamin Dürr
Plädoyer der Verschiedenheit
Verein „RomAnity“ will Sinti und Roma von Klischees befreien
07.04.2022
Am 8. April findet zum 32. Mal der Welt-Roma-Tag statt. Sinti und Roma werden als Minderheit auch heute noch mit vielen Vorurteilen konfrontiert. Der junge Verein „RomAnity“ aus München will das ändern. Von Barbara Krauße
„Frischfleisch“ aus der Ukraine
Solwodi warnt vor Gefahr der Ausbeutung von Frauen
05.04.2022
Die Frauenhilfsorganisation Solwodi warnt vor Ausbeutung geflüchteter Frauen aus der Ukraine. Sie könnten zu Prostitution gezwungen oder in Privathaushalten als Arbeitskräfte ausgenutzt werden. Öffentliche Stellen müssten größere Anstrengungen unternehmen. Von Claudia Rometsch
Angola
Ein Stellvertreterkrieg zwischen Russland und USA
03.04.2022
Vor 20 Jahren ging der längste Bürgerkrieg Afrikas zu Ende. Es war der vorerst letzte Stellvertreterkrieg auf dem Kontinent – unterstützt vom Ausland, USA auf der einen, Russland auf der anderen Seite. Am Ende waren eine halbe Million Zivilisten tot, vier Millionen vertrieben. Hinzu kam Armut, die bis heute geblieben ist. Von Bettina Rühl