Merz lächelt neben Trump, während Europa bedroht wird – Theater: über Werte reden, Recht beugen, Tod hinnehmen. Die Illusion hält nur, weil alle mitmachen. Wer ruft endlich das Offensichtliche? Von Joachim Glaubitz
Ist der Angriff auf Iran positiv oder negativ? Die 34-jährige Nava Zarabian spricht in Wiesbaden über ihre Zerrissenheit bezüglich des Krieges in ihrer Heimat. Und über die Angst um ihre dortigen Verwandten.
Berlin will als erstes Bundesland ein Gesetz zur Demokratieförderung beschließen – und den Kampf gegen Rechtsextremismus stärken. Aber klappt das noch vor der Sommerpause? Daran gibt es bereits Zweifel.
Vor 15 Jahren begann mit der tunesischen Revolution der sogenannte Arabische Frühling. Heute ist die Situation in vielen Ländern schwierig, die erhoffte Revolutionsrendite von Demokratie, Stabilität und wirtschaftlichem Aufschwung ausgeblieben. Welche Rolle spielt Europa dabei? Von Sarah Mersch
Nicht die Lüge ist das Gefährliche, sondern ihr Erfolg – so wie die Bilder aus Minneapolis. Wenn Fakten zu Loyalitätsfragen werden, kippt die Demokratie. Warum Autoritäre nicht überzeugen müssen – und weshalb 2 + 2 = 4 politisch ist. Von Joachim Glaubitz
Die Festnahme Maduros wirkt wie ein Triumph der Gerechtigkeit. Doch wer genauer hinsieht, erkennt ein anderes Signal: Wenn Staaten Macht über Recht stellen, wird eine gefährliche Grenze verschoben. Von Nasim Ebert-Nabavi
Die Demokratie steht weltweit unter Druck. In den USA dürften die Kongresswahlen im nächsten Jahr entscheidend sein. Warum sich Experten auch um Deutschland große Sorgen machen. Von Christoph Driessen
Die große Mehrheit der Bundesbürger sieht sich als überzeugte Demokraten. Doch einige haben auch ganz andere Ansichten. Der Wunsch nach einem starken Führer ist verbreitet – ebenso gruppenbezogener Rassismus. Von Basil Wegener
Ein muslimischer Bürgermeister in New York, ein radikaler Gegenentwurf zu Trump und eine Antwort auf die Frage, was Demokratie noch sein kann. Von Nasim Ebert-Nabavi
Die meisten Migranten in Deutschland und Europa stimmen demokratischen Werten wie Pressefreiheit und Rechtsstaatlichkeit zu. Auch antidemokratische Einstellungen sind ähnlich verbreitet wie bei Menschen ohne Einwanderungsgeschichte.