Wer denkt, ein Auto sei Luxus, hat den Alltag vieler migrantischer Haushalte nicht verstanden. Denn der Wagen vor der Tür ist für viele mehr als Mobilität: Er ist ein Werkzeug zum Geldsparen, zur Selbstbestimmung – und zur Familiennähe.
Die Generation der Babyboomer geht in Rente – die Lücke im Arbeitsmarkt können deutsche Arbeitnehmende zahlenmäßig nicht stopfen. Hilfe kommt aus dem Ausland – Experten zufolge noch viel zu wenig, um die Personallücke abzufedern.
Die US-Zölle treffen Afrikas ärmste Länder besonders hart – doch in Europa bleibt das weitgehend unbeachtet. Dabei könnten die Maßnahmen wirtschaftliche Existenzen zerstören und den ohnehin hohen Migrationsdruck weiter verschärfen.
Umweltschützer sprechen von einem falschen Signal: Das EU-Parlament stimmt für die Verschiebung des Lieferkettengesetzes und der Nachhaltigkeitsberichterstattung. Beide Gesetze werden auch inhaltlich neu verhandelt.
Münchner Wirtschaftsforscher schlagen vor, die Verteilung von Geflüchteten stärker am Arbeitsmarkt zu orientieren – das stärke die Chancen auf Integration und koste am Ende weniger. Ein wichtiger Integrationsfaktor sei auch der rechtsextreme Wähleranteil im Landkreis.
Migranten in Deutschland verdienen unterschiedlich viel: Inder erzielen die höchsten Löhne. Deutsche stehen auf Platz elf. Am Ende der Gehaltsskala stehen Bulgaren. Eine Studie zeigt, warum.
Mehr als jeder dritte Betrieb in Deutschland benötigt Fachkräfte, sucht aber kaum im Ausland. Grund: bürokratische und rechtliche Hürden. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie. Experten zufolge sind die neuen Gesetze in den Betrieben nicht angekommen.
Mit dem VW-Werk in Xinjiang verbanden sich seit Jahren Vorwürfen der Zwangsarbeit. Lange wurden sie zurückgewiesen. Nun hat sich VW von dem Standort getrennt – nicht aber von seinem Partner. Von Johannes Neudecker
Die Wirtschaft in Baden-Württemberg setzt auf ausländische Fachkräfte, um die Arbeiskräftelücke zu schließen. Einen Termin für die geplante Landesagentur gibt es aber bis heute nicht. Auch in Niedersachsen gibt es entsprechende Bestrebungen – dort aber schon terminiert.
Der deutsche Arbeitsmarkt braucht Kräfte aus dem Ausland. Nun richten Arbeitsmarktexperten ihren Blick auf Inder, die bereits in Deutschland sind und studieren. Sie sollen nach ihrem Studium das Land gar nicht erst verlassen.