In Nordrhein-Westfalen gibt es über 900 Bekenntnisgrundschulen. Obwohl diese Schulen mit Steuergeldern finanziert werden, können Sie Schüler mit einer anderen Religion die Aufnahme verweigern. Es liegt an den Eltern, das zu ändern. Wie das geht, erklärt Max Ehlers. Von Max Ehlers
Es ist Montag – und noch ist er unschuldig. Nach dem Frühstück überfliege ich kurz Twitter und da erscheint plötzlich die Nachricht, dass es gebrannt hat: Im schwäbischen Weissach im Tal ist heute Morgen ein Haus in Flammen aufgegangen, das als Flüchtlingsunterkunft geplant war. Von Martin Gommel
Es ist wieder mal Zeit, etwas so wirklich Unpopuläres zu sagen. Es muss einfach mal gesagt werden. Til Schweiger ist so schlecht nicht. Von Sven Bensmann Von Sven Bensmann
Schon wieder gewalttätige Ausschreitungen vor einer Flüchtlingsunterkunft. Schon wieder Minister-Phrasen, Verurteilungen, Betroffenheitsrhetorik und große Worte. Aber: In Heidenau gab es nur eine Festnahme. Von Ekrem Şenol Von Ekrem Şenol
Flüchtlingspolitik, ein Buch mit sieben Siegeln: Was regelt die EU, was entscheidet der Bund, was machen die Länder und was bleibt für die Kommunen? Prof. Hannes Schammann gibt einen Überblick über das Sammelsurium an unterschiedlichen Regelungen. Von Hannes Schammann
Der internationale Tag der Erinnerung an den Sklavenhandel suggeriert, als sei Sklaverei bereits Geschichte. Sklaverei ist aber ein aktuelles Massenphänomen, die wir in Produkten mit Dumpingpreisen sehen können. Von Katarzyna Plucinska Von Katarzyna Plucinska
Die Zahl der Kinder und Jugendlichen, die ohne Angehörige in der EU Schutz suchen, ist beträchtlich gestiegen. Ausländerrechtliche Restriktionen und Bemühungen um das Kindeswohl prägen ihre Aufnahme. Von Dr. Bernd Parusel Von Bernd Parusel
2014 waren 60 Millionen Menschen auf der Flucht - die Meisten vor gewaltsamen Konflikten. Obwohl Fluchtursachenbekämpfung von der Bundesregierung immer wieder betont wird, wird sie vernachlässigt. Seit Jahren. Mit fatalen Folgen. Von Prof. Dr. Ulrike Krause und Dr. Johannes M. Becker
Seit Wochen kursiert eine Metapher in den Medien: HDP-Chef Selahattin Demirtaş sei ein kurdischer Obama. Wie stichhaltig dieser Vergleich ist und ob die damit verbundenen Assoziationen stimmen, hat sich A. Kadir Özdemir näher angeschaut. Von A. Kadir Özdemir
Durch die fehlende Berücksichtigung von Fähigkeiten und Talenten der Betroffenen schaffe sich Deutschland soziale Problem und schiebe Flüchtlinge ins Abseits und in die Sozialkassen ab, kritisiert der Geschäftsführer der Otto Benecke Stiftung, Jochen Welt, im MiGAZIN. Nötig seien ein Talent-Check im Aufnahmeverfahren.