Feuilleton
Ressort Feuilleton in chronologischer Reihenfolge:"Leugnen darf nicht sein"
Holocaust-Überlebende mahnt zur Erinnerung an Nazi-Verbrechen
01.02.2018
In einer bewegenden Rede vor dem Bundestag hat die Holocaust-Überlebende Anita Lasker-Wallfisch dazu aufgefordert, die Erinnerung an die Verbrechen des Nationalsozialismus wachzuhalten. Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble forderte Wachsamkeit vor Ausgrenzungstendenzen. Von Corinna Buschow Von Corinna Buschow
Augenzeugin
Anita Lasker-Wallfisch spricht zum Holocaust-Gedenken im Bundestag
25.01.2018
Ihr musikalisches Talent bewahrte Anita Lasker-Wallfisch vor dem Tod. Sie überlebte die Konzentrationslager Auschwitz und Bergen-Belsen. Als eine der letzten Zeitzeuginnen will die 92-Jährige im Bundestag vor neu erstarkendem Antisemitismus warnen. Von Karen Miether Von Karen Miether
Gesund, bäuerlich, deutsch
NS-Propagandafotografie im Dienst der Blut- und Boden-Ideologie
19.01.2018
Gesund, bäuerlich und deutsch, so definierte der NS-Reichsminister Darré sein Ideal des "nordischen Menschen". Zur Verbreitung dieser Rassenideologie ließ er Propagandafotos von Jugendlichen machen, die jetzt in einer Ausstellung gezeigt werden. Von Sigrid Hoff
"Auf Wiedersehen im Himmel!"
Vor 75 Jahren besiegelte der „Auschwitz-Erlass“ den Mord an den Sinti und Roma
15.12.2017
Seit 1994 wird am 16. Dezember der verfolgten und ermordeten Sinti und Roma gedacht. Heinrich Himmlers "Auschwitz-Erlass" leitete vor 75 Jahren den Genozid im Vernichtungslager ein. Von Dirk Baas Von Dirk Baas
Chronologie
Der Völkermord an Sinti und Roma
15.12.2017
Mit der Verkündung der Nürnberger Rassengesetze 1935 nahm die beispiellose Geschichte seinen Lauf. Den traurigen Höhepunkt bildete der Auschwitz-Erlass von 1942. In der Folge wurden zehntausende Sinti und Roma in das Vernichtungslager Auschwitz deportiert. Die Chronologie des Völkermordes.
Rezension
Wie die Deutschen weiss wurden oder eine Kritik der verklärten Selbsterzählung
15.12.2017
Warum die Deutschen, "...obwohl sie nach dem Zweiten Weltkrieg für den Rest der ‚weißen Rasse‘ moralisch diskreditiert waren, schnell wieder weißwaschen konnten"? Die "Kleine (Heimat)Geschichte des Rassismus“ beleuchtet die Entwicklung des Rassismus gezielt aus deutscher Perspektive. Von Alpay Yalçın. Von Alpay Yalçın
Berliner Ausstellung
Wissenschaftlicher Dialog zwischen Juden, Christen und Muslimen
13.12.2017
Der Berliner Martin-Gropius-Bau präsentiert eine neue Ausstellung über den wissenschaftlichen Dialog zwischen den Religionen. Kostbare Exponate dokumentieren, wie sich die Kulturen gegenseitig rezipierten. Von Sigrid Hoff Von Sigrid Hoff
Jerusalem
Heiliger Ort für Muslime, Juden und Christen
11.12.2017
Kurz nach der umstrittenen Jerusalem-Entscheidung des US-Präsidenten eröffnet in Berlin die Ausstellung "Welcome to Jerusalem". Thematisiert wird die Geschichte einer Stadt, in der Alltag, Religion und Politik untrennbar miteinander verbunden sind. Von Nadine Emmerich
Buchtipp zum Wochenende
Es gibt keine kulturelle Identität
24.11.2017
François Jullien (66) ist Philosoph und Sinologe. Er war unter anderem Direktor des Collège international de philosophie und Professor an der Universität Paris-Diderot. Für sein Werk wurde er vielfach ausgezeichnet, unter anderem 2010 mit dem Hannah-Arendt-Preis für politisches Denken. Von Werner Felten
Jüdische Feministin
Vor 110 Jahren gründete Bertha Pappenheim das Mädchenheim „Isenburg“
24.11.2017
Sie war Freuds "Patientin Anna O." - doch das war für die Frauenrechtlerin Bertha Pappenheim nur eine Episode. Ihr Lebenswerk bildete das Heim "Isenburg", wo Opfer von Mädchenhandel und Mütter mit Kind eine Bleibe fanden. Bis die Nazis Feuer legten. Von Dirk Baas