Am 24. September ist es soweit. Der Bundestag wird für einen weiteren Zeitraum von vier Jahren gewählt. Nicht wählen dürfen formalrechtliche Ausländer. Sie machen mehr als 10 Prozent der Bevölkerung im wahlberechtigten Alter aus. Tamer Düzyol und Miriam Aced fordern eine Reform des Wahlrechts. Von Tamer Düzyol und Miriam Aced
Menschen, die für Flüchtlinge gebürgt haben werden immer häufiger zur Kasse gebeten. NRW-Integrationsminister Stamp fordert von der Bundesregierung finanzielle Entlastung. Übernahme von Verantwortung dürfe nicht bestraft werden.
Die Schutzquote afghanischer Asylbewerber ist im August 2017 angestiegen. Linkspolitikerin Jelpke wertet die Zahlen positiv. Offenbar entscheide das BAMF sorgsamer angesichts der angespannten Sicherheitslage in Afghanistan.
Die Rohingya-Minderheit in Myanmar erlebt seit Wochen Gewalt und Vertreibung. Nun brach Friedensnobelpreisträgerin Aung San Suu Kyi ihr Schweigen. Doch die Rede der faktischen Regierungschefin enttäuschte viele. Ihre Aussagen blieben vage.
Der "Politikverdrossenheit" zum Trotz: Viele junge politische Initiativen versuchen bis kurz vor der Wahl, Wähler zu mobilisieren. Sie werben für Vielfalt und Demokratie und gegen Populismus. Ihr Rezept: Dialog und direkte Begegnung. Von Christina Denz Von Christina Denz
Die Bundesregierung investiert Millionenbeträge im zweistelligen Bereich, um die Rückkehr von Marokkanern in ihre Heimat lukrativ zu gestalten. Zuletzt wurde in Cacablanca ein Beratungszentrum für Rückkehrer eröffnet. Es soll auch über die Gefahren illegaler Migration informieren.
Die Zahl der Flüchtlinge in Zentralafrika hat mit 1,1 Millionen Menschen einen neuen Höchststand erreicht. Die Vereinten Nationen warnt vor ausufernder Gewalt und Völkermord.
In den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres hat der Familiennachzug von Flüchtlingen Medienberichten zufolge leicht zugenommen. Danach reisten etwa 31.000 Menschen im ersten Halbjahr nach Deutschland, die meisten von ihnen waren Syrer.
Die Liste der Krisen, über die Staats- und Regierungschefs ab diesem Dienstag bei der UN-Generalversammlung beraten müssen, ist lang. Viel wird davon abhängen, wie sich US-Präsident Trump verhält: Seine Rede zum Auftakt wird mit Spannung erwartet. Sparpläne seiner Regierung gefährden die Flüchtlingshilfe der Vereinten Nationen. Von Marc Engelhardt
Dem Arbeitgeberveband zufolge ist jeder fünfte Flüchtling in Deutschland bereits in einen Betrieb eingebunden und beschäftigt. Die Integration sei auf einem guten Weg. Kommunen hingegen sind überhaupt nicht zufrieden, sie kritisieren die Arbeitsmarktprogramme für Flüchtlinge.