Entwicklungsministerium
Beratungszentrum für Rückkehrer in Marokko eröffnet
Die Bundesregierung investiert Millionenbeträge im zweistelligen Bereich, um die Rückkehr von Marokkanern in ihre Heimat lukrativ zu gestalten. Zuletzt wurde in Cacablanca ein Beratungszentrum für Rückkehrer eröffnet. Es soll auch über die Gefahren illegaler Migration informieren.
Dienstag, 19.09.2017, 4:22 Uhr|zuletzt aktualisiert: Mittwoch, 20.09.2017, 16:21 Uhr Lesedauer: 1 Minuten |
Deutschland und Marokko haben Mitte vergangener Woche in Casablanca ein Beratungszentrum für Rückkehrer aus Deutschland eröffnet. Die Mitarbeiter des Zentrums sollen ihnen bei der Jobsuche helfen und zudem die lokale Bevölkerung beraten, teilte das Bundesentwicklungsministerium in Berlin mit. Das Zentrum kläre auch über die Gefahren der illegalen Migration auf und informiere über legale Einwanderungsmöglichkeiten.
Im März dieses Jahres hatte Bundesentwicklungsminister Gerd Müller (CSU) bereits ein solches Migrationsberatungszentrum in Tunesien eröffnet. Weitere sind in Nigeria, Ghana und dem Senegal geplant.
In Marokko investiert die Bundesregierung nach Angaben des Entwicklungsministeriums zehn Millionen Euro in Projekte, die für Rückkehrer geöffnet werden. Dazu zählen Qualifizierungs- und Weiterbildungsprogramme sowie die Förderung von Existenzgründungen. (epd/mig) Aktuell Politik
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