Fachtagung
30.07.2009
Die alarmierende Situation junger Migranten im Bildungsbereich wird zwar erkannt, doch gibt es wenige Ansätze um grundlegende Probleme zu beheben. Nun reagieren Kreisverwalter in Regionen mit hohem Migrantenanteil und suchen nach Wegen, um das Potential der jungen Migranten besser zu fördern und eine bessere Integration zu erreichen. Gleichzeitig weisen sie darauf hin, dass Integration nicht mit Assimilation verwechselt werden dürfe.
Migrantinnen kinderreich
30.07.2009
In Deutschland bleiben immer mehr Frauen ohne Kinder. 2008 hatten nach Angaben des Statistischen Bundesamtes 21% der 40- bis 44-jährigen Frauen keine Kinder zur Welt gebracht. Dagegen waren unter den zehn Jahre älteren Frauen 16% und unter den zwanzig Jahre älteren nur 12% kinderlos. Frauen mit eigener Migrationserfahrung hingegen sind seltener kinderlos und türkische Frauen seltener als der Durchschnitt der Migrantinnen. Außerdem ist jede vierte Mutter mit vier oder mehr Kindern eine Zuwanderin. Allerdings nimmt der Kinderreichtum auch bei Migrantinnen ab.
Türkische Presse Europa
30.07.2009
Der Schicksal eines Türken, der im Wege der Familienzusammenführung seine Frau aus der Türkei nach Deutschland holen möchte, wird heute von den Europaausgaben türkischer Tageszeitungen thematisiert. Außerdem wird über Cem Özdemir berichtet, der mit einem Direktmandat in den Bundestag gewählt werden möchte.
Arabboy
29.07.2009
Im Gespräch mit MiGAZIN Jungautorin Gülseren Ölcüm erzählt Hüseyin Ekici, Hauptdarsteller im Theaterstück "
Arabboy", was die Wünsche vieler Jugendlicher sind. Er selbst kommt aus dem Brennpunkt Neuköllns und weiß es aus eigener Erfahrung.
Bayern
29.07.2009
Der Bayerische Innenminister Joachim Herrmann hat sich gegen Sozialministerin
Christine Haderthauer im Streit über die Asylpolitik durchgesetzt. Diskussionspunkt war ein Halbsatz in der Verordnung, wonach die Unterbringung in Asylunterkünften „die Bereitschaft zur Rückkehr in das Heimatland fördern“ soll. Die SPD, die Grünen und der Bayerische Flüchtlingsrat kritisieren nun, dass sich die „Hardliner“ der CSU durchgesetzt haben.
Armin Laschet
29.07.2009
Der Integrationsminister von Nordrhein-Westfalen, Armin Laschet (CDU), zeigte sich besorgt über die aktuelle Zuwanderungsstatistik. 2008 zogen etwa 682.000 Menschen zu und 738.000 weg, wie das Statistische Bundesamt in Wiesbaden letzte Woche mitteilte. Damit gab es zum ersten Mal seit 1984 wieder einen negativen Wanderungssaldo. Die Abwanderungswelle sei ein „Alarmsignal für den Standort Deutschland und ein echtes Problem für die Wirtschaft“, betonte Laschet.
Türkische Presse Europa
29.07.2009
Die Themenschwerpunktsetzung in den Europaausgaben der türkischen Zeitungen ist heute sehr unterscheidlich. Während die ZAMAN der Arbeitsmigration und dem Beratungsnetz gegen Rechtsextremismus in NRW breiten Raum einräumt, berichtet die TÜRKIYE über den Kampf eines türkischen Seemanns um einen Aufenthaltstitel. Die anderen Zeitungen haben nur kurze Meldungen mit Deutschlandbezug.
Hamburg und Schleswig-Holstein
28.07.2009
In Hamburg und Schleswig-Holstein ist die Zahl der ausländischen Bevölkerung im vergangenen Jahr zurück gegangen. Während Schlewswig-Holstein einen Rückgang von 1,4 Prozent verzeichnete, ging die Zahl der Ausländer in Hamburg um fünf Prozent zurück.
TV-Reihe
28.07.2009
In Kooperation mit dem türkischen Fernsehsender TGRT-EU hat das Institut für Medien, Bildung und Wirtschaft (ZKM) eine TV-Reihe vorbereitet, die mit Porträts türkischstämmiger Vorbilder für Berufsausbildung wirbt, dabei in Grundzügen das Bildungssystem erklärt und so Wirtschafts- und Integrationspolitik in neuer Weise verbindet.
Saarland
28.07.2009
Zum dritten Mal bot das Ministerium für Bildung, Familie, Frauen und Kultur Saarland das Förderprogramm Lernen in der Sommerschule an. Rund hundert Migrantenkinder hatten an fünf Standorten die Möglichkeit in den Ferien Deutsch zu lernen. Nach der offiziellen Eröffnung am 13. Juli, fand nun zum Abschluss der Sommerschule 2009 am 24. Juli 2009 in den Sälen des Kultusministeriums, eine gemeinsame Theateraufführung der teilnehmenden Kinder statt.