Jamal Tuschick
Jamal Tuschick, geboren 1961 in Kassel, hat seinen libyschen Vater nicht kennengelernt, die Mutter ist Deutsche. Arbeitet seit 1987 als Autor und Journalist vor allem für die "Frankfurter Rundschau" und die "Junge Welt". Er ist Herausgeber der 2000 im S. Fischer Verlag erschienenen Anthologie "Morgenland", die Einfluss gewann auf die Kulturdebatte innerhalb des Migrationsgeschehens. Stichwort: Das Ende der Gastarbeiter-Literatur. Tuschick trug zu einem neuen Verständnis der Literatur von Autoren mit einer ethnischen Differenz zur Mehrheitsgesellschaft bei. Er veröffentlichte im Suhrkamp Verlag "Keine Große Geschichte", "Kattenbeat", "Bis zum Ende der B-Seite". Zuletzt erschien von ihm im Martin Schmitz Verlag "Grobzeug im Rindermix".
Vorstadt des Gemüts
04.04.2013
Mit einem Satz aus der FAZ ziehe ich los, dem Abend ein Gesicht zu geben: „Bei Audiard“, dem Regisseur von „Der Geschmack von Rost und Knochen“, „geht es nicht um Versöhnung, weder im sozialen noch im sexuellen Sinn, sondern darum, das Gewicht des eigenen Daseins auszuhalten“.
Hatice Akyün
15.03.2013
Hatice Akyün erzählte im Märkischen Museum vom Wunder einer Verwandlung, von Frauenschenkeln und Frauenbauch und von Hans, der zur Teilung der Restaurant-Rechnung tendiert.
Theatertipp zum Wochenende
08.03.2013
„Dein Kind wird niemals Baba sagen. Du wirst ein Papi bloß sein.“ In Kebab Connection werden nicht nur Klischees über den Haufen geworfen sondern auch ein gutes Stück Romeo & Julia geboten - neben dem Bruce-Lee-und-Chuck-Norris-Gemisch.