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Migration und Integration in Deutschland

Er [ein Paß] kommt auch nicht auf so einfache Weise zustand wie ein Mensch. Ein Mensch kann überall zustandkommen, auf die leichtsinnigste Art und ohne gescheiten Grund, aber ein Paß niemals. Dafür wird er auch anerkannt, wenn er gut ist, während ein Mensch noch so gut sein kann und doch nicht anerkannt wird.

Bertolt Brecht, Flüchtlingsgespräche, 1940

Beiträge zum Stichwort‘ Partiziano’


Partiziano

Umpacken im Kopf: Ein Aufruf zu Vorurteilen

31. März 2014 | Von Marcello Buzzanca | Keine Kommentare

Die S²-Klasse des Kabarett, Serdar Somuncu, packt sein Hassias-Programm ein, während Fahri Yardım umparkt und Mercedes und BMW uns noch eine In-Memoriam-Gastarbeiter-Kampagne schulden und unbedingt auf die vakanten Migrantenkonten einzahlen sollten.

Partiziano

Migrantische Misstöne und Bayrische Blasmusik-Blasphemie

16. Januar 2014 | Von Marcello Buzzanca | Ein Kommentar

Eigentlich, so haben geheime Aufzeichnungen der letzten Kreuther Klausurtagung ergeben, hat die CSU nichts gegen Rumänen, sehr wohl jedoch gegen Roma-Blaskapellen. Die nämlich gefährden die bayrischen Bierzelt-Blechbläser – und das ist selbstredende Blasphemie.

Partiziano

MINTegratione Wenn und Aber

11. Oktober 2013 | Von Marcello Buzzanca | Ein Kommentar

Heute sind wir alle Serengeti. Schließlich gibt es da ja weder Meer noch Migrationsströme, die es zu b(e)rech(n)en gilt, sondern das Gesetz des Stärkeren. Und wer 1 und 1 zusammenrechnen und Asyl fehlerfrei buchstabieren kann, ist laut OECD-Studie weder aus Deutschland noch aus Italien.

Partiziano

M³ macht MmM

12. September 2013 | Von Marcello Buzzanca | 2 Kommentare

Weil Migration den Verdauungstrakt bisweilen aus dem Verdauungstakt bringt, heißt es jetzt: Neue Formen formeln und die Stimme abgeben, um sich stumm an steigender Stimmung zu erfreuen oder mit Ängelszungen die Mitte zu entlasten – für ein neues Ungleichgewicht im Migrationshinterhalt.

Partiziano

Migrantangelo aus Migrantopólitis

8. August 2013 | Von Marcello Buzzanca | Ein Kommentar

Die kognitive Dissonanz trifft Kehraus-Kohl und ist ein Dilemma, das auch das Backstage-Leben der Migranten beim anstehenden volljährigen Urnengang nicht verschont. Die Lösung: Politik all’italiana machen und die Kenter-Kanutin Josefa Idem als neue Feministerin fürs olympische Kabinett vorschlagen.

Partiziano

Windbeutel aus der Migrantine

11. Juli 2013 | Von Marcello Buzzanca | Keine Kommentare

Warum trotz fruchtbaren Halbmondes die Bevölkerung schrumpft und was kleine Italiener und Japaner gemeinsam haben, erklären uns Conny Freoboess, Reiner Klingholz und ein Koreanisch sprechender, afrikanischer Elefantenbulle. Karamba Diaby sagt indes Waaw zu seiner politischen Karriere, während Aiolos auch Papst Franziskus vom Winde verweht.

Partiziano

Pfand(P)fade

13. Juni 2013 | Von Marcello Buzzanca | 3 Kommentare

Wo Migration mündet und wem sie wann mundet – das weiß nicht nur Coca Cola nicht ganz genau. Höchste Zeit also, sich der Molekularküche zu widmen und die Polenta-Potentiale neu zu entdecken, damit das Thema Zuwanderung künftig nicht mehr auf den Magen schlägt.

Partiziano

Mickrigation

16. Mai 2013 | Von Marcello Buzzanca | Keine Kommentare

Wenn Migrationsströme fließen, bleibt unterm Strich eine nette Nettoeinwanderung, die Brutto brutal gerechnet, eine Einwanderungsdauerwelle erzeugt, die ähnlich ondulant wie die 80er-Frisuren von Righeira klingt: No tengo dinero.

Partiziano

Die Reitz-Figur

11. April 2013 | Von Marcello Buzzanca | Keine Kommentare

Wen juckt es schon, wenn ein Nazi-Aussteiger einpacken kann, weil er auspackt? Es reitzt eher die Axelhaaare dazu, sich aufzustellen – in Reih und Glied – und zum Sound von Ton, Steine, Scherben den Staub aufzuwischen, den eine vermisste Raumsonde im interstellaren Raum aufgewirbelt hat.

Marcello Buzzanca © Privat, bearb. MiG
Partiziano

Kopflose Grillotine bald caput?

14. März 2013 | Von Marcello Buzzanca | Ein Kommentar

Italien hat wieder einmal der Welt die Show geklau(n)t und macht sich trotz BBB+ (also Bersani, Beppe und Berlusconi) keinen Kopf um eine hirnlose Kavallerie, die ein finsterer Ex-Finanzminister gerne mit Komikern satteln und über die Alpen schicken würde, um die Stimmen der Italiener in Urnen zu Grabe zu tragen.

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