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Migration und Integration in Deutschland

Wenn ich mir die Hauptschulen in Ballungszentren anschaue, sehe ich es als zentralen bildungspolitischen Auftrag für diese Schulart, dass sie […] Schülern ein niederschwelliges Bildungsangebot macht […]. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle (CSU), taz, 20. Januar 2010

Beiträge zum Stichwort‘ Gesundheit’


Handlungsbedarf und Ansatzpunkte

Angebote der Prävention für Erwachsene mit Migrationshintergrund aus Sicht der Praxis

7. Dezember 2009 | Von Prof. Dr. Hans-Ulrich Klör | Ein Kommentar

Seit über 20 Jahren betreuen wir Patientinnen und Patienten mit Migrationshintergrund in der Medizinischen Klinik III und Poliklinik der Universitätsklinik Gießen und Marburg. Aus diesem Betreuungsangebot ist die Migrantenambulanz entstanden, die eine Lücke in der medizinischen Versorgung von Migrantinnen und Migranten zu schließen vermag, aber sich auch wissenschaftlichen Fragen zu Migration und Gesundheit widmet.

Bezirk Berlin-Mitte

Gesundheits- und Vorsorgeverhalten Erwachsener mit Migrationshintergrund

30. November 2009 | Von Jeffrey Butler | 2 Kommentare

Im Rahmen der Schuleingangsuntersuchung für das Schuljahr 2006/07 führte das Bezirksamt eine Erhebung zur Gesundheit und zum Gesundheitsverhalten von Eltern der Schulanfänger durch. Die Fragen betrafen u.a. ihre eigene Gesundheit, ihr Gesundheitsverhalten und ihr Bedarf an gesundheitsbezogenen Informationen.

Gesundheitliche Lage

Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund

23. November 2009 | Von Schenk, Ellert, Neuhauser | 3 Kommentare

Ein Leben in sozial benachteiligter Lage erhöht Krankheitsrisiken und verringert Gesundheitschancen. Die höchsten Armutsrisiken tragen – neben Kindern mit zwei oder mehr Geschwistern, Kindern von allein erziehenden Müttern – Kinder und Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Gesundheitliche Ungleichheit

Armut – Migration – Gesundheit

16. November 2009 | Von Dr. Thomas Lampert | Keine Kommentare

Im Rahmen der Gesundheitsberichterstattung des Bundes (GBE) wurde im Jahr 2008 ein Schwerpunktbericht zum Thema Migration und Gesundheit veröffentlicht (RKI 2008). Der Bericht zeigt sehr eindrücklich, dass bei allen Gemeinsamkeiten erhebliche Unterschiede im Gesundheitszustand, Gesundheitsverhalten und in der Gesundheitsversorgung zwischen der Bevölkerung mit und ohne Migrationshintergrund bestehen und unterstreicht damit die Bedeutung migrantenspezifischer Angebote und Zugangswege im Kontext der Versorgung, aber auch der Prävention und Gesundheitsförderung.

Datenlage und Forschungsstand

Gesundheitlichen Versorgung von Menschen mit Migrationshintergrund

9. November 2009 | Von Prof. Dr. Theda Borde | Ein Kommentar

Die gesundheitlichen Risiken der sog. Gastarbeiter/-innen, die bisher in der Gesundheitsversorgung nur „irgendwie“ mitversorgt wurden, fanden erst in Verbindung mit ihrer Niederlassung in der Bundesrepublik Deutschland öffentliche Beachtung.

Faltblatt

Informationen zur Impfung gegen die Schweinegrippe in zwölf Sprachen

4. November 2009 | Keine Kommentare

Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Staatsministerin Maria Böhmer, informiert mit zwei Faltblättern in zwölf Sprachen über die Schweinegrippe und die Möglichkeit einer Impfung gegen diese Erkrankung.

Fachreihe

Gesundheitliche Versorgung von Personen mit Migrationshintergrund

2. November 2009 | Keine Kommentare

In einer zehnteiligen Fachserie wird MiGAZIN die Ergebnisse des Expertenworkshops „Gesundheitsversorgung von Personen mit Migrationshintergrund“ im Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS) im Wochenrhythmus veröffentlichen – Start: 9. November 2009.

Fachtagung

Gesundheitsprobleme von Kindern mit Migrationshintergrund

4. September 2009 | Keine Kommentare

Die 105. Jahrestagung der deutschen Gesellschaft für Kinder- und Jugendmedizin (DGKJ) vom 3. bis 6. September in Mannheim befasst sich mit Krankheiten und Problemen von Kindern mit Migrationshintergrund. „Der diesjährige Kongress soll erneut ein Forum für den Wissensaustausch von Spezialisten aller Bereiche der deutschen Kinder- und Jugendmedizin bieten“, erklärt Prof. Hansjosef Böhles, Direktor am Zentrum für Kinder- und Jugendmedizin des Klinikums der J. W. Goethe-Universität Frankfurt.

Service-Hotline

Für eine bessere Gesundheitsversorgung türkischer Kinder

20. August 2009 | Keine Kommentare

Türkische Migrantinnen und Migranten können sich ab sofort über eine bundesweite Service-Hotline zu Gesundheitsfragen beraten lassen. Mit dem neuen Angebot sollen insbesondere türkische Eltern über Vorsorgeuntersuchungen und Impfprogramme für Kinder informiert werden. Die Auskünfte geben Ärzte und Gesundheitsexperten mit eigenem türkischen Hintergrund in türkischer Sprache.

Migrantenkinder mögen Fast Food und süße Snacks – Wenn Integration der Gesundheit schadet

4. August 2009 | Von Sabine Sütterlin | 14 Kommentare

Reis, Bulgur (gekochter, getrockneter Weizen), Brot, Joghurt, reichlich Gemüse, wenig Fleisch, kaum Alkohol und Zucker – der traditionelle türkische Speisezettel kommt den Empfehlungen für eine gesunde Ernährung recht nahe. Wenn Türken auswandern, ändern sie aber häufig ihre Essgewohnheiten. Damit passen sie sich jedoch nicht nur an das Angebot und die Gebräuche ihrer neuen Heimat an, sondern auch an die dort grassierenden Gesundheitsprobleme: Mit der Umstellung auf eine fett-, salz- und zuckerreichere Ernährung geht ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes einher.

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    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...