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Migration und Integration in Deutschland

Warum werden sie hineingelassen? Um die Bürger des Staates von harter und unangenehmer Arbeit zu befreien?

Michael Walzer, Sphären der Gerechtigkeit, 2006

Beiträge zum Stichwort‘ Geschichte’


Geschichte

Vor 100 Jahren trat die Weimarer Reichsverfassung in Kraft

14. August 2019 | Von Jürgen Prause | Keine Kommentare

Ein Theater in Weimar war Geburtsort der ersten deutschen Demokratie. Die Nationalversammlung beriet dort ein halbes Jahr lang über eine neue Verfassung.

Bombe, Rauch, Krieg, Feuer, Palästina
70 Jahren Genfer Konventionen

Rund um die Welt wird das humanitäre Völkerrecht mit Füßen getreten

12. August 2019 | Von Jan Dirk Herbermann | Ein Kommentar

Die Genfer Konventionen von 1949 sollen Menschen auch im Krieg vor Grausamkeit und Unmenschlichkeit schützen. Doch rund um die Welt treten Soldaten, Rebellen und Terroristen die Vorschriften mit Füßen.

Vietnam, Flagge, Fahne, Vietnamesen, Staat, Land
"Boatpeople"

Vor 40 Jahren startete die Nothilfeaktion Cap Anamur

9. August 2019 | Von Cornelius Pape | Ein Kommentar

Viele glaubten irgendwann nicht mehr, dass sie überleben würden. Von Piraten überfallen, von Hitze, Hunger und Durst gequält, verloren Vietnamesen in ihren Booten jede Hoffnung. Doch manche dieser Boatpeople wurden vor 40 Jahren gerettet.

Interview mit Jochen Oltmer

„Aufnahme der Boatpeople aus Vietnam war Konsens“

9. August 2019 | Von Cornelius Pape | Keine Kommentare

Der Vietnamkrieg endete nach dem Abzug der US-Truppen 1975 mit der Niederlage Südvietnams. Aus Angst vor den siegreichen Kommunisten flüchteten Hunderttausende in Booten aufs offene Meer. Als das deutsche Schiff „Cap Anamur“ Tausende sogenannte Boatpeople rettete, waren sie in der Bundesrepublik willkommen, wie der Osnabrücker Migrationsforscher Jochen Oltmer (54) im Gespräch erklärt.

Museum, Gebäude, Kunst, Geschichte, Historie
Restitution ist nicht alles

Afrikaner fordern neue Ära der kulturellen Kooperation mit Europa

8. August 2019 | Von Claudia Rometsch | Keine Kommentare

Frankreich und Deutschland diskutieren verstärkt über den Umgang mit dem kolonialen Erbe in ethnologischen Sammlungen. Afrikanische Experten machen nun klar, dass es ihnen um weit mehr geht als die Rückgabe geraubter Kulturgüter.

Brandstiftung © 96dpi auf flickr.com (CC 2.0), bearb. MiG
Vor 200 Jahren

Wie sich die judenfeindlichen „Hep-Hep-Unruhen“ ausbreiteten

2. August 2019 | Von Daniel Staffen-Quandt | Keine Kommentare

Im August 1819 brach das erste antijüdische Pogrom der neueren Geschichte aus: die „Hep-Hep-Verfolgungen“ breiteten sich im Deutschen Bund wie ein Lauffeuer aus. Angefangen haben die Krawalle in Würzburg.

Denkmal, Berlin, Sinti, Roma, Sinti Roma, Nationalsozialismus
2. August 1944

Europäischer Holocaust-Gedenktag für Sinti und Roma

2. August 2019 | 2 Kommentare

Heute vor 75 Jahren wurden mehr als Tausende Frauen, Männer und Kinder in den Gaskammern ermordet. In Berlin und Auschwitz finden Gedenkfeier statt. Das Menschenrechtsinstitut kritisiert die anhaltende Diskriminierung von Sinti und Roma.

Reisepass, BRD, Bundesrepublik Deutschland, Pass
Wiedergutmachung

Einbürgerung für NS-Verfolgte und Nachkommen soll leichter werden

1. August 2019 | Keine Kommentare

Die sogenannte Wiedergutmachungseinbürgerung für NS-Verfolgte und ihre Nachkommen soll erleichtert werden. Das Bundesinnenministerium will damit seiner historischen Verantwortung gerecht werden. Die Grünen sprechen von einem starken Zeichen.

Dibobe-Petition, Kolonialismus, Berlin, Geschichte, Deutschland, Afrika
"Teil deutscher Geschichte"

Neue Gedenktafel zur Kolonialgeschichte in Berlin

23. Juli 2019 | Keine Kommentare

Eine rund zwei Meter große Tafel erinnert seit Montag in Berlin an die deutsche Kolonialgeschichte. Konkret geht es um die „Dibobe-Petition“. Berlins Kultursenator Klaus Lederer bezeichnet ihn als einen „wichtigen Teil deutscher Geschichte“.

Im Widerstand, Buch, Wolfgang Benz, Nationalsozialismus, Adolf Hitler
Nur zehn Gerechte

Vor 75 Jahren schlug das Stauffenberg-Attentat auf Hitler fehl

19. Juli 2019 | Von Nils Sandrisser | Keine Kommentare

Am 20. Juli 1944 sollte Hitler sterben und das NS-Regime entmachtet werden. Es ist bis heute der bekannteste Umsturzversuch in der NS-Zeit. Die Widerständler des 20. Juli galten in der jungen Bundesrepublik zunächst als Verräter.

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