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Migration und Integration in Deutschland

Die Zerteilung der Arbeit in kurze und ständig zu wiederholende, gleichförmige Handgriffe ermöglicht es, Arbeiter ohne Qualifikation und ohne Kenntnis der deutschen Sprache einzusetzen; die Art der Arbeit erfordert es vielleicht sogar.

Hans-Günter Kleff, Vom Bauern zum Industriearbeiter, 1985

Beiträge zum Stichwort‘ Geschichte’


Antisemitismus, Juden, Tafel, Kreide, Schrift
Studie

Antisemitismus ist Alltag an der Schule, Schweigen auch

5. Dezember 2018 | Von Jutta Geray | Ein Kommentar

Antisemitismus ist in der Schule Normalität, verbreitet sind auch Schweigen, Wegsehen und Bagatelisieren. Das sind Ergebnisse einer aktuellen Studie, die am 6. Dezember veröffentlicht wird. Prof. Dr. Julia Bernstein sprach vorab mit MiGAZIN über die wichtigsten Ergebnisse der Studie.

Herero, Nama, Völkermord
Der blinde Fleck

Auch nach 100 Jahren koloniales Unrecht kaum aufgearbeitet

23. November 2018 | Von Christine Xuân Müller | Keine Kommentare

Vor 100 Jahren endete die deutsche Kolonialherrschaft. Als aufgearbeitet gilt diese dunkle Epoche nicht. Das Umdenken kommt nur langsam voran. Von Christine Xuân Müller

Buchcover, Kolonialzeit, Geschichte, Historie, Arbeiterbewegung
Rezension zum Wochenende

Aufarbeitung der Kolonialzeit in Deutschland nicht abgeschlossen

23. November 2018 | Von Thilo Scholle | Keine Kommentare

Ein Blick in die historischen Debatten innerhalb der Arbeiterbewegung um Kolonialismus und Imperialismus hat an aktueller Relevanz nichts verloren. Von Thilo Scholle

Kirche, Kreuz, Turm, Berlin, Dach, Kirchenasyl, Evangelisch, Christilich
Das umstrittene "Cis"

Kirchengemeinde entwidmet Nazi-Glocke

23. November 2018 | Von Michael Grau | Keine Kommentare

Ein Hakenkreuz auf einer Kirchenglocke entzweite das Dorf Schweringen in Niedersachsen so sehr, dass einige Bewohner heimlich den Winkelschleifer ansetzten. Jetzt wurde die beschädigte Glocke entwidmet. Ein Künstler soll sie umgestalten. Von Michael Grau

Geschichte

100 Jahre Kolonialverbrechen an Herero und Nama

21. November 2018 | Keine Kommentare

Vor mehr als einem Jahrhundert ermordeten deutsche Kolonialtruppen Zehntausende Angehörige der Herero und Nama im heutigen Namibia. Historiker bezeichnen diese Gräueltaten auch als „ersten Völkermord des 20. Jahrhunderts“.

Herero, Nama, Völkermord
Völkermord

Experten kritisieren schleppende Aufarbeitung der Kolonialzeit

16. November 2018 | Keine Kommentare

Anfang des 20. Jahrhunderts hatten deutsche Kolonialtruppen Aufstände in Afrika grausam niedergeschlagen. Historiker sprechen von Völkermord. Bis heute lagern Schädel und Gebeine in anthropologischen Sammlungen in Deutschland. Experten fordern baldige Aufarbeitung.

Süleyman Tasköprü, NSU, Rechtsextremismus, Rechtsterrorismus, Hamburg
Zeichen setzen

Regionalhistorische Zusammenhänge der NSU-Morde

12. November 2018 | Von Doris Müller | Keine Kommentare

Wie und von wem wurden die NSU-Mordopfer ausgewählt? Nach welchen Kriterien sind die Täter vorgegangen? Zufall? Überlegungen einer Regionalhistorikerin zur Auswahl des Anschlagsortes des NSU in der Hamburger Schützenstraße.

Schiff, Dampfer, St. Louis, Hamburg, Juden, Flüchtlinge
Dauerausstellung

Leid und Kampf der Emigranten

8. November 2018 | Keine Kommentare

Fotos, Notizen, Reisekoffer: Nachlässe von deutschen Künstlern im Exil zwischen 1933 und 1945 können in Frankfurt besichtigt werden. Im Deutschen Exilarchiv verbindet eine Dauerausstellung Geschichte und Gegenwart. Von Jens Bayer-Gimm

lehrer, pult, schule, klasse, tafel, schreibtisch
AfD und Bildungspolitik

Bildungsauftrag: Nationalerziehung

25. Oktober 2018 | Von Johannes Schillo | Keine Kommentare

Nach den neuesten Umfragen ist die AfD erstmals zweitstärkste Partei im Bund. Im nationalen Zeitgeist spielt sie aber schon länger eine starke Rolle. Sie hat – stimmungsmäßig – viel erreicht und tritt weiter an, um die politische Kultur zu verändern. Von Johannes Schillo.

Auschwitz, Konzentrationslage, KZ, Antisemitismus, Geschichte, Nationalsozialismus
KZ-Sachsenhausen

AfD-Gruppe zieht Existenz von Gaskammern in Zweifel

3. September 2018 | Keine Kommentare

Mehr als 200.000 Menschen waren im KZ Sachsenhausen inhaftiert, unzählige von ihnen kamen uns Leben. Einer AfD-Besuchergruppe der Gedenkstätte wird nun eine Verhöhnung der Opfer vorgeworfen. Das Auftreten der Gruppe sorgt für Empörung.

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