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Migration und Integration in Deutschland

In allen Zielstaaten der Arbeitsmigration weisen die Eltern der als Migranten erfassten Jugendlichen eine kürzere Schulbesuchszeit und einen geringeren ökonomischen, sozialen und kulturellen Status auf als die Eltern von Nichtmigranten. Nirgendwo ist dieser Unterschied … aber so stark wie in Deutschland.

Konsortium Bildungberichterstattung, Bildung in Deutschland, 2006

Wirtschaft


Maria Böhmer

Potenziale von jungen Migranten noch stärker nutzen

23. April 2009 | Keine Kommentare

„Die Potenziale von jungen Migrantinnen und Migranten können von der Wirtschaft noch stärker als bisher genutzt werden.“ Das erklärte Staatsministerin Maria Böhmer anlässlich der heutigen Bundestags-Debatte über den Berufsbildungsbericht.

Berufsbildungsbericht 2009

„Migranten brauchen bessere Ausbildungschancen“

1. April 2009 | Keine Kommentare

Staatsministerin Maria Böhmer fordert gleiche Ausbildungschancen für Migranten. „Das Ausbildungsgefälle zwischen jungen Menschen mit und ohne Migrationshintergrund ist nicht hinnehmbar“, erklärte die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung anlässlich des Berufsbildungsberichtes 2009, der heute vom Bundeskabinett zur Kenntnis genommen wurde.

Handwerkskammer Dortmund

Brückenschlag in andere Länder und Kulturen

3. März 2009 | Ein Kommentar

Unter den jungen Erwachsenen mit Zuwanderungshintergrund gibt es immer noch viele, die den Weg von der Schule in die Ausbildung aus eigener Kraft nicht bewältigen können. Dem nicht genug, in den vergangenen Jahren hat sich ihre Ausbildungsbeteiligung sogar noch weiter verringert. Aus diesem Grund hat die Handwerkskammer (HWK) Dortmund zu einem Runden Tisch zum Thema „Mehr Ausbildungsplätze für Jugendliche mit Zuwanderungshintergrund“ geladen.

Expo Turkey 2009

Erste deutsch-türkische Messe in Essen

24. Februar 2009 | Keine Kommentare

Die branchenübergreifende Wirtschafts- und Kulturmesse „Expo Turkey“ findet vom 22. bis 24. Mai 2009 in Essen und damit erstmals in Deutschland statt. In den vergangenen beiden Jahren wurden bereits in Belgien die „Internationale Begegnung 2007“ und die „Expo Turkey 2008“ durchgeführt. An den Messen, die Wirtschaft und Kultur zusammengebracht haben, beteiligten sich 250 Unternehmen aus Europa und der Türkei.

Wirtschaft

Das neue „Made in Germany“

16. Februar 2009 | Von Bekir Altas | Keine Kommentare

Vor wenigen Wochen hatte das Berlin-Institut für Bevölkerung und Entwicklung in einer Studie die Lage der Integration in Deutschland untersucht und im Ergebnis die Herkunft der Zuwanderer und ihre Ethnie ursächlich für das Abschneiden des Integrationserfolgs, bzw. –misserfolgs erklärt. Türkischstämmige Personen seien dabei die mit Abstand am schlechtesten integrierte Migrantengruppe, lautet der Haupttenor der Studie.

Südwesten

Trotz Wirtschaftskriese sinkt die Zahl der arbeitslosen Ausländer

4. Februar 2009 | Keine Kommentare

Im vergangenen Jahr gab es in Baden-Württemberg so wenige arbeitslose Ausländer wie seit elf Jahren nicht mehr. Dies verkündete am Montag das Statistische Landesamt in Stuttgart.

Integrationsatlas des Handwerks

„Der Meister der Zukunft ist ein Türke“

3. Februar 2009 | Ein Kommentar

„Der Meister der Zukunft ist ein Türke“. Mit diesen Worten wirbt die Handwerksbranche bei der Vorstellung des „Integrationsatlas des Handwerks“ in Berlin für eine verstärkte Ausbildung junger Leute mit Migrationshintergrund.

Europäischer Arbeitsmarkt

Qualifizierte Bildung und Ausbildung sichern Aufstiegschancen

29. Januar 2009 | Keine Kommentare

Auf dem internationalen Symposium „Chancen schaffen – Integration, Arbeit und soziale Mobilität: Europäische Erfahrungen und Gestaltungsperspektiven“ nahmen neben Bundeskanzlerin Angela Merkel, Maria Böhmer, der Beauftragten der Bundesregierung für Migration, Flüchtlinge und Integration, und dem OECD-Generalsekretär Angel Gurria auch zahlreiche Stiftungen wie die „Stiftung Mercator“ oder die „Vodafone Stiftung“ und Vertreter verschiedener Länder aus Politik, Wissenschaften, Wirtschaft und Zivilgesellschaft teil.

Arbeitslosigkeit

Ausländer besonders häufig betroffen

23. Januar 2009 | Keine Kommentare

Die Hälfte des Arbeitslosigkeitsvolumens konzentriert sich auf fünf Prozent der Beschäftigten. Dagegen waren mehr als 60 Prozent der zwischen 1950 und 1954 Geborenen im Alter von 25 bis 50 Jahren nie arbeitslos. Das zeigt eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung [PDF] (IAB). Besonders häufig von Arbeitslosigkeit betroffen sind Ausländer und Personen ohne Berufsausbildung.

Eine Bilanz für 2004

Der Finanzierungsbeitrag der Ausländer zu den deutschen Staatsfinanzen

17. Dezember 2008 | Ein Kommentar

Diese Studie bilanziert den Beitrag der ausländischen Bevölkerung in Deutschland zu den öffentlichen Haushalten im Fiskaljahr 2004. Die Ergebnisse zeigen einen laufenden Überschuss der von Ausländern empfangenen Einnahmen über die Transferausgaben von 2.000 Euro pro Kopf.

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