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Migration und Integration in Deutschland

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Wenn Ausländer […] von der einheimischen Bevölkerung als Konkurrenten um Arbeitsplätze […] und als Bedrohung der Sicherheit […] wahrgenommen werden, dann erhöht die vermehrte Sichtbarkeit der Migranten dieses Gefühl […]

Forschungsverbund „Probleme der Ausländerbeschäftigung“ / 1979, 1979

Meinung


Antidiskriminierungsstelle des Bundes

Antidiskriminierungsarbeit braucht die gesellschaftliche Mitte

14. April 2009 | Von Engin Karahan | Ein Kommentar

Haben Sie schon von dem Bericht der Antidiskriminierungsstelle des Bundes gehört? Überhaupt schon einmal etwas von dieser Behörde gehört? Nein, dann dürfte es Ihnen wie der Mehrheit der deutschen Bevölkerung gehen. Die Antidiskriminierungsstelle des Bundes (ADS) ist für die meisten Deutschen nichtssagend.

Christliche Leitkultur

Richtschnur für islamischen Religionsunterricht

1. April 2009 | Von Burak Altas | Keine Kommentare

Eigentlich gab es auch positive Anhaltspunkte bei den Aussagen des bayrischen Kultusministers Ludwig Spaenle (CSU), der überzeugt davon ist, dass man sich den Migranten öffnen muss. Die Gesellschaft müsse gegenüber „Menschen aus islamischen Kulturkreisen, die Bayern dauerhaft als Heimat begreifen und nicht nur als Gastarbeiter auf Zeit“ offen sein. Schließlich seien doch die Erfolge der Migrantenkinder auch ein „Gesamterfolg für die Gesellschaft“, so Spaenle.

Wolfgang Schäuble

Ein ganz bitteres Kapitel der Migrationsgeschichte und der Gegenwart

31. März 2009 | Von Ekrem Şenol | Keine Kommentare

„Zugleich müssen wir anerkennen, dass auch wir es Zuwanderern nicht immer einfach gemacht haben, den Erwartungen gerecht zu werden. In Deutschland wurden in den 70er und 80er Jahren viele ausländische Kinder nur wegen Sprachschwierigkeiten an Sonderschulen verwiesen.“

Visafreiheit für Türken

Innenministerium rudert zurück

21. März 2009 | Von Ekrem Senol | 40 Kommentare

Laut einer dpa-Meldung vom 20.03.2009 weist das Ministerium in Berlin Schlussfolgerungen zurück, wonach nun auch Touristen, Geschäftsleute und andere türkische Staatsangehörige ohne ein Visum nach Deutschland reisen können.

Paradox

CDU produziert Familiendramen, um Schein- und Zwangsehen zu verhindern

17. März 2009 | Von Ekrem Senol | 11 Kommentare

Die Regelung, die offiziell zur Verhinderung von Zwangsehen und zur Förderung der Integration eingeführt wurde – aber offensichtlich den unkontrollierten Zuzug von Ausländern verhindern soll, produziert seltsamerweise Familiendramen, bei der selbst Bollywood nicht mithalten könnte.

Deutschland von Heute

Wann integriert sich die CDU?

16. März 2009 | Von Engin Karahan | 18 Kommentare

Trotz jahrzehntelangen Integrationsbemühungen, vergossenem Herzblut fristen Migranten in politischen Parteien noch immer ein Dasein als „Fremdkörper“. Die NRW-CDU hat es nämlich wieder nicht geschafft, die von ihren Vertretern immer wieder geforderte Integrationsleistung auch selbst hervorzubringen.

Winnenden

Amok oder Integration?

15. März 2009 | Von Hans Werth | Ein Kommentar

Weltweit wird vom „Amoklauf“ in Winnenden berichtet und gesprochen. „Winnenden“ ein kleiner beschaulicher Ort, in dem, wie Nachrichtensprecher und Lokalreporter nicht nur von ARD/ZDF/phoenix ständig wiederholend betonten, bisher alles in Ordnung, keine Auffälligkeiten zu erkennen…

Eine tiefe Interessenkluft zwischen einheimischen Medien und Türken

12. März 2009 | 16 Kommentare

Seit dem Urteil des EuGH vom 19.02.2009 berichten die Europaausgaben türkischer Tageszeitungen täglich über die Auswirkungen der Rechtsprechung. Kurz: Türkische Staatsangehörige dürfen wegen Stand-Still-Klausel im Assoziierungsabkommen EWG-Türkei ohne Visum nach Deutschland einreisen.

Strohfeuer für „Ungenutzte Potenziale“

9. März 2009 | Von Hans Werth | 2 Kommentare

Das mediale Strohfeuer um die Integrationsstudie ist erloschen. Geblieben ist der Rauch, der klare Sicht auf „prominente“ Hintergründe verstellte. Wer Datum und Inhalt einiger wichtiger Belege reflektiert, wird über die Benutzung „Ungenutze Potenziale“ erstaunt sein.

Ausländerkind

Meine knifflige Integrationsgeschichte

6. März 2009 | Von Sophia Adam | 8 Kommentare

Es heißt, das Hauptproblem sei, dass sich die Menschen mit Migrationshintergrund nicht ausreichend integrieren würden. Was bedeutet Integration? Es bedeutet, dass man die Sprache lernt, sich Kenntnisse über das Land und die Geschichte aneignet und vielleicht auch noch arbeitet.

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