MiGAZIN

Migration und Integration in Deutschland

Erwerbsquoten der inländischen (43 %) und ausländischen (70,8 %) Bevölkerung der Bundesrepublik Deutschland im Jahre 1970.

Friedrich Heckmann, Die Bundesrepublik als Einwanderungsland?, 1981

5 Thesen zu kulturweit

"Es geht darum, dass die Welt sich auf deutsch mit uns verständigen kann"

kulturweit ist ein Freiwilligendienst des Auswärtigen Amtes. Offiziell trägt sie zur Völkerverständigung bei. Tatsächlich werden aber die deutsche Sprache und Kultur verbreitet. Es geht also darum, dass sich die Welt auf deutsch verständigt. Von Genia Bless

Auswärtiges Amt, Außenministerium, ministerium, auswärtiges
Auswärtiges Amt © MiG

VONGenia Bless

Genia Bless bereitet eine Promotion zu deutscher auswärtiger Kultur- und Bildungspolitik vor.

DATUM31. März 2015

KOMMENTARE28

RESSORTLeitartikel, Politik

SCHLAGWÖRTER , ,

Seite 1 2 3 4 5

DRUCKENAnsicht

MEHR ZUM ARTIKEL

DANKE,
ich möchte MiGAZIN auch in Zukunft lesen!

kulturweit heißt ‚deutsche Interessen zuerst‘

Ezra:

„Ein ‚internationaler kultureller Jugendfreiwilligendienst‚, das klingt doch erst mal so, als ob da niemand etwas dagegen haben könnte, es klingt gar harmlos. Wer ahnt denn da als Abiturientin, dass da deutsche Interessenpolitik dahintersteckt?“

kulturweit ist ein einzigartiges Gebilde im Bereich der internationalen Freiwilligendienste. Es ist nicht nur ein quasi-staatliches Programm, sondern arbeitet fast ausschließlich mit deutschen Partnerorganisationen zusammen. Die auswärtige Bildungs- und Kulturpolitik ist im Inland kaum bekannt und so war es für meine Interviewpartner eine große Überraschung, wie weit verzweigt das Netz deutscher Schulen und Goethe-Institute weltweit ist. Das Auswärtige Amt wirbt mit dem Slogan ‚Kulturelle Angebote aus Deutschland schaffen weltweit Vertrauen in unser Land‘ und macht damit deutlich, dass die auswärtige Bildungs- und Kulturpolitik ebenso interessengeleitet ist wie Außenpolitik im Allgemeinen. Eva-Maria beschreibt auf welcher Absurdität der ganze Politikbereich beruht:

„Andere Sprachen und Kulturen zu verstehen, erscheint erst mal wie ein wichtiger Grundstein für das Zusammenleben in einer globalisierten Welt. Und so wird es auch dargestellt. Aber dass es darum geht, Deutsch als international wichtige Sprache durchzusetzen, sich Marktanteile zu sichern und international Definitionsmacht zu bekommen, das habe ich erst später begriffen. In Sprache und Kultur werden immer auch Werte und Normen mit vermittelt, es geht also nicht darum, dass wir uns mit der Welt verständigen können, sondern dass die Welt sich auf deutsch mit uns verständigen kann. Und da das offenbar nicht von alleine geschieht – und immer wieder gefährdet scheint – braucht es eben eine aktive Steuerung durch die Außenpolitik. Wir kulturweit-Freiwilligen sind darin nur ein kleines Rad im Getriebe.“

In Saras Schilderungen wird zudem auch klar, dass Goethe-Institute beispielsweise nicht nur die Rolle der Sprach- und Kulturvermittlung haben, sondern einen aktiven Part in der Steuerung bzw. Verhinderung von Migration einnehmen und damit angebliche nationale Interessen umsetzt:

„Es dauerte eine Weile bis ich verstanden hab, welche Rolle die Goethe-Institute für das deutsche Migrationsregime spielen. Nachdem ich aber mitbekommen habe, dass viele Menschen kein Visum bekommen, da sie zum Beispiel nicht genug formelle Bildung haben, um an unseren Kursen teilzunehmen oder sich nicht leisten konnten einen dreimonatigen Sprachkurs 800km von ihrem Wohnort zu besuchen, war ich echt frustriert. Meine Kollegen haben das teilweise einfach hingenommen und nicht verstanden, dass wir Lebensträume zerstören, wenn wir Menschen immer wieder durch die Deutschprüfung rasseln lassen und sie dann kein Visum beantragen können, um zum Beispiel zu ihren Ehepartnern nachzuziehen.“

Ein Großteil der kulturweit-Freiwilligen ist in deutschen oder deutschsprachigen Schulen im Ausland eingesetzt. Auch hier geht es darum Deutsch als global wettbewerbsfähige Sprache zu fördern. Was Pete jedoch in erster Linie überraschte, war, dass auf deutsche Staatskosten Elitenförderung in den jeweiligen Ländern umgesetzt wurde:

„Kolonialismus war schon immer auf die Zusammenarbeit mit lokalen Eliten angewiesen. In meiner Schule waren neben ein paar deutschen Diplomaten- und Managerkindern v.a. die Kinder der wirtschaftlichen und politischen Elite vertreten. Mein Direktor sagte immer, dass wir froh sein sollen, dass sie hier bei uns auf der Schule sind, denn davon würde unsere Wirtschaft später sehr profitieren. Nicht wenige der Absolventen würden später für deutsche Firmen arbeiten, zum Beispiel um lokale Märkte zu erschließen.“

Der neue Imageclip von kulturweit startet mit eine Einstellung, in der ein Freiwilliger seinen Schülern zeigt, wie sie Dinge machen sollen. Kurz darauf beschreibt er seine Tätigkeit: „Am Anfang ist es natürlich ziemlich ungewohnt, als Lehrer vor Gleichaltrigen zu stehen […]. Aber das gibt sich mit der Zeit […] und man geht auch ziemlich stolz aus der Schule wieder raus.“ Falls sie es nicht eh schon insgeheim im Kopf hatten, lernen die deutschen Freiwillige durch kulturweit ein gewisses Gefühl von Überlegenheit kennen. Und sie lernen dies zu akzeptieren und als Normalität wahrzunehmen.

Doch nicht nur als Lehrkraft haben die Freiwilligen viel Spielraum ihre verinnerlichte Überlegenheit noch weiter auszubauen. Auch in der Arbeit bei anderen Einsatzstellen wird immer wieder deutlich, dass Deutschland bzw. der Globale Norden besser, entwickelter und erstrebenswerter ist als das Gastland. Beim Deutschen Akademischen Austausch Dienst (DAAD) ist Eva-Maria zufolge das Werben für Deutschland als Arbeits- und Wissenschaftsstandort Nummer 1 eines der wichtigsten Arbeitsbereiche:

„Beim DAAD bekam ich mit, wie die Stipendien für ein Studium in Deutschland vergeben werden. Es ist ein Ringen um die besten Köpfe, ein Wettbewerb um die wenigen hochqualifizierten Fachkräfte und Wissenschaftler. Ich hatte schon länger mal von Braindrain gehört, aber nun weiß ich, wie er funktioniert und v.a. dass er politisch gewollt und praktisch vorangetrieben wird. Das einzige, was unterm Strich zählt, ist die deutsche Volkswirtschaft. kulturweit-Freiwillige spielen eine verhältnismäßig kleine Rolle in dem ganzen System, aber sie stützen es mit. Ich hab mich zeitweise richtig schuldig gefühlt.“

Seite: 1 2 3 4 5
Testen Sie den kostenlosen MiGAZIN Newsletter:

28 Kommentare
Diskutieren Sie mit!»

  1. Kulturwelt-Fan sagt:

    Die deutsche Sprache ist halt eine Weltsprache, ganz einfach aus dem Grund, weil Jahrhunderte lang mehr deutsche Bücher gedruckt wurden als englische oder französische. Das hat mit „Kolonialismus“ und „Rassismus“ nichts zu tun. Mit dem gleichen Recht müsste man Latein, Arabisch, Altchinesisch und Griechisch verbieten. Mein Vorschlag: Kürzt die Mittel, dann hört das Wehklagen auf!

  2. ehemalige Goethe Mitarbeiterin sagt:

    Danke, Migazin! Der Artikel ist super und deckt sich mit meinen Erfahrungen bei den Goethe Instituten. Ich freue mich über diesen mutigen Artikel, der einen Blick hinter den Dunst der offiziellen Rhetorik von kulturweit wagt! Macht weiter so!!!

  3. Cengiz K sagt:

    Das, was in dem Artikel beschrieben wird, bezeichne ich mit „Deutsche-Zuerst“-Politik.. Supremacism in Reinkultur..

  4. Rinne sagt:

    Ich kann nichts verwerfliches in ihrem Vorwurf finden. Außerdem tun viele Länder das gleiche. Siehe DITIB.

  5. Mike sagt:

    Der Artikel bedient alle Linkenvorurteile: Imperialismus Kolonialismus Elitenfoerderung Adelskreise und unx und der Autorin sei empfohlen einen weniger einseitig linkslastigen Blickwinkel einzunehmen ansonsten wird sie ihr Leben lang Artikel wie diesen verfassen. Das haben selbst die Leser von Magazin nicht verdient

  6. Frank Seidel sagt:

    Auch ich bin davon überrascht, dass kulturweit in der Freiwilligendienst-Debatte bislang so unkritisch dargestellt wurde. Grundsätzlich stehe ich als Gründer eines Portals zur Freiwilligenarbeit im Ausland den Freiwilligendiensten positiv gegenüber, aber auf unserer Darstellung von kulturweit heben wir ebenfalls hervor, dass dieses Programm als „erklärter Teil der deutschen Außenpolitik z. B. für eine “verstärkte Sichtbarkeit der deutschen Einrichtungen der deutschen Auswärtigen Kultur- und Bildungspolitik” sorgen“ soll. http://www.wegweiser-freiwilligenarbeit.com/freiwilligendienst-ausland/kulturweit/ Vielleicht stößt euer Artikel eine wichtige Diskussion darum an.

  7. Haralds sagt:

    Frau Bless legt eine sehr einseitige Sichtweise dar. Ich kenne die Arbeit von kulturweit nicht im Detail, aber die Aussagen der Interviewpartner von Frau Bless zeigen doch, dass junge und unerfahrene Menschen nun eben nicht für jedes Projekt geeignet sind. Es spricht nichts dagegen, dass deutsche Kultur und auch die deutsche Sprache weltweit verbreitet wird. Da in jedem Fall imperiales Bestreben hineinzuinterpretieren, ist vermessen. Wer die deutsche Geschichte nur auf Weltkriege und Kolonialzeit reduziert, ist sicher nicht geeignet für einen Dienst für Deutschland im Ausland. Offenbar wird kein Land gezwungen, die Goethe-Institute und andere deutsche Einrichtungen arbeiten zu lassen.

  8. KW sagt:

    Ich weiß nicht in welchen Ausreisen die Befragten waren oder mit welchen Menschen sie gesprochen haben, denn bei meiner Ausreise war die Diversität der Freiwilligen enorm hoch. Ein großer Teil waren „Freiwillige mit Migrationsgeschichte“ und auch viele Nicht-Abiturienten waren unter den Ausreisenden. Gerade im Gegensatz zu anderen Förderprogrammen fand ich es beachtlich wie bei kulturweit nicht auf Schulnoten oder dutzende Auslandseinsätze geschaut wurde. Die Sichtweise ist doch sehr einseitig. Und auch auf den Seminaren wurde der Freiwilligendienst selber kritisch hinterfragt in verschiedenen Workshops und Arbeitsgruppen. Es ist also nicht so, dass alles einfach so hingenommen wird. kulturweit ermöglicht den Freiwilligen ihr Deutschlandbild kritisch zu hinterfragen und auch ihr Verhalten und Wirken im Ausland.
    Es kommt vor allem auch darauf an, was der Freiwillige aus seinem Freiwilligenjahr macht

  9. TD sagt:

    Als ehemalige „kulturweit“-Alumni stimme ich Ihnen, Frau Bless, in vielen Punkten zu. Ich finde den Artikel nicht mutig. Nein, eher richtig und gut, dass Sie durch die Befragung einen Beweis und somit einen personifizierten Beweis liefern konnte, wie manche sich nach dem Programm gefühlt haben mussten, sich aber nur nicht getraut haben, es laut auszusprechen.

    Die mediale Aufmerksamkeit fehlte hier komplett. Das ist richtig. Dass jemand über „kulturweit“ mal nachhakt, dass jemand mal das „Bild“ korrigiert, dass habe ich auch vermisst.

    Wie einige aus meinem Jahrgang entzog ich mich während des Vorbereitungsseminars manchen Kursen, weil wir nach paar Tagen schon merkten, wie würden sowieso abgestoßen werden, allein, weil eine kritische Bemerkung wohl ausgereicht hätte, um das paradiesische Bild über die „angebotenen“ Regionen junger Menschen zu zerstören.

    Aber es war zumindest erschreckend, wie die Teilnehmer, die trotz eines sehr guten Abiturs nicht wussten, wie weit entwickelt die ausgewählten Regionen waren. Länderkunde war kaum vorhanden und das ist ein großer Kritikpunkt an die organisatorischen Maßnahmen. Ich als PoC und Minderheit, die daran teilgenommen hat, befand mich schlussendlich auch eher in einem anderen umgekehrten Identitätskonflikt : „Wie wenig „deutsch“ bin ich eigentlich, und wie viel „deutsch-deutscher“ sind die anderen eigentlich?“

    Wenn Sie die Gegenseite wie die UNESCO befragt hätten und mit diesen Ansichten konfrontiert hätten, wäre Ihr Artikel perfekt gewesen. Aber vielleicht kommt ja noch ein zweiter Teil.

  10. ehemalige Freiwillige sagt:

    Mein kulturweit-Jahr empfinde ich für meine persönliche Entwicklung nach wie vor als sehr wichtig: Ich hatte die Möglichkeit meinen Berufswunsch zu überprüfen, erlernte eine neue Sprache, konnte Schwellenängste abbauen und bin in den folgenden Jahren ohne diese meine noch bestehende Beziehung, mit jemanden aus einem anderen Land und Kulturkreis eingegangen. Heute haben wir eine gemeinsame Tochter und ich hoffe, dass sie früher als ich damals, einen kritischen Blick entwickelt und Programme wie kulturweit frühzeitig hinterfragt und dabei nicht vorrangig an ihre eigenen Interessen denkt.
    Viele der im Artikel genannten Erfahrungen habe auch ich so durchlebt: Partys im Goetheinstitut anlässlich der Wahlen, wo ein Großteil der Anwesenden schwarz und gelb trugen um ihre politischen Gesinnungen zu verdeutlichen, Bierfeste mit vornehmlich weißen, männlichen Teilnehmer_innen, eine Einsatzstelle an einer schweizer Schule, welche sich in einer gated community befindet und welche man nur mit Ausweis betreten durfte, Flüge in benachbarte Länder, um an Zwischenseminaren teilzunehmen ,das Gefühl jemand besonderes zu sein, wenn man dem Botschafter die Hand schütteln durfte, Werbetouren mit Steinmeier ohne wirklich zu verstehen was man da eigentlich bewirbt. Erfahrungen für die ich mich heute zum Teil schäme, die mich aber im Laufe des Jahres und insbesondere nach meiner Rückkehr und im Austausch mit anderen kritischen Menschen Vieles überdenken ließen.
    Die ersten Jahre nach meiner Rückkehr betrachtete ich kulturweit noch mit sehr gemischten Gefühlen und habe mich sogar mal um eine Teamer_innenstelle beworben, weil ich dazu beitragen wollte reflektierend vorzubereiten. Mit zunehmendem Abstand und nicht zuletzt dank dieses Artikels kann ich dem Freiwilligendienst allerdings nur noch wirklich wenig abgewinnen.
    Erschreckend finde ich in diesem Zusammenhang, dass wir Kulturweitler_innen des ersten Ausreisejahrgangs damals nach unserem feedback gefragt wurden und sich dennoch scheinbar kaum etwas verändert hat. Meine Einsatzstelle wurde damals in der Folge gestrichen, aber an andere private, deutsche Schulen mit ähnlichen Konzepten wird ohne sich an meiner damaligen Problematisierung zu stören, weiter entsendet.
    Eine Karikatur über die typischen Kulturweitler_innen hatten wir schon auf unserem Ausreiseseminar, für die inzwischen immer wieder erscheinende Campzeitung „Freisprung“ entworfen. Weiß mussten sie sein, einen super Abischnitt vorweisen, mehrere Sprachen sprechen, bereits über Auslandserfahrungen verfügen und natürlich auch schon während der Schulzeit Stipendien und Auszeichnungen erhalten haben. Ich kann mich noch erinnern, dass es damals eine ziemlich hitzige Diskussion über die bevorstehende Veröffentlichung gab und bin mir nicht mehr sicher, ob das Ganze dann überhaupt bzw. vielleicht nur in abgewandelter Version gedruckt wurde. Schade fände ich es, wenn sich auch heute, 6 Jahre später, an den Auswahlkriterien nichts geändert hätte.
    Über das Alumniprogramm erhalte ich nach wie vor regelmäßig Ausschreibungen für bezahlte Positionen, auf die sich ausschließlich Ehemalige bewerben sollen oder Einladungen zu privaten Veranstaltungen im Auswärtigen Amt. Manchmal fühle ich mich dann im ersten Moment besonders, bevor man sich kurz darauf fragt, ob man wirklich Teil dieses widerlichen Eliteförderungssystems sein möchte?
    Wenn man kulturweit etwas abgewinnen kann, dann vermutlich die Tatsache, dass durch unsere Erfahrungen auch einige von uns Rücker_innen zu Botschafter_innen ihrer nun ganz eigenen Interessen geworden sind, welche zum Glück nicht in allen Fällen mit denen des Programmes deckungsgleich sind.
    Danke an die Autorin, dass ich endlich mal wieder einen Anlass hatte mich mit meinen Erfahrungen rückblickend auseinander zu setzen.


Seite 1/3123»

Bitte beachten Sie unsere Netiquette. Vielen Dank!

Ihr Kommentar dazu:

MiGAZIN

Ziel und Zweck von MiGAZIN ist die Förderung der politischen, gesellschaftlichen und kulturellen Partizipation von Migrant(inn)en in der Aufnahmegesellschaft. In diesem Sinne soll MiGAZIN die Kommunikation fördern und füreinander sensibilisieren. Mehr über uns...

MiGMACHEN

Die Redaktionsmitglieder von MiGAZIN haben vor allem eins gelernt: Wer über sein Wissen und seine Erfahrungen schreibt, lernt immens dazu. Die kritische Diskussion mit Lesern eröffnet neue Horizonte. Daher hat das MiGAZIN-Team die Aktion-MiGMACHEN ins Leben gerufen. Hier bieten wir allen Interessierten die Möglichkeit, MiGAZIN als Autor, Pate oder Jungautor mitzugestalten. Nähere Informationen...

GRIMME Online Award 2012

    Begründung der Jury: "Über Migranten und Migration wird in Deutschland viel gesprochen. Vor allem von Deutschen. Im Chor der vielen und oft sehr lauten Stimmen fehlen aber zumeist die der Migranten. Und genau diese Lücke füllt das MiGAZIN mit qualitativ hochwertigen Texten und verständlicher Berichterstattung." Weiter ...