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Bei dem Lebensalter der ausländischen Arbeitnehmer wirkt sich das z. Z. vor allem für die deutsche Rentenversicherung sehr günstig aus, weil sie weit höhere Beiträge von den ausländischen Arbeitnehmern einnimmt, als sie gegenwärtig an Rentenleistungen für diesen Personenkreis aufzubringen hat.

Ludwig Kattenstroth, Staatssekretär im Arbeitsministerium, März 1966, Bundesvereinigung der Dt. Arbeitgeberverbände, 1966

Critical und Incorrect

Nazi – wir danken Dir!

Gott sei Dank gibt es die Nazis! Und die Neo-Nazis. Denn sonst müssten wir uns mit unseren eigenen Vorurteilen befassen. Eine unbeliebte und gerne gemiedene Übung.

VONSabine Schiffer

 Nazi – wir danken Dir!
Die Autorin arbeitet seit Anfang der 1990er Jahre als Medienpädagogin und promovierte zur Islamdarstellung in den Medien. 2005 gründete sie das freie Institut für Medienverantwortung (IMV) und leitet es seither. Das IMV fordert mehr Verantwortung von Produzenten- und Nutzerseite.

DATUM20. Januar 2012

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RESSORTAktuell, Meinung

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Da ist es viel angenehmer, wenn etwa Probleme wie Ausländerhass, Islamophobie und Antisemitismus auf eben „die Nazis“ abgewälzt werden können. Sehr oft, wenn ein unschöner Zug unserer „aufgeklärten“ Gesellschaft auftaucht, dann bietet es sich an, diesen entweder ganz anderen anzulasten oder aber einer Randgruppe, die wir ebenfalls nicht als „wir“ empfinden. Wer gerade die Rolle des „anderen“, der „out-group“ übernimmt ist dabei äußerst variabel.

Ausländerhass und Rechtsextremismus werden gerne als Ossi-Phänomen der Jugend gesehen, obwohl nicht unwesentliche Inspiratoren unter älteren Wessis zu finden sind, Antisemitismus wird bei „Islamisten“ ausgelagert. Politiker verweisen gerne auf die jeweils andere Partei, Medienakteure gerne auf den jeweils anderen – also etwa die öffentlich-rechtlichen Sendeanstalten auf die Privaten, wenn es um Diskriminierung von Minderheiten in Mediendarstellungen geht, und so weiter und so fort – nur das Muster ist immer identisch: Selbstidealisierung bei gleichzeitiger Stigmatisierung der anderen und damit ewig währende Stagnation. Denn wenn die Probleme dahin verlagert werden, wo ich selber keinen Zugriff habe, kann ich auch nichts tun – so der vermeintlich entlastende Trugschluss, den man entsprechend der genannten Logik natürlich nur beim Anderen erkennt.

Für diese Möglichkeit könnten wir den Rechtsaußen also dankbar sein. Sie entlasten und verhindern, dass wir mit unseren eigenen unschönen Seiten konfrontiert werden. Jetzt nach den Enthüllungen um neo-nazistische Netzwerke und gewisse Behördenverstrickungen kommt die lange eingeübte Projektionsstruktur wieder vielen gelegen. Einigen politisch Verantwortlichen, die selbst mal durch die ein oder andere Absage an Multikulti eine Vorlage für rassistische Auswüchse gelegt haben, dürfte das gerade recht sein. Und so bedienen die nun nicht abreißen wollenden Beiträge über anti-Rassismus im Sport bis zur Kampagne „Schule ohne Rassismus“ die Vorstellung, dass es sich dabei immer gleich um „den Kampf gegen Rechtsextremismus“ handelt.

Diese Projektionen des vorhandenen Rassismus auf den äußeren rechten Rand hält die Mitte „sauber“, aber eben nur vermeintlich. Der Politologe und Publizist Kien Nghi Ha hat den Mechanismus in einem Interview auf MiGAZIN erläutert. In dem Zusammenhäng wäre eine Evaluation der nicht ganz neutralen Broschüren zur Schulkampagne „Schule gegen Rassismus“ der Bundeszentrale für politische Bildung dann nämlich mehr als überfällig – da diese neben einigen aufklärerischen Beiträgen wiederum selbst Vorurteile reproduziert. Wie auch der kritische Mediendiskurs, dessen Vorliebe für den sarrazinschen Mitte-Rassismus zudem eklatant auffällig ist.

Betrachtet man ausländerfeindliche, antijüdische oder antiislamische Polemiken, die im Internet sprießen, dann kann man wenig bis keinen Unterschied zu den Alt- wie auch den Neu-Rechten feststellen, die auch unter Linken zu finden sind, aber nicht nur dort. Da ist von Gefahr durch eine angeblich homogene Gruppe die Rede, von Gewalt- und Bedrohung (nur) von dieser Seite, von Weltherrschaftsansprüchen und Werteverrat, von Unterwanderung und Unmenschlichkeit. Insgesamt handelt es sich tatsächlich um ein faschistisches Menschenbild, das homogene Gruppen voraussetzt und deren Differenz betont und eine eigene Höherentwicklung behauptet.

Die Einteilung der Welt in „wir besseren“ und „ihr schlechteren“ ist eklatant auffällig. Gerne spricht man auch den anderen überhaupt die Fähigkeit ab, sich zu entwickeln. Das Antiaufklärerische an dieser Haltung wird durch die Grundannahme der eigenen Überlegenheit übertüncht. Die Aufklärung wird auf die Überwindung des Religiösen und die Erlangung der absoluten individuellen Freiheit reduziert und Meinungsfreiheit wird dann plötzlich vor allem für Rassisten gefordert, während man den Rassismuskritikern diese gern absprechen mag.

Dass Mensch gerne dazu neigt, seine eigenen positiven Seiten ebenso zu betonen wie die negativen des jeweils anderen, mag ihm verziehen werden – wenn er es denn überlegen mag. Die kategorische Ablehnung von Selbstbetrachtung und Selbstkritik führt jedoch nicht zu einer weiteren Entwicklung.

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7 Kommentare
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  1. Bierdurst sagt:

    „Selbstidealisierung bei gleichzeitiger Stigmatisierung der anderen und damit ewig währende Stagnation.“

    Also dass sie ich jedem Land und zwischen verschiedenen Gruppierungen in allen Bereichen. Ob das eine conditio humana ist?
    Das Problem welches Frau Schiffer mal wieder geflissentlich übersieht ist dass alle Menschen Vorurteile haben weil sie sich sonst nicht die Welt erklären könnten. Man kann nicht immer alles wissen, das ist das Problem.

  2. Mathis sagt:

    „Die kategorische Ablehnung von Selbstbetrachtung und Selbstkritik führt jedoch nicht zu einer weiteren Entwicklung.“

    Wohl wahr.Den Blick stets auf den Anderen zu richten, diesen Anderen mit Zuschreibungen seiner Personalität zu berauben, ist die gängige Kommunikation auch hier in diesem Medium.

    Darum ist die einzige Legitimation von „Diskussionsforen wie diesem: Entlastung von der Arbeit der Selbsterkenntnis.

    Es versteht sich von selbst, wie ich hoffe, dass alle Diskussionsteilnehmer diese verengte Sicht produzieren und reproduzieren, wie in einer Endlosschleife. Gewinner gibt es nicht, nur Beteiligte,die sich in den unterschiedlichen Stadien ihrer Voreingenommenheit vorführen.
    Ach ja, es gibt eine erste Lösung. Lernen wir doch erst einmal, unsere eigenen Vorurteile zu schätzen, indem wir sie als unsere eigenen betrachten.Dann verbittern uns die Vorurteile der anderen auch nicht so sehr.

  3. Jürgen Faas sagt:

    „Die Neo-Nazis zum Beispiel, ja, sie gibt es immer noch, diese Bande, wie wir sie kennen. Die ihre Mörderhymnen grölt,mit brennenden Fackeln durch Tore marschiert, die rechten Arme ausgestreckt zum Hass-Gruß. Es sind nicht mal viele.

    Und sind sie nicht auch so was wie Pappkameraden, die die anderen verdecken, die anders daher kommen als damals?

    Nicht mit Schulterriemen, knarzenden Stiefeln, bellenden Stimmen, nicht mit Wagner-und Marschmusik, nicht stramm und steif. Nein, diesmal lockerer, zivilgesellschaftlich, tänzelnd beinahe zu Pop und Fun. Ihre Reden, semantisch gesäubert. Statt Führer: Leader; statt Krieg, Eroberung: humanitäre Intervention…“
    (Franz Josef Degenhardt, Auf der Heide)

  4. Umdenker sagt:

    Vorab @Bierdurst. Nein, kann man nicht, aber man kann es zumindest versuchen. Also quasi ständig trainieren und sich der eigenen Schwächen des Gehirns im Bezug auf Vorurteile, Klischees, Ressentiments, usw. bewusst werden. Sonst wirds ja nie besser.

    Nun zum Artikel. Wie schon kurz angedeutet (Schwächen des Gehirns) bin ich ein wenig überrascht, dass die Autorin hier nicht einmal die Neurowissenschaften erwähnt, da nach meinen bisherigem Kenntnisstand hier ein Grossteil der Gründe für Ursachen wie Rassismus, Vorurteile, Extremismus, usw. zu finden sind. Natürlich spielen auch andere Aspekte eine Rolle, sei es in den Sozialwissenschaften (Stichworte wie Identitätskrise, Gruppendynamik, usw.) und natürlich äussere Zwänge wie wirtschaftliche sowie geopolitische Interessen, etc… Um aber sowas wie Xenophobie zu verstehen, muss man erstmal wissen, wie das eigene Gehirn arbeitet.

    Ich habe Jahre gebraucht um mir klar zu machen, wie sinnlos eigentlich Nationalstolz (übrigens ist der Begriff ein Paradoxon. Laut Definition kann man eigentlich nur auf eigene Leistungen stolz sein) und Patriotismus ist (und zwar nicht aus subjektiven, sondern sehr wohl objektiven Gründen). Angefangen damit, dass es sowas wie z.B. „deutsche Kultur“ gar nicht wirklich gibt, da selbst schon zw. einem Bürger auf dem Land und einem in der Stadt himmelweite Unterschiede bei der Definition dessen existieren können und zudem permanent im Wandel ist. Die Illusion, Kultur (dazu zählt auch Religion) sei etwas statisches (und selbst der kleine Ausschnitt eines Status Quo auf Teufel komm raus zu verteidigen) kann ich bei konservativ denkenden Menschen nicht nachvollziehen. Das kleine Spektrum, was man in seinen aktuell knapp durchschnittlich 80 Lebensjahren an Kultur sieht für allgemeingültig und „beste aller Zeiten“ zu erklären, zeugt schon von einer gewissen Ignoranz und Naivität.

    Vielleicht sind in 100 Jahren 50% der Deutschen Muslime. Vielleicht entsteht eine ganz neue Religion und wird viele Anhänger finden. Vielleicht werden auch welche verschwinden und nie wieder auftauchen, wer weiss das schon. Unser kurzes mikriges Leben und was wir von der Welt sehen ist doch im Kontext der Vielfalt und Geschichte nichtmal ein Staubkorn.

    Heute sinds radikale Muslime, morgen vielleicht schon jemand der die Spaßreligion des fliegenden Spaghettimonsters zu ernst nimmt und soziopathische Handlungen ausführt. Das sind aber alles Symptome und da nehmen sich religiöse Fanatiker oder politische Dogmatiker nicht wirklich viel. Wird der Glaube an etwas zu stark und die Angst vor Verlust oder Einschränkung seines Weltbildes, dann manifestiert es sich oft in radikalen Handlungen. Islam, Judentum, Christentum oder von mir aus „Demokratie“ sind hier nur austauschbare Aufkleber.

    Ich finde den Artikel dennoch um Längen besser, was ich im Vergeich hierzu in anderen Medien gelesen habe. Besonders der letzte Abschnitt. Hier würde ich sogar noch Demut und Bescheidenheit ergänzen. Es muss aber Grenzen geben, also Unsinn sollte man auch entsprechend so nennen. Das ist in der Naturwissenschaft natürlich einfacher, aber auch in sozialwissenschaftlichen Themen möglich. Hier ist aber leider z.B. der bekannte Dunning-Kruger-Effekt oft ein Hinderniss.

  5. Illoinen sagt:

    Wie heißt es doch schon sehr lange: “ Selbsterkenntnis wäre der erste Weg zur Besserung“ Eigentlich schon sehr alt, aber offensichtlich immer wieder sind immer nur „die Anderen“ gemeint. Wie aber sagte schon Adorno: „Ich habe keine Angst vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Faschisten, sondern vor der Rückkehr der Faschisten in der Maske der Demokraten.“

  6. Philosoph sagt:

    @Umdenker

    1. Ich denke hinsichtlich des „nationalen Denkens“ gibt es viele Irrtümer:
    Der Glaube, dass der Nationalismus von Anfang an „rechts“ gewesen sei, ist ein Märchen. Nationalismus, Liberalismus und Demokratie hängen eng zusammen. Ohne den Nationalismus gäbe es keine Gleichheit vor dem Gesetz, wären Klassenschranken oder gar Ständeschranken existent, gäbe es keine Trennung von Kirche und Staat, 500 Zollgrenzen, 27 verschiedene Dialekte und mindestens zwei Schriften, ohne Nationalismus gäbe es Deutschland nicht, kein BGB, ja nicht einmal die heutige gesellschaftliche Egalität. All das sollte zu denken geben.
    Der Nationalismus ist eine der stärksten Modernisierungsbewegungen in der europäischen Geschichte gewesen. Wenn er darum heute verdammt wird, geschieht das nicht ohne ein gewisses Maß an Widersprüchlichkeit. Kann man etwas an seine Stelle setzen, wenn er die Voraussetzungen für das Heute geschaffen hat? Kann man gegen ihn sein, wenn man seine Errungenschaften genießen will?

    2. Die Nation ist nichts anderes als die Summe aller Steuerzahler eines Staates. Als solche wird die Nation für immer unauflösbar bleiben, solange es Staaten gibt. Der Nationalismus ist zu Beginn des 19. Jahrhunderts nichts anderes als die Ideologie der steuerzahlenden Bürger. Da unser Staat bis heute seine Wurzeln in dieser Zeit hat, lässt sich nationales Denken nicht einfach „wegzaubern“. Die „Deutschland-AG“ ist nichts anderes als eine modifizierte Form der Nation. Sie ist der Dreh- und Angelpunkt allen politischen Denkens in diesem Land. Dieser „Deutschland-AG“ sind wir verpflichtet, ob es uns gefällt oder nicht, weil unser System einfach so gewachsen ist.

    3. Zu einem Staat gehört nun einmal ein „Staatsvolk“. Dieses Staatsvolk definiert den volonté général. Dieses Staatsvolk ist der Souverän. Problematisch wird es dann, wenn das Staatsvolk sich allzu sehr in Gruppen, Klassen und Schichten zerteilt und der Staat in Schwierigkeiten. Dann wird der Ruf nach dem „Gemeinwohl“ besonders laut, dann wird der Nationalismus als kleinster gemeinsamer Nenner in seiner vollen Stärke aktiviert, was man als das „Erwachen der Nation“ kennt.

    4. Kurz: Der Nationalismus ist eine Ideologie, die immer reaktivierbar ist, auch in der multikulturellen Gesellschaft, da er nichts anderes ist als eine Ideologie derer, die den Staat als abgeschlossenes System derer verstehen, die ihm dienen und die aus ihm wie auch immer Profit ziehen. Der völlig offene Staat für alle ist darum für den typischen Bürgerlichen eigentlich undenkbar. Darum wundert es nicht, wenn wir derzeit ein Erstarken rechtskonservativer Parteien in Mittel- und Westeuropa haben.

    5. Solange die „offene“ Gesellschaft keine Antworten darauf findet, worin das Gemeinwohl und der Gemeinwille konkret besteht, werden Gruppen wie die AFD und die Pegida erstarken. Die Leute wollen bestimmte Ziele und eine bestimmte Richtung, in die sich unser Land bewegt, d.h. eine konkrete Orientierung. Das alles ist nicht der Fall und genau das verunsichert die Menschen. Sie misstrauen der patchwork-nation.

  7. Bernie sagt:

    @Frau Sabine Schiffer

    Schön geschrieben, und deckt sich mit was ich schon lange denke 😉

    Eines haben Sie aber leider vergessen, auch die vermeintlichen Vorurteilsopfer sind Produzenten von Vorurteilen.

    Ein französischer Film mit dem Komiker Christian Clavier nimmt diese kulturenübergreifende Vorurteilsproduktion bzw. den kulturenübergreifenden Rassismus schon auf’s Korn, den ich Ihnen hiermit wärmstens empfehle „Monsieur Claude und seine Töchter“ vom Regisseur Philippe De Chauveron.

    Tragisch ist, dass dieser Film leider nicht dazu geführt hat, dass man entspannt mit Vorurteilen umgeht, da eben jeder Mensch Vorurteile bzw. rassistische Ressentiments gegenüber seinen Mitmenschen hat, und unsere Kraft nur in der Überwindung dieser Vorurteile steckt, sondern weitgehend unbeachtet blieb – wie die terroristischen Attacken dieser Tage zeigen….

    Sind auch die Darsteller des Filmes mittlerweile unter Schutz gestellt? Würde mich mal interessieren, da die eben keinen Respekt haben, weder vor der islamischen noch der jüdischen oder der römisch-katholischen und schwarzen Welt – wie bereits im Gegenteil, die zeigen die diversen Vorurteile, und wie man sich dagegen sehr engagiert wehren kann….auf Komödien-Niveau….

    Gruß
    Bernie



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