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Sigmar Gabriel (SPD-Chef), Die Zeit, 16.09.2010

Türkische Presse Türkei

11.11.2010 – Atatürk, Erdoğan, G-20 Gipfel, Israel, EU-Betritt Türkei

Die Themen des Tages sind: Todestag von Atatürk; Erdoğan nimmt an dem G-20 Treffen teil; Israel muss sich Entschuldigen und Entschädigung zahlen; FT: „Die Türkei sollte unterstützt werden“

VONBYEGM

DATUM11. November 2010

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Presseschau der Generaldirektion für Presse und Information in Ankara

Todestag von Atatürk
Gestern wurden in der ganzen Türkei Gedenkfeiern veranstaltet. Anlässlich zum 72. Jahrestag des verstorbenen Mustafa Kemal Atatürk‘s besuchte der Staatsgipfel das Mausoleum von Atatürk. Die Staatsführung unter Leitung von Staatspräsident Abdullah Gül legte vor dem Grabmal Atatürks einen Kranz nieder. Um 9.05 Uhr, dem Todeszeitpunkt von Atatürk wurde eine Schweigeminute abgehalten. Staatspräsident Gül unterzeichnete auch das Ehrenbuch. (Sabah)

Erdoğan nimmt an dem G-20 Treffen teil
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan reiste gestern zur Teilnahme an dem G-20 Gipfeln in Seoul nach Südkorea. Erdoğan wird bei seiner Reise vom stellvertretenden Ministerpräsidenten Ali Babacan, Staatsminister Mehmet Aydın, Finanzminister Mehmet Şimşek sowie vom Energieminister Taner Yıldız begleitet. Bei dem G-20 Gipfel in Seoul werden die allgemeine Wirtschaftslage und die Situation auf den Weltdevisenmärkten erörtert. Weitere Themen werden unter anderem Reformen der internationalen Finanzorganisationen sowie der Kampf gegen die Korruption sein.

Nach dem G-20 Gipfel wird Erdoğan zu einem zweitägigen Staatsbesuch nach Bangladesch weiterreisen. Im Rahmen seines Besuchs in Bangladesch wird Ministerpräsident Erdoğan mit dem Staatspräsidenten des Landes, Zillur Rahman, der Ministerpräsidentin, Sheikh Hasina und der Oppositionsführerin Khaleda Zia zusammenkommen.

Ministerpräsident Erdoğan, veranstaltete vor seinem Abflug nach Seoul auf dem Esenboğa Flughafen eine Pressekonferenz und beantwortete Fragen der Journalisten. Erdoğan bewertete unter anderem den Erweiterungsbericht der EU, die jüngsten Entwicklungen bezüglich der wirtschaftlichen Maßnahmen und der Innenpolitik. (Milliyet-Hürriyet)

Israel muss sich Entschuldigen und Entschädigung zahlen
Ministerpräsident Recep Tayyip Erdoğan gab dem französischen Fernsehsender France 24 ein Interview. Dabei erneuerte Erdoğan, dass sich Israel für den Angriff auf die Gaza Hilfsflotte, bei dem neun türkische Staatsbürger ums Leben kamen, entschuldigen und Entschädigung zahlen müsse. Erdoğan antwortete auf eine Frage hinsichtlich der Verbesserung der Beziehungen zwischen der Türkei und Israel “Israel muss sich entschuldigen und Entschädigung leisten. Erst danach können wir uns an einen Tisch setzen und verhandeln. Der Grund für den jetzigen Zustand der Beziehungen beider Länder ist allein Israel. Wie kann man einen Angriff auf einen Hilfskonvoi, der anderen Menschen Hilfe leisten möchte und auf der ganzen Welt Menschen transportiert, vergessen?”

Erdoğan erinnerte auch daran, dass der Angriff auf den Hilfskonvoi in internationalen Gewässern verwirklicht wurde und sagte “Wurden Waffen gefunden? Nein… Also kann so ein Verhalten in keinerlei Weise gerechtfertigt werden.” (Sabah)

FT: „Die Türkei sollte unterstützt werden“
Die britische Tageszeitung „Financial Times“ gab in einem seiner Leitartikel bekannt, dass die EU-Mitgliedsstaaten die Türkei auf dem Weg in die EU unterstützen sollten. In dem Artikel unter der Schlagzeile „Hoffnungslosigkeit der Türken“ wurde darauf hingewiesen, dass die Fortsetzung der Reformen -trotz der Blockade neuer Verhandlungskapitel- die schlechte Absicht der Europäischen Union darlegen könnte. Seit dem einstimmigen Beschluss zur Aufnahme der Beitrittsverhandlungen mit der Türkei sind nun 5 Jahre vergangen. Im selben Artikel wurde auch der Fakt dargelegt, dass diejenigen, die gegen einen Beitritt der Türkei seien, alle Tricks zur Behinderung des Prozesses einsetzen würden. Die Aufnahme der Türkei, die sehr schnell wachse und einen wichtigen Einfluss im Nahen Osten habe, werde die EU in strategischer und wirtschaftlicher Hinsicht stärken. (Milliyet)

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