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Migration und Integration in Deutschland

Wenn ich mir die Hauptschulen in Ballungszentren anschaue, sehe ich es als zentralen bildungspolitischen Auftrag für diese Schulart, dass sie […] Schülern ein niederschwelliges Bildungsangebot macht […]. Gerade für Jugendliche mit Migrationshintergrund.

Präsident der Kultusministerkonferenz Ludwig Spaenle (CSU), taz, 20. Januar 2010

Gedankenexperiment

Weiße Deutsche und türkische Machos – Tautologien für die Mehrheitsgesellschaft

Thilo Sarrazins umstrittenes Interview in der Zeitschrift Lettre International brachte den Diskurs um Integration und Migration kürzlich zurück in den Fokus der Öffentlichkeit. Rassismus und Ausländerfeindlichkeit wird so von Teilen der deutschen Öffentlichkeit als mutiger Tabubruch gefeiert.

VONAgnes Krol

DATUM17. Februar 2010

KOMMENTARE26

RESSORTMeinung

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Auch in diesem im Oktober 2009 erschienenen Interview ist der ehemalige Berliner Finanzsenator sehr bemüht, den Eindruck eines gut informierten und sachlich argumentierenden Freidenkers zu erwecken. Auf welche Zahlen er sich bezieht, wenn er von 70 Prozent der türkischen respektive 90 Prozent der arabischen Bevölkerung in Berlin spricht, die den deutschen Staat angeblich ablehnen, steht zwar in den Sternen. Doch wer im Anschluss die ständige Produktion „neuer kleiner Kopftuchmädchen“ brandmarkt, muss so viel Präzision wohl nicht leisten, da er ja ausspricht, „was alle denken“. Das Interview, das auch die „Bild“ unerlaubt abdruckte, sorgte für beträchtliche Furore. Viele Kritiken, aber auch Verteidigungen zierten die Tagespresse. Die Neonazi-Homepage „politically incorrect“ ruft mittlerweile zur Unterzeichnung einer „Support Sarrazin“-Petition auf, und auch in durch mehr Kontroverse gekennzeichneten Diskussionsforen bewundert gut die Hälfte aller User „den Mut“, den „Tabubruch“ Sarrazins, den „entlarvenden“ Charakter seiner Äußerungen oder findet seinen Standpunkt zumindest „interessant“. Der Qualifizierung von Sarrazins Aussagen als „mutig“ muss eine sonderbare Vermutung zugrunde liegen: die Mehrheit in Deutschland ohne Migrationshintergrund kann über die Minderheit mit Migrationshintergrund bestimmte „Wahrheiten“ nicht sagen, sie bekommt von der Minderheit Tabus auferlegt und Regeln der öffentlichen Auseinandersetzung diktiert.

Agnes Krol, 22, studiert Politikwissenschaften, VWL, Philosophie und Pädagogik an der Goethe-Universität in Frankfurt.

Deutsch oder nicht deutsch
Dabei handelt es sich bei dem Begriff, der hier zur Projektionsfläche wird, um eine recht junge Erfindung des statistischen Bundesamtes. Erst seit 2005 werden in der amtlichen Statistik Personen in der Kategorie „Menschen mit Migrationshintergrund“ erfasst, „die nach 1949 auf das heutige Gebiet der Bundesrepublik Deutschland zugezogen sind, sowie alle in Deutschland geborenen Ausländer/-innen und alle in Deutschland Geborene mit zumindest einem zugezogenen oder als Ausländer in Deutschland geborenen Elternteil.“ Seit dem ist dieser Begriff aus öffentlichen Debatten kaum mehr wegzudenken und bildet neben „AusländerInnen“ und „MigrantInnen“ eine weitere, umfassendere Schlüsselkategorie zur Unterscheidung der in Deutschland lebenden Menschen.

Mit einer deutschen Mutter und einem polnischen Vater falle auch ich unter die offizielle Definition und habe einen „Migrationshintergrund“. Gemeint bin ich trotzdem nicht, das weiß ich schon seit der Grundschule: Im dritten Schuljahr sollten wir uns einmal nach Nationalitäten geordnet in der Klasse aufstellen, auf der einen Seite des Raumes die deutschen, auf der anderen Seite die nicht-deutschen Kinder. Als ich, mit keiner der Optionen zufrieden, mich in die Mitte stellen wollte, hielt mich meine Lehrerin jedoch davon ab und meinte wohlwollend zu mir, ich gehöre natürlich auf die deutsche Seite. Gedankenexperiment: Wo hätte ich gestanden, wäre eines meiner Elternteile türkischer oder äthiopischer Herkunft?

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26 Kommentare
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  1. T sagt:

    Beitrag studiert und was den in der Gesellschaft zumindest unterschwellige vorhandenen, oft vor allem im privaten Umfeld praktizierten und selektiven Rassismus angeht, teilweise zugestimmt.
    Entschieden widersprechen muss ich der Unterstellung, dass die Seite „politically incorrect“ eine „Neonazi-Homepage“ sei.
    Das ist meiner Ansicht nach nicht nur ausgemachter Schwachsinn sondern auch gefährliches Falschdenken.
    Bin selbst mein (kurzes) Leben lang gegen rechtsradikales Gedankengut laut geworden, solches findet sich auf dieser Seite aus meiner Sicht überhaupt nicht, oder nur in den sporadischen Kommentaren eher bildungsferner Besucher.
    Im Gegenteil, Faschismus und Rassismus scheinen mir verpönt!
    Höchstes Gut der community ist stets die Meinungsfreiheit, welche ihre Grenzen bekanntlich dann findet, wenn Andersdenkende denunziert, zu Unrecht angegriffen und unverhohlen beleidigt werden. All dies ist gemäß den Forenregeln verboten und führt zur unverzüglichen Löschung des Beitrages.
    Öffentliche Kritik gegen rechte (bürgerliche, konservative) Gruppen muss diese Grenzen allerdings selten wahren, wohingegen die auch nur andeutungsweise Hinterfragung der Migrationspolitik und dem Umgang mit dem nicht immer nur friedlichen Islam zu einer selbstverständlichen Zuordnung zum rechtsextremen Lager führt.
    Ich verdamme Rassismus ausdrücklich!
    Damit verdamme ich aber den mitunter in muslimischen Gemeinden praktizierten Antisemitismus genauso, wie den der braunen Brut.
    Daran müssen sich auch linke Gruppen messen lassen, welche auch nicht gerade zimperlich mit Andersdenkenden umgehen, politisch gerne die „Alles-Nazis-Keule“ in verbaler, auf der Straße dann auch mal in physischer Form schwingen.
    Eine brauchbare öffentliche Diskussion zu diesen Themen ist nur möglich, wenn alle Parteien fair agieren, man den vermeintlichen Gegner zu Wort kommen lässt und Meinungsbildung nicht durch populistisches Zuordnen der Beteiligten in das eine oder andere extreme Lager torpediert.
    Ich muss nicht zwangsläufig Sarrazin unterstützen um für eine Meinungsfreiheit einzustehen, die auch unangenehme (eben politisch inkorrekte)Themen miteinschließt. Denn wenn diese Themen nicht dem öffentlichen Diskurs zugänglich sind sondern bis zur Extremisierung und Verhärtung im Verborgenen geführt werden müssen, dann ist eine Wiederholung der dunklen Vergangenheit Deutschlands vorprogrammiert, nur eben mit anderen Beteiligten.
    Grüße aus dem Saarland,
    T

  2. Klaus Finkenkrug sagt:

    Frau Krol, fragen Sie doch mal […], wie hoch der Ausländeranteil in Polen ist. Ich weiß es.

    Und ich finde nicht, dass man Nazi oder Rassist ist, wenn man findet, dass zu viele Ausländer in Deutschland leben, dass man sich als Deutscher im eigenen Land fremd fühlt, dass viele Ausländer (40%) vom Steuerzahler leben (und das sind nicht die vor 40 Jahren gekommenden Türken) Quelle:

    http://www.bundesregierung.de/nn_56546/Content/DE/Pressemitteilungen/BPA/2010/02/2010-02-09-ib-regelsatz-hartz-iv.html

    Rentner nicht eingerechnet.
    Ja, ich bin für eine weitesgehend homogene Gesellschaft. Ich mag die multikulturelle Gesellschaft überhaupt nicht. Und das, obwohl ich sehr, sehr viele ausländische Freunde habe. Wissen Sie übrigens, was auf der ersten Seite der Hürriet steht? Die Türkei den Türken. So was hier geäussert und man kann sein gesellschaftliches Leben für beendet erklären.

  3. Johanna sagt:

    „Weiße Deutsche und türkische Machos“

    Ich frage mich gerade, ob „weiß“ und „türkisch“ verschiedene Dinge sind. Selbst als „Gedankenexperiment“ eignet sich dieser Vergleich nicht.

  4. minimal sagt:

    Was ist denn eine „weitestgehend homogene Gesellschaft“ für Sie?
    Sagen Sie Ihren „sehr, sehr vielen ausländischen Freunden“ auch, dass Sie sie lieber nicht in Deutschland hätten, weil sie Deutschland zu multikulturell machen?
    Wenn ja, dann würde mich interessieren, wie Ihre Freunde darauf reagieren…Also wenn einer meiner Freunde solche Sprüche von sich geben würde, dann würde ich die Freundschaft überdenken.

    Ich wundere mich wirklich sehr über Ihren Kommentar und irgendwie macht er mir Angst. Und die vier positiven Bewertungen machen mir noch mehr Angst.

  5. Frank sagt:

    Sehr geehrte Frau Krol, darf ich Sie fragen, was daran rassistisch ist, wenn man sich mehr „ältere MigrantInnen“ in der Oper wünscht? Ich habe das nicht ganz verstanden, auch wenn ich als Opernfan eher finde, dass der Oper das jüngere Publikum (auch das autochtone) fehlt.
    Ich halte es übrigens für relativ schwer optisch zu erkennen, wer nun einen Migrationshintergrund hat, was das auch immer ist, und wer nicht.. Es soll schließlich auch schwarzharige Deutsche geben und die meisten „Deutschen“ sind ohnehin ein ethnisches Mischmasch. Benachteiligungen gibt es – so denke ich – wenn die Bürokratie ins Spiel kommt und über Namen oder Angaben zur Person ein Migrationshintergrund entdeckt wird oder wenn eine die Glaubenszugehörigkeit offenkundig ist (darum gibt es ja eine Debatte ums Kopftuch).
    Sie müssten aus meiner Sicht präzisieren, warum die Deutschen Ihrer Meinung nach zwar ein exklusives Anrecht auf den Boden(!) und die Nation reklamieren, nicht aber auf die Geschichte. Zudem: Gibt es denn unabhängig von der Diskussion um Zuwanderung nicht doch auch eine sehr breite und auch differenzierte Diskussion um krisenhafte Erscheinungen unserer Gesellschaft? Und warum sollten Probleme der Migration nicht thematisiert werden? Sie trägt – neben ganz vielen anderen Aspekten – zur Veränderung und Diversifizierung der Bevölkerung und der Lebenswelt bei womit wir umgehen müssen. Bestimmte Werte können eben nicht mehr für alle definiert werden, was wiederum Rückwirkung auf eine institutionelle Ebene haben wird und z.B., meiner Meinung nach die kulturelle Physiognomie unseres Landes in den nächsten Jahren stark verändern wird.
    Ich fühle mich auch oft fremd und von bestimmten Gruppen ausgeschlossen obwohl ich keinen Migrationshintergrund habe. Und was meinen Sie, wie oft ich schon in der Straßenbahn angepöbelt wurde (ich spreche jetzt wieder nicht von den durch die deutschen Medien geisternden jungen Macho-Migranten sondern von ganz unterschiedlichen Personen)? Nicht umsonst wandern ja auch viele autochtone Deutsche aus.
    ZUsammenfassend gesagt: Ich glaube, dass wir im Moment eine Situation haben, die weder für Migranten, noch für Autochtone besonders freundlich ist. Ängste sind ganz normal und es ist eben leichter, Sie auf die „Anderen“ zu projizieren, was wechselseitig geschieht.

  6. minimal sagt:

    Ja, Sie haben Recht. Eine Neonazi-Seite ist das nicht..sie propagiert vielmehr den Hass gegen Menschen, Moslems, Schwule, Migranten, Juden, Linke, „Gutmenschen“, süße Eisbären… Auf der Seite „darf“ jeder (fast) alles hassen, wahrscheinlich auch sich selbst.

    Stefan Niggemeier hat das gut beschrieben:
    „Aber „Politically Incorrect“ will etwas anderes sein als die NPD. Wann immer die NPD zufällig gegen die gleichen Dinge kämpft, beispielsweise Moscheen in Deutschland, was häufig vorkommt, empört sich PI darüber, wie die gute Sache dadurch diskreditiert werde. Dass bei PI keine Neonazis am Werk seien, könne man schon daran erkennen, erklärt PI-Gründer Stefan Herre, ein Lehrer und manischer Leserbriefschreiber aus Bergisch-Gladbach, weil Nazis nicht für Israel seien. Und der Vorwurf des Rassismus sei schon deshalb absurd, weil der Islam eine Religion und keine Rasse sei. Vielleicht erklärt das die große Anziehungskraft von „Politically Incorrect“ und einer Vielzahl kleinerer, aber ähnlicher Seiten: Dass die Gefahr des Islams den Menschen eine frische, scheinbar anständige Legitimation für alten Hass liefert. Der Extremismus und die Fremdenfeindlichkeit kommen hier nicht vom Rand, sondern entschieden aus der Mitte der Gesellschaft.“
    Quelle: http://www.faz.net/

    Nur eine halbe Minute auf der Seite und mir wird schlecht, angesichts so viel Hass.

  7. Selçuk sagt:

    „Die Türkei den Türken.“

    „Türkiye Türklerindir“ bedeutet „Die Türkei gehört den Türken“ und nicht „Die Türkei den Türken“. Lernen Sie erstmal Türkisch, bevor Sie so etwas behaupten. Verstehen und interpretieren Sie den Satz nicht, wie es Ihnen danach ist! Ich bin auch der absoluten Meinung, dass die Türkei den Türken gehört, was aber keinesfalls ausschließt, dass Menschen anderer Nationalitäten in der Türkei leben können. Schauen Sie sich doch erstmal die Geschichte der Türkei an. Man man man! Aber man findet ja an allem etwas auszusetzen! Vergleichen Sie den Satz nicht mit „Deutschland den Deutschen“!!!

  8. Frank sagt:

    Sehr geehrter Selcuc, so ganz kann ich die Differenzierung nicht nachvollziehen. Würde es Migranten nicht genauso ausgrenzen, wenn ich als autochtoner Deutscher reklamieren würde, dass Deutschland den Deutschen „gehört“? Natürlich wird die Parole „Deutschland den Deutschen“ von Rechtsradikalen gebrüllt, aber ich fände es auch nicht besser, wenn auf rechtspopulistischen Plakaten stehen würde, Deutschland gehört den Deutschen. Es kommt deutlich auch auf den Zusammenhang an und darauf, was man als „Deutsch“ oder „Türkisch“ definiert. Mich würde interessieren, ob Sie der Meinung sind, dass in Deutschland Personen anderer Herkunft und anderer religiöser Anschauung stärker ausgegrenzt werden als in der Türkei? Und ob dies historische Gründe hat? Die dritte Frage habe ich Ihnen glaube ich schon einmal gestellt: Welches Verhalten genau erwarten Sie von den „autochtonen“ Deutschen? Wann würden Sie sich wohl oder wohler in Deutschland fühlen? Ich habe leider den Eindruck, dass in diesem Forum immer nur diskutiert wird, was alles negativ ist, aber nicht, was Wünsche und Erwartungen sind und wie man einen gesellschaftlichen Kompromiss finden könnte, dass Deutschland nicht nur den (autochtonen) Deutschen gehört, sondern alle ein Anrecht haben, hier zu leben und zu partizipieren.

  9. minimal sagt:

    Wandern die autochtonen wegen pöbelnder Menschen aus?
    Wenn das schon ein Grund zum Auswandern sein soll…dann wäre Deutschlands Einwohnerzahl beträchtlich kleiner.

    Menschen wandern aus den verschiedensten Gründen aus, aber nicht weil sie angepöbelt werden. Sondern, weil Sie in diesem Land keine Perspektive sehen. Und dazu gehört mehr als angepöbelt zu werden.

    Ich frage mich, wo die Kommentierenden alle wohnen, das müssen ja schreckliche Orte sein. Also, ich hab keine Angst auf die Straße zu gehen, ich werde auch nicht angepöbelt. Und ich finde, dass das Konfliktpotential maßlos übertrieben wird. Sicher gibt es Konflikte und über Probleme muss offen geredet werden. Aber bei einigen, hört es sich so an (nicht auf Sie bezogen, Frank), als würde übermorgen ein Bürgerkrieg ausbrechen. Das halte ich für keine konstruktive Sicht der Dinge.

    „ZUsammenfassend gesagt: Ich glaube, dass wir im Moment eine Situation haben, die weder für Migranten, noch für Autochtone besonders freundlich ist. Ängste sind ganz normal und es ist eben leichter, Sie auf die “Anderen” zu projizieren, was wechselseitig geschieht.“

    Also, ich finde es recht friedlich in Deutschland. Sicher sind Ängste normal und der Fakt, dass – wie Sie sagen – diese projiziert werden, sagt doch aus, dass die Ursachen oft genug nicht auf Tatsachen basieren, sondern in einem selber liegen. Und damit muss jeder Mensch sich auseinandersetzen und fragen, woher seine Ängste kommen. Aber es sollte nicht normal sein, alles schlecht zu reden und angstbesetzt durch das Leben zu gehen.

  10. Lazarine sagt:

    Die Türkei gehört den Türken – Deutschland den Deutschen…
    Türkei gehört den Türken ist ne Feststellung und Deutschland den Deutschen ist so ne Art Aufruf bzw. die Feststellung, dass Deutschland eigentlich den Deutschen gehören sollte. Die Türkei ist also einen Schritt weiter.

    Ich weiß nicht genau, ob Deutschland noch den Deutschen gehört, denn es wird besetzt gehalten von einer kleinen Minderheit mit einer bedrohlichen, verlogenen Ideologie, die weder integrationswillig noch -fähig und auch noch kriminell ist und vom Staat alimentiert wird:
    POLITIKER


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