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Türkische Presse Türkei

29.11.2009 – IWF, EU-Betritt, Ankara

Die Türkei werde laut dem Internationalen Währungsfonds (IWF) auch kommendes Jahr den 15. Platz bei der Kaufkraftparität (KKP) wahren. Des Weiteren habe der Bericht von EU-Ratspräsident Schweden im Vorfeld des EU-Gipfels zu Unruhen unter den Zyperngriechen geführt.

VONTRT

DATUM29. November 2009

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RESSORTTürkische Presse Türkei

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Presseschau der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World)

3,7 Wachstum im nächsten Jahr
In der Tageszeitung Yeni Safak lesen wir, die Türkei werde laut dem Internationalen Währungsfond (IWF) auch kommendes Jahr den 15. Platz bei der Kaufkraftparität (KKP) wahren. Die Türkei, deren Wachstum und Arbeitslosenrate aufgrund der Krise beeinträchtigt wurden, werde laut Prognosen mit einem Wachstum von 3,7 im nächsten Jahr das größte Wachstum unter den Euro-Ländern verzeichnen. Innerhalb der Organisation für wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (OECD) sei die Türkei das einzige Land, dessen Finanzwesen, dank der getroffenen Wirtschaftsmaßnahmen, nicht getroffen wurde.

Keine Sanktionen gegen Ankara
Zaman schreibt, der Bericht von EU-Ratspräsident Schweden im Vorfeld des EU-Gipfels habe zu Unruhen unter den Zyperngriechen geführt, da er keine Sanktionen gegen Ankara fordere. Der Bericht ist umstritten, da er das Thema der Öffnung der türkischen Häfen für die Zyperngriechen aufgreift. Laut Zeitungsbericht hat EU-Ratspräsident Schweden den Entwurf des Berichts für den EU-Gipfel am 10. und 11. Dezember den EU-Mitgliedsländern eingereicht. In der in Südzypern erscheinenden Zeitung Fileleftheros heißt es, die Türkei würde sich nicht an das Zusatzprotokoll des Ankara Abkommens halten und eine Normalisierung der Beziehungen mit Südzypern ablehnen, aber dennoch sei keine Rede von Sanktionen.

Die sich ändernde Diplomatie der Türkei
Das Blatt Vatan beruft sich auf eine Meldung der Zeitung New York Times unter der Schlagzeile „Die sich ändernde Diplomatie der Türkei“. Demnach würde die Türkei eine Renaissance durchmachen, sollte sie diese mit Erfolg abschließen, dann könne sie zu einer Supermacht im Nahenosten aufsteigen. Während es den USA und der EU schwer fallen würde Lösungen für Israel-Palästina, Afghanistan und Iran zu entwickeln, würde sich das strategische Fundament in der Region schnell ändern.

Zugunglück in Russland
Milliyet trägt das gestrige Zugunglück in Russland auf die Titelseite. Laut Artikel sei der Unfall bei dem ein Schnellzug auf der Strecke von Moskau-St. Petersburg entgleiste und mehrere Menschen ums Leben kamen, durch eine Bombe verursacht worden. Der Vorsitzende des russischen Nachrichtendienstes Alexander Brotnikov habe bei einem Telefonat mit dem russischen Staatspräsidenten Dimitri Medwedew gesagt, eine Bombe mit der Stärke eines sieben Kilogramm schweren TNT-Sprengstoffes habe zum Unglück geführt. Der Zug mit 661 Passagieren entgleiste 350 Kilometer nördlich von Moskau. Dabei wurden 100 Menschen verletzt. Auch zündete eine zweite Bombe in der Nähe des Unfallorts. Dabei sei niemand zu Schaden gekommen.

Abu Dhabi hilft Dubai
Vatan schreibt, Abu Dhabi sei Dubai für die Zahlung der Schulden zur Hilfe geeilt. Der Retter in der Not für das seit einiger Zeit zahlungsunfähige Dubai der Schulden in Höhe von 59 Milliarden Dollar sei das erdölreiche Nachbaremirat Abu Dhabi, dem 630 Milliarden Dollar Bargeld zur Verfügung stünden. Nach Angaben von Funktionären von Abu Dhabi, würden sie Dubai bei der Zahlung der Schulden behilflich sein, aber bei einer Bürgschaft für die Schulden sei man wählerisch. Das über neun Prozent der Erdölreserven der Welt verfügende Abu Dhabi gab an, einige der Schulden von Dubai seien kommerziell bedingt, andere hingegen seien zur Hälfte offiziell. Aus diesem Grund werde man die Schuldenabzahlung Dubais nach den Schulden und den Auflagen nach Zeit und Ort klassifizieren.

Hinweis: Die “Türkische Presse Türkei” (Türkeiausgaben türkischer Tageszeitungen) wird von der Türkischen Rundfunk- und Fernsehanstalt (TRT-World) zur Verfügung gestellt und von der MiGAZIN-Redaktion unverändert übernommen.

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