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Migration und Integration in Deutschland

Das Christentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das Judentum gehört zweifelsfrei zu Deutschland. Das ist unsere christlich-jüdische Geschichte. Aber der Islam gehört inzwischen auch zu Deutschland.

Bundespräsident Christian Wulff, Rede zum 20. Jahrestag der Deutschen Einheit am 3. Oktober 2010

Interkulturelle Öffnung

Die Forderung der Diakonie

Der Präsident des Diakonischen Werkes der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD), Klaus-Dieter Kottnik, forderte letzte Woche auf einer Veranstaltung in Berlin die interkulturelle Öffnung etwa in Kindergärten und Schulen. Kottnik sicherte zu, dass sich auch die Diakonie selbst interkulturell öffnen wolle.

VONBekir Altas

DATUM16. Juni 2009

KOMMENTARE33

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„Niemand darf aufgrund seiner kulturellen Herkunft oder Religionszugehörigkeit ausgegrenzt werden“, sagte Kottnik. Die Diakonie stehe in der kulturell und religiös vielfältiger werdenden Gesellschaft vor neuen Herausforderungen. „Ein zentrales Anliegen diakonischer Arbeit ist es, für Chancengleichheit aller Menschen einzutreten und Rahmenbedingungen zu schaffen, damit alle an der Gesellschaft partizipieren können“, betonte Kottnik.

Die Ankündigung des Diakonie-Chefs Kottnik ist von sehr großer Bedeutung. Die aktive Beteiligung von Institutionen am Integrationsprozess ist für die gleichberechtigte Teilhabe von Migrantinnen und Migranten am gesellschaftlichen, wirtschaftlichen, kulturellen und politischen Leben unentbehrlich. Ohne eine interkulturelle Orientierung bei Institutionen, wie die Diakonie, ist eine erfolgreiche Integration denkbar schwer. Durch ihre facettenreiche Arbeit erreicht die Diakonie alle Schichten in der Gesellschaft und hat damit eine existentielle Stellung im Integrationsprozess.

Interkulturelle Öffnung ist dabei nicht nur als Vermittlung von interkulturellen Kompetenzen zu verstehen. Interkulturelle Öffnung heißt auch Beteiligung junger Migranten in der Arbeit der Organisationen. Doch die kirchlichen Institutionen tun sich da noch etwas schwer. Noch vor einem Jahr hat die Diakonie in Hamburg die Bewerbung einer muslimischen Frau für eine Stelle in einem Projekt zur beruflichen Integration von Migrantinnen und Migranten, welche aus Mitteln des Europäischen Sozialfonds sowie des Bundes finanziert wurde, wegen Nichtzugehörigkeit zur christlichen Religion abgelehnt.

Unstreitig ist, dass im Hinblick auf das Selbstbestimmungsrecht der Religionsgemeinschaften, die Zulässigkeit einer Differenzierung nach der Religion gerechtfertigt ist, solange diese nach „Art der Tätigkeit oder den Umständen ihrer Ausübung eine wesentliche, rechtmäßige und gerechtfertigte berufliche Anforderung angesichts des Ethos der Organisation darstellt“. Für die in Rede stehende Stelle einer Sozialpädagogin im Rahmen des Teilprojekts „Integrationslotse Hamburg“ kann dies jedoch nicht der Fall sein. Der Vortrag der Diakonie, wonach für die Tätigkeit als Integrationslotsin die Zugehörigkeit zu einer christlichen Kirche unabdingbare Voraussetzung sei, überzeugt nicht. In der Praxis des Projekts finden sich nämlich keinerlei Bezüge zu einer religiösen Tätigkeit. Die Ausgrenzung einer muslimischen Frau unter anderem aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit lässt vielmehr vermuten, dass hier Integrationsbemühungen mit Missionierungsversuchen verknüpft werden. Ganz im Sinne der EKD-Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft“, die den Dialog mit Muslimen im Rahmen der christlichen Mission vorsieht. Die Bewerberin führte hierzu im Verfahren zutreffend aus, dass eine derartige Verknüpfung für ein Miteinander hinderlich ist, da sie für alle, die eine fachliche Beratung ohne Verkündung eines Glaubens wünschen, eine Zugangsbarriere darstellt.

Die Tatsache, dass eine solche Ausgrenzung die vom Präsidenten der Diakonie verlangte Chancengleichheit, Partizipation und Integration torpediert, macht darauf aufmerksam, dass es nicht ausreicht, nur an mehr Toleranz und für eine interkulturelle Öffnung zu appellieren. Wirkung entfaltet so eine Forderung erst, wenn es in die Tat umgesetzt wird. So lässt sich nun hoffen, dass die Evangelische Kirche die richtigen Schlüsse aus dem Verfahren in Hamburg gezogen hat.

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33 Kommentare
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  1. Krause sagt:

    „Die Ausgrenzung einer muslimischen Frau unter anderem aufgrund ihrer Religionszugehörigkeit lässt vielmehr vermuten, dass hier Integrationsbemühungen mit Missionierungsversuchen verknüpft werden. Ganz im Sinne der EKD-Handreichung „Klarheit und gute Nachbarschaft“, die den Dialog mit Muslimen im Rahmen der christlichen Mission vorsieht. Die Bewerberin führte hierzu im Verfahren zutreffend aus, dass eine derartige Verknüpfung für ein Miteinander hinderlich ist, da sie für alle, die eine fachliche Beratung ohne Verkündung eines Glaubens wünschen, eine Zugangsbarriere darstellt.“

    Warum sollen die Kirchen nicht missionieren dürfen. Es ist doch ihre ureigenste Aufgabe. Ich hätte auch nichts dagegen, wenn die muslimischen Organisationen missionieren. Nur müßte sich diese dann darauf gefaßt machen, dass seitens der zu Missionierenden recht unangenehme Fragen gestellt werden könnten.

  2. Battal Gazi sagt:

    Und auf die unangenehmen Fragen würde man könnte man dann Antworten und Vorurteile abschaffen. Finde das ist eine gute Idee.

  3. Teleprompter sagt:

    Welche Chance hätte ich als Atheist auf einen Job in der Moschee? Bitte nur ernst gemeinte Zuschriften.

  4. Teleprompter sagt:

    War als allgemeine Anmerkung und nicht als Kommentar zu Battal Gazi gedacht.

  5. Bekir Altas sagt:

    Sehr geehrter Herr Kraus,

    die Mission an sich ist nicht Gegenstad der Kritik. Mission ist Religionsausübung als Form der Religionsfreiheit. Für Interessierte lohnt sich dazu ein Blick in die folgenden Entscheidungen des Bundesverfassungsgerichts: BVerfGE 12, 1, 4; 24, 236, 245; 69, 1, 33. Es ist in diesem Zusammenhang begrüßenswert, dass sie dieses Recht Andersgläubigen, hier den Muslimen, nicht absprechen. Leider ist das aber nicht der Regelfall.

    Die Mission, also das Werben für die eigene religiöse oder weltanschauliche Überzeugung, werden etwa in der Broschüre „Islamischer Extremismus und Terrorismus“ (S.6), herausgegeben vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, als „islamistisch“ und demzufolge als verfassungsfeindlich bewertet. Die Mission sei eine Erscheinungsform des Islamismus, da es u.a. um den „Erhalt der muslimischen Identität und um die Verbreitung des muslimischen Glaubens“ gehe. Wussten Sie, dass mit dieser Begründung in Deutschland Menschen abgeschoben werden, gerade weil sie missionieren? Dies sei nur nebenbei angemerkt.

    Kritikpunkt ist hier also nicht die Mission, sondern vielmehr die Verknüpfung von Missionsbemühungen mit Integrationsbestrebungen und/oder Dialogveranstaltungen. Der Prozess der Integration, also z.B. der Annäherung, Kommunikation, das Finden von Gemeinsamkeiten und Feststellen von Unterschieden sowie der Übernahme gemeinschaftlicher Verantwortung, etc. wird hierdurch m.E. torpediert. Die Vertrauensbasis geht schlichtweg verloren.

    Das hat die katholische Kirche übrigens richtig erkannt. So nahm Papst Benedikt XVI. zum Auftakt der südamerikanischen Bischofsversammlung 2007 in Aparecida (Brasilien) vom Abwerben von Gläubigen aus anderen Kirchen und Glaubensgemeinschaften hin zur eigenen Kirche oder Gemeinschaft (Proselytismus) ausdrücklich Abstand. Das gezielte Abwerben von Gläubigen anderer Kirchen oder Religionen zum Katholizismus ist verboten, betonte der Papst. Es sei nicht richtig, jemanden mit unangebrachten betrügerischen Mitteln dazu zu bringen, den Glauben anzunehmen. Evangelikale hingegen entfalteten gegenwärtig einen regen Proselytismus.

    Abschließend noch eine kurze Bemerkung zu Teleprompter. Ich wünsche mir, dass die islamischen Religionsgemeinschaften in absehbarer Zeit gesamtgesellschaftliche Aufgaben etwa im Bereich der Pflege und Bildung übernehmen. Und in Tätigkeitsbereichen, wo keinerlei Bezüge zu einer religiösen Tätigkeit vorliegen, ist die Personalwahl nach Eignung und nicht nach Religionszugehörigkeit vorzunehmen. Das gilt selbstverständlich auch für die islamischen Einrichtungen.

    MfG

  6. Teleprompter sagt:

    @Bekir Altas

    „Ich wünsche mir, dass die islamischen Religionsgemeinschaften in absehbarer Zeit gesamtgesellschaftliche Aufgaben etwa im Bereich der Pflege und Bildung übernehmen.“

    Gesamtgesellschaftliches Engagement scheint aber keine Bestandteil des Islam sein. Es sei denn, es handelt sich um eine islamische Gesellschaft. Engagement für die „Umma“, ja, für die Gesamtgesellschaft einschließlich „Ungläubiger“, nein.

  7. Teleprompter sagt:

    @Bekir Altas

    „Wussten Sie, dass mit dieser Begründung in Deutschland Menschen abgeschoben werden, gerade weil sie missionieren?“

    Na, ein klein wenig wird es schon noch darauf ankommen, WAS sie missionarisch verbreiten wollten. Da gibt es im Islam Dinge, da geht mir das Messer in der Tasche auf (sorry, aber so ist es).

  8. G.Keldermann sagt:

    @ Bekir Altas

    Könnten Sie mir zum Punkt „Abschibung wegen Missionierung“(gerichtsrelevante) Fallbeispiele nennen ?

    Und was

    Zitat

    Die Mission, also das Werben für die eigene religiöse oder weltanschauliche Überzeugung, werden etwa in der Broschüre “Islamischer Extremismus und Terrorismus” (S.6), herausgegeben vom Landesamt für Verfassungsschutz Baden-Württemberg, als „islamistisch“ und demzufolge als verfassungsfeindlich bewertet. Die Mission sei eine Erscheinungsform des Islamismus, da es u.a. um den “Erhalt der muslimischen Identität und um die Verbreitung des muslimischen Glaubens” gehe.

    Zitat Ende
    betrifft:

    Auch DAS ist ISLAM !

    Die Al-Nur Moschee in Neukölln hat im Internet einen Auftritt von Imam Bilal Philips angekündigt – einem islamischen Hardliner, der sich öffentlich für die Todesstrafe gegen Homosexuelle einsetzt. Zusammen mit dem radikalen Konvertiten Pierre Vogel soll er am Samstag einen Vortrag zum Thema „Islam, die missverstandene Religion“ halten.

    Hier der bericht aus dem Berliner Tagesspiegel
    http://www.tagesspiegel.de/berlin/Neukoelln-Hass-Prediger-Homophobie;art270,2820228

    Erst nach Protesten durch den Berliner LSVD kam Bilal Philips „aus Termingründen“ nicht.
    Pierre Vogel sagte zunächst bei einem Gespräch mit den Protestierenden, er würde seinen Vortrag
    nicht halten und abreisen. Als sich daraufhin die Demo auflöste, hielt er seinen Voirtrag dennoch.

    Das nennt man Takiya, die dem Muslim erlaubt, zu lügen, wenn es der Religion dient.

  9. Bekir Altas sagt:

    Sehr geehrter Herr Keldermann,

    zur Ausweisung etwa wegen mutmaßlicher Zugehörigkeit zu Tablighi Jamaat (TJ) gibt es beispielsweise einen interessanten Beschluss des Bayerischen Verwaltungsgerichtshofs München (Beschl. v. 19.02.2009, Az.: 19 CS 08.1175). Aus dem Sachverhalt ist zu entnehmen, dass der Ausweisungsgrund unter anderem die Missionsaktivitäten des Antragstellers war. Das Bayerische Staatsministerium des Innern führt aus, dass der Antragsteller durch seine Missionierungsaktivitäten „maßgeblich zur Verbreitung des extremistischen Gedankenguts dieser Organisation“ beigetragen habe. Bei den Missionierungsreisen handele es sich nicht um rein religiöse Tätigkeiten. Ziel sei vielmehr die vollständige Islamisierung der Gesellschaft und schließlich die weltweite Errichtung eines islamistischen Staats- und Gesellschaftssystems. Der Verwaltungsgerihtshof hat der Abschiebung nicht stattgegeben. Die Vorwürfe seien pauschal und beruhten auf Spekulationen.

    Hier wird noch einmal deutlich, dass selbst die Mission für den Glauben, wenn man den Muslim ist, von der Behörde als Bedrohung für die Verfassung wahrgenommen wird. Den Höhepunkt in dieser Runde stellt wohl das Innenministerium von Schleswig-Holstein dar, das den Islam „im Spannungsfeld von drei Erscheinungsformen“ sieht: 1. dem aufgeklärten und geistigem Islam, dem sie an sich nur einige „reformorientierte Intellektuelle“ zurechnet. Für den gemeinen Muslim bleiben nur zwei Kategorien übrig: der politische Islam und der islamische Terrorismus. Letztendlich wird von der sicherheitspolitischen Seite eine kausale Kette vom Bedürfnis der Stärkung der religiösen Identität bis hin zum Terroristen aufgebaut. Damit steht das gesamte islamische Milieu unter dem Verdacht, eine Durchgangsstelle für den Terrorismus zu sein.

    Den Vorwurf der Takiya kann ich grundsätzlich nicht ernst nehmen. Damit liefern Sie ein Totschlagargument. Egal was ihr Gegenüber sagt und schreibt, als Muslim hat man in manchen Kreisen leider immer mit dem Verdacht der Doppelzüngigkeit zu rechnen. Das ist bedauerlich. Damit versperren Sie den Weg des Dialogs. Und was Vogel und Philips angeht, möchte ich auf die Exkommunikation von Williamson hinweisen. Ein Grund zur Diskreditierung des katholischen Glaubens ist die Entscheidung des Papstes nicht. Entsprechendes gilt auch hier. Differenzierung anstatt Generalverdacht wäre angebracht.

    Abschließend wieder eine kurze Bemerkung zu Teleprompter. Ihre Annahme, dass Muslime keine gesamtgesellschaftlichen Aufgaben wahrnehmen (dürfen), ist schlichtweg falsch. Nach islamischem Verständnis hat der Mensch eine von Gott auferlegte Pflicht zu gesellschaftlicher Verantwortung und gesellschaftlichem Engagement. das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge schreibt hierzu: „Muslime in Deutschland sind auf vielfältige Art und Weise in unterschiedlichsten gesellschaftlichen Bereichen aktiv und präsent. Durch ihr Engagement leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Zivilgesellschaft. Sie sind unter anderem organisiert in Moscheevereinen, islamischen Verbänden, engagieren sich in der Nachbarschaft, in Elternvereinen und vielen anderen Bereichen. Als Unternehmer tragen sie darüber hinaus zur wirtschaftlichen Entwicklung bei.“ Ich wünsche mir aber, wie bereits dargelegt, dass Muslime ihr Angebot ausbauen und insbesondere in den oben genannten Bereichen mehr aktiv werden. Wieso meinen Sie das nicht begrüßen zu können?

    MfG

  10. G.Keldermann sagt:

    @ Bekir Altas

    Deswegen:

    Zitat

    dass der Antragsteller durch seine Missionierungsaktivitäten „maßgeblich zur Verbreitung des extremistischen Gedankenguts dieser Organisation“ beigetragen habe. Bei den Missionierungsreisen handele es sich nicht um rein religiöse Tätigkeiten. Ziel sei vielmehr die vollständige Islamisierung der Gesellschaft und schließlich die weltweite Errichtung eines islamistischen Staats- und Gesellschaftssystems.

    Zitat Ende

    Zitat

    Und was Vogel und Philips angeht, möchte ich auf die Exkommunikation von Williamson hinweisen. Ein Grund zur Diskreditierung des katholischen Glaubens ist die Entscheidung des Papstes nicht.
    Zitat Ende

    Für mich schon.

    Und was den von den Verbänden immer so gepriesenen DIALOG betrifft:

    So lange die Verbände diesen Dialog nur führen, um nach aussen als dialoigbereit zu erscheinen,
    aber IM Dialog NICHT von ihren Standpunkten abweichen, und ihn nur so lange betreiben, bis nachgebgeben wird, und ihre Forderungen erfüllt werden, ist dieser Dialog MUMPITZ.

    Zum „Innenministerium von Schleswig-Holstein“ hätte ich gerne eine Quelle.


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