Seenotrettung

Schlagwort Seenotrettung in chronologischer Reihenfolge:

Mittelmeer

Tote und Vermisste: Sea-Watch erhebt schwere Vorwürfe

30.09.2026

Seenotretter, Mittelmeer, Boot, Flüchtlinge, Sea Eye, Alan Kurdi
28 Geflüchtete haben einen Schiffbruch überlebt und wurden von Seenotrettern aufgenommen. Für zwei Menschen, darunter ein Kind, kam jede Hilfe zu spät. Unter den Vermissten sollen drei weitere Kinder sein. Sea-Watch macht Europas Abschreckungspolitik mitverantwortlich für das Sterben auf dem Mittelmeer.

1.200 Tage Schiffe festgesetzt: Seenotretter protestieren

09.09.2026

Schiff, Hafen, Meer, Seenotrettung, Mittelmeer, Seil, Festsetzung
Zehn Sanktionen seit November und rund 1.200 Tage Stillstand seit 2023: Seenotretter werfen Italien vor, zivile Seenotrettung systematisch auszubremsen. Nun trifft es die „Humanity 2“ unmittelbar nach ihrem ersten Einsatz.

Flüchtlingspolitik

Rechte Allianz will Ärmelkanal dichtmachen

06.09.2026

Dover, Hafen, Schiff, Boot, Flüchtlinge, Geflüchtete, Ärmelkanal, Großbritannien, Frankreich
Reform UK und die französische Rassemblement National rücken zusammen. Farage und Bardella versprechen, Bootsüberfahrten von Geflüchteten zu beenden – obwohl die britische Regierung gerade die niedrigste Zahl an Booten seit 2019 meldet.

Italien

45 Tage Blockade für Seenotretter nach Rettungseinsatz

24.08.2026

Schiff, Hafen, Meer, Seenotrettung, Mittelmeer, Seil, Festsetzung
Die Besatzung rettete sechs Menschen aus dem Mittelmeer. Nun muss die „Sea-Watch 5“ eine Geldstrafe zahlen und für 45 Tage im Hafen bleiben – nicht die erste Festsetzung. Die Hilfsorganisation kritisiert die Entscheidung scharf.

Dauerkrise

Seenotretter melden weitere Tote und Gerettete im Mittelmeer

17.08.2026

Seenotrettung, Boot, Flüchtlinge, Mittelmeer, Hilfe, Seenotretter, Meer, Flucht
Menschen treiben tot im Wasser, andere werden nach Tagen auf überfüllten Booten gerettet. Innerhalb weniger Tage melden Hilfsorganisationen erneut zahlreiche Opfer. Seit Jahresbeginn wurden rund 1.650 Tote oder Vermisste registriert.

Seenotrettung

„23 000 Leben“: Netflix zeigt die Geschichte der Iuventa-Crew

19.07.2026

Mittelmeer, Schiff, Iuventa, Flüchtlinge, Seenotrettung
Der Netflix-Film erzählt die wahre Geschichte der Berliner Initiative Jugend Rettet. Eine junge Crew rettete im Mittelmeer mehr als 23.000 Menschen und geriet anschließend selbst ins Visier italienischer Ermittler. Der Film macht sichtbar, wie humanitäre Hilfe durch politische Blockaden und juristische Verfahren unter Verdacht geriet. Von

Seenotrettung

Nach Schüssen: Sea-Watch setzt Berlin unter Druck

08.07.2026

Sea Watch, Mittelmeer, Libysche Küstenwache, Flüchtlinge, Seenotrettung
Die „Sea-Watch 5“ wurde wiederholt bedroht, bedrängt und beschossen. Nun soll das Verwaltungsgericht Berlin klären, ob die Bundesregierung die Rettungscrew wirksam schützen muss. Zugleich wirft die Organisation Deutschland und der EU vor, libysche Akteure zu unterstützen.

Mittelmeer

1.075 Tage festgesetzt: Italien verhindert zivile Seenotrettung

07.06.2026

Alan Kurdi, Seenotrettung, Schiff, Flüchltinge, Flüchtlingspolitik, Hafen, Seenotretter
Italienische Behörden haben zivile Rettungsschiffe in dreieinhalb Jahren für insgesamt 1.075 Tage festgesetzt. Die Justice Fleet sieht darin eine gezielte Behinderung der Hilfe für Geflüchtete auf dem Mittelmeer.

Seenotrettung

Nach Beschuss gerät „Sea-Watch 5“ in Italiens Visier

17.05.2026

Alan Kurdi, Rettungsschiff, Seenotretter, Sea Eye, Mittelmeer
Erst wurde die „Sea-Watch 5“ laut Hilfsorganisation auf hoher See bedroht und beschossen, dann durchsuchten italienische Behörden das Schiff. Gegen den Kapitän wird wegen „Beihilfe zur unerlaubten Einreise“ ermittelt. Die Rettungsorganisation erklärt: „Wir sind fassungslos.“

Nach Beschuss der „Sea-Watch“

EU kündigt Aufklärung an und verteidigt Kooperation mit Libyen

14.05.2026

Küstenwache, Seenotrettung, Schiff, Boot, Seenotretter, Mittelmeer, Meer, Flucht, Flüchtlinge
Nach Schüssen auf das Rettungsschiff „Sea-Watch 5“ im Mittelmeer hat die EU-Kommission Aufklärung angekündigt. Zugleich verteidigt sie ihre Zusammenarbeit mit Libyen. Hilfsorganisationen widersprechen und üben scharfe Kritik. Von und