Studie

In fünf Jahren 120 Angriffe auf Journalisten

12.03.2020

AfD, Demonstration, Journalisten, Medien, Rechtsextremisten
Journalistische Arbeit ist gefährlich, insbesondere auf Demonstrationen: So lautet das Ergebnis einer Untersuchung zu Attacken auf Medienvertreter. Der Großteil der Angriffe ist dem politisch rechten Spektrum zuzuordnen - nach dem Zuzug von Flüchtlingen und bei den Chemnitz-Ausschreitungen. Von

Intendant Thomas Bellut

ZDF muss rassistische AfD-Botschaften nicht stehenlassen

23.01.2020

ZDF, Logo, Fernsehen, TV, Zweites Deutsches Fernsehen
ZDF-Intendant Bellut sagt, die AfD habe als demokratisch gewählte Partei das Recht in Sendungen aufzutreten. Die Öffentlich-Rechtlichen müssten rassistische Botschaften aber nicht unkommentiert stehenlassen. In eine Talkshow würde er Höcke nicht einladen.

"Erschreckendes Ausmaß"

Journalisten zunehmend rechter Gewalt ausgesetzt

02.10.2018

ARD, Tagesschau, Nachrichten, TV, Kamera, Journalist
Reportern, Kameraleuten und Fotografen schlägt bei rechten Veranstaltungen zunehmend nicht nur Hass entgegen, auch die Zahl gewalttätiger Übergriffe auf Medienvertreter steigt. Bei vielen stellt sich ein Gefühl der Unsicherheit ein. Von Ellen Nebel

Rassismus in Medien

Wer hat Ahnung vom schwarzen Mann?

26.09.2018

Fernsehen, TV, Heute Show, Oliver Welke, ZDF
Für deutsche Medienmacher scheinen schwarze Menschen alle gleich auszusehen: ein Long Read über einen Rassismus jenseits von Chemnitz und Köthen. Von Timo Al-Farooq Von

Syrischer Fotograf Katan

Bilder können Hoffung geben

07.06.2016

Jugendliche, Syrien, Aleppo, Straße, Schuhputzer
Seit über fünf Jahren herrscht in Syrien Bürgerkrieg. Fast genauso lang hat der aus Aleppo stammende Jungfotograf Hosam Katan die Geschehnisse in seiner Heimatstadt mit seiner Kamera dokumentiert. Mit Erfolg. Von Luisa Heß

Journalismus

Die emotionale Macht von Sprache und Bildern in der Integrationsdebatte

31.05.2016

Zeitung, Medien, Zeitschriften, Kiosk
Immer wieder fallen in Medienberichten über Flucht und Integration Begriffe wie "Flut" oder "Welle". In Bremerhaven erörterten Experten, wie ein solcher Sprachgebrauch Menschen ausgrenzt und Ängste schürt. Von Dieter Sell Von Dieter Sell

Bild

Aus Sensationslust in den Dschihad

23.06.2015

Bild, Aus Sex-Frust in den Dschihad
Sind die jungen Europäer, die sich ISIS anschließen, nur sexuell frustriert? Diese Frage stellt Antje Schippmann in der "Bild" und verdreht Fakten so lange, bis sie in das Boulevardblatt passen. Von Sanjay Patel Von

Hate Poetry

Hassmails im Abonnement

04.02.2013

Wer sich schon immer gefragt hat, was eigentlich mit beleidigenden und bösen Leserbriefen passiert, sollte zur Hate Poetry gehen. Dort werden die grenzwertigen literarischen Ergüsse so mancher Leser genüsslich zelebriert und zum Besten gegeben. Von Gülseren Ölçüm

Eric May

„Es geht nicht mehr um Multikulti“

14.02.2012

Was muss sich in den deutschen Redaktionen ändern, was machen hiesige Journalisten falsch? Eric May, ein renomierter US-amerikanischer Journalist im Gespräch über Meinungsvielfalt, Meinungsmache und eine Migrantenquote im Journalismus. Von Thembi Wolfram

Zwiespalt

“Nachfahrin Mohammeds”

21.09.2010

Schreibt sie kritisch über Migrationsthemen, feiern sie die Rechten. MigrantInnen verlangen, dass sie ihr Sprachrohr ist. Eine taz-Redakteurin über den Zwiespalt ihrer Arbeit. Von