IOM-Bericht
Wieder mehr Tote auf Flüchtlingsrouten im Nahen Osten und Nordafrika
20.06.2023
Die Zahl der Toten auf Fluchtwegen aus dem Nahen Osten und Nordafrika war so hoch wie seit 2017 nicht mehr. Das geht aus einem Bericht der Vereinten Nationen hervor. Die Dunkelziffer dürfte deutlich höher liegen.
UN-Bericht
Mehr als 50.000 Menschen auf Migrationsrouten gestorben
24.11.2022
Mehr als 50.000 Menschen haben seit 2014 weltweit ihr Leben während der Migration verloren - jeder Zweite auf dem Weg nach Europa. Das geht aus einem IOM-Bericht hervor. Trotz der zunehmenden Verluste an Menschenleben haben die Regierungen der Herkunfts-, Transit- und Zielländer nur wenig unternommen.
„Viele besorgniserregende Beispiele“
Hilfswerke verurteilen Verhaftung geflüchteter Kinder in EU-Staaten
07.07.2022
In vielen europäischen Ländern werden geflüchtete Kinder verhaftet. Teilweise irreparable Gesundheitsschäden sind die Folge. Hilfswerke fordern ein Stopp dieser Praxis. Es gebe menschenwürdigere und kosteneffizientere Alternativen.
Mittelmeer
Mindestens 57 Flüchtlinge bei Bootsunglück ums Leben gekommen
28.07.2021
Nach einem weiteren Bootsunglück mit mindestens 57 Toten ist die Zahl der Menschen, die im laufenden Jahr im Mittelmeer ums Leben gekommen sind, auf 980 gestiegen. Die Internationale Organisation für Migration fordert mehr Rettungseinsätze.
UN schlägt Alarm
„Sea-Watch 4“ bringt 455 Flüchtlinge nach Sizilien
04.05.2021
Innerhalb weniger Tage bringt das zweite private Schiff auf dem Mittelmeer gerettete Flüchtlinge nach Italien. Die UN schlagen wegen ertrunkener und misshandelter Geflohener Alarm. Sie fordern eine radikale Änderung der Flüchtlingspolitik.
900 Tote diese Jahr
Bündnis finanziert weiteres Rettungsschiff
16.11.2020
Das Sterben auf dem Mittelmeer nimmt kein Ende - und die EU-Staaten sehen zu. 900 Tote hat die IOM bereits gezählt. Zivile Seenotretter wollen jetzt ein weiteres Schiff schicken.
Mittelmeer
Tote bei Bootsunglück vor libyscher Küste
12.11.2020
Bei mehreren Bootsunglücken vor der libyschen Küste starben mindestens 18 Flüchtlinge - darunter Frauen und ein Kind. Das spanische Schiff "Open Arms" rettete etwa 180 Menschen aus Seenot.
400 Tote in diesem Jahr
UN-Expertin befürchtet mehr tödliche Bootsunglücke im Atlantik
06.11.2020
Im laufenden Jahr sind bereits mehr als 400 Menschen auf der Seeroute von Afrika zu den spanischen Kanaren-Inseln ums Leben gekommen. Im Vergleich zum Vorjahr ist das eine Verdopplung. Die Internationale Organisation für Migration befürchtet steigende Zahlen. Von Jan Dirk Herbermann
Vereinte Nationen
Mehr als 2,7 Millionen Migranten sitzen wegen Corona fest
13.10.2020
Mehr als 2,7 Millionen Migranten stecken nach einer UN-Studie wegen der Corona-Reisebeschränkungen in anderen Ländern fest - davon rund 200.000 in Europa. Die Vereinten Nationen appellieren an Länder, die Menschen zu unterstützen. Sorgen bereiten zunehmende Gewalt gegen Gestrandete.
Vereinte Nationen
Zwei Bootsflüchtlinge in Libyen erschossen
29.07.2020
Zwei sudanesische Bootsflüchtlinge wurden UN-Angaben zufolge von libanesischen Sicherheitskräften erschossen. Libyen sei kein sicherer Ort. Auch die Gewalt gegen Flüchtlinge auf ihrem Weg durch andere afrikanische Länder ende oft tödlich.