Dramatischer Einsatz im Mittelmeer

„Geo Barents“ rettet 71 Menschen in dramatischem Einsatz

28.06.2022

Mittelmeer, Frau, Seenotrettung, Flüchtlinge, Boot, Schlauchboot, Schiff
Zahlreiche Vermisste, ein wiederbelebtes Baby, traumatisierte Überlebende: der jüngste Rettungseinsatz der „Geo Barents“ zeigt deutlich, wie gefährlich die Überquerung des Mittelmeers für Flüchtlinge ist. Eine staatliche Seenotrettungsmission gibt es trotzdem nicht.

Gegenleistung: Aufenthaltstitel

Griechenland setzt bei Pushbacks Flüchtlinge als Handlanger ein

28.06.2022

Schlauchboot, Flüchtlinge, Meer, Griechenland
Um eigene Beamte vor Gefahren zu schützen, setzt die griechische Polizei einer Recherche zufolge Flüchtlinge ein, um illegale Pushbacks durchzuführen. Im Gegenzug versprechen sie den Handlangern Aufenthaltspapiere.

Europa lässt Kinder warten

Mehr als 450 Flüchtlinge an Bord: Seenotretter warten auf Hafen

27.06.2022

Familie, Kinder, Schalfen, Seenotrettung, Sea Watch, Mittelmeer, Flüchtlingspolitik, Flüchtlinge
Statt in Seenot geratene und gerettete Menschen schnell aufzunehmen und zu versorgen, lässt Europa sie tagelang auf Rettungsschiffen ausharren. So aktuell auch wieder „Sea-Watch“ mit mehr als 300 Flüchtlingen an Bord. Derweil wurde ein anderes Rettungsschiff festgesetzt.

Grenzräume

Ein Aktionsplan für die No Border-Bewegung

26.06.2022

Lukas Geisler, Migazin, Flucht, Flüchtling, Rassismus, Menschenrechte
Müssen humanitäre Hilfe und politischer Aktivismus immer zusammengedacht werden? Ja und nein – eine Annäherung. Von

Asylgrenzverfahren

EU-Staaten einigen sich nach langem Streit auf Teil der Asylreform

22.06.2022

Ungarn, Polizei, Grenze, Zaun, Serbien, Flüchtlinge, Flüchtlingspolitik
Nach jahrelangem Ringen um eine neue gemeinsame Asylpolitik haben sich Vertreter der EU-Staaten jetzt geeinigt: auf verschärfte Asylregeln an den EU-Grenzen. Scharfe Kritik ernten die Pläne von Pro Asyl. Die Menschenrechtsorganisation befürchtet Haftzeiten von bis zu zwei Jahren.

Weltflüchtlingstag

Amnesty fordert Gleichbehandlung von Flüchtlingen in Deutschland

20.06.2022

Flüchtlinge, Vater, Kind, Menschen, Griechenland, Geflüchtete
Zum Weltflüchtlingstag fordern Organisationen, Flüchtlinge aus Afghanistan genauso willkommen zu heißen wie aus der Ukraine. Die Flüchtlingsbeauftragte der Bundesregierung mahnt bessere Asylverfahren an. Sie seien bislang weder fair noch zügig. Das Bamf weist die Vorwürfe zurück.

Unglück verhindert

„Sea-Eye 4“ rettet fast 500 Flüchtlinge im Mittelmeer

16.06.2022

Seenotrettung, Mittelmeer, Flüchtlinge, Schlauchboot, Rettung
In vier Einsätzen hat die Mannschaft des deutschen Schiffes „Sea-Eye 4“ fast 500 in Seenot geratene Flüchtlinge aus dem Mittelmeer gerettet. In der Nacht zum Donnerstag kam die Hilfe laut Seenotretter gerade noch rechtzeitig. Staatliche Akteure sollen trotz Notlage nicht reagiert haben.

Menschenrechte

Großbritannien will an umstrittenem Asyl-Deal mit Ruanda festhalten

15.06.2022

Ruanda, Schild, London, England, Großbritannien, Asyl, London-Eye
In letzter Minute hat der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte einen umstrittenen Abschiebeflug von Großbritannien nach Ruanda vorerst gestoppt. Die britische Regierung bekräftigte trotz der Niederlage, an dem Vorhaben festzuhalten.

Flüchtlingsrat skeptisch

Integrationsbeauftragte: Endlich Wege bieten aus der „unerträglichen Kettenduldung“

14.06.2022

Duldung, Aufenthaltserlaubnis, Kettenduldung, Aufenthaltstitel
Integrationsbeauftragte Alabali-Radovan verteidigt das geplante Chancen-Bleiberecht für langjährig Geduldete. Die Regierung wolle Wege aus den „unerträglichen Kettenduldungen“ bieten. Flüchtlingsräte sind skeptisch. Die Zahl der Begünstigten werde möglichst klein gehalten.

EU-Innenminister-Treffen

Faeser: „Solidaritätserklärung“ zur Aufnahme von Flüchtlingen

12.06.2022

Europa, Europäische Union, Fahnen, Flaggen, EU-Parlament
Im jahrelangen Ringen um eine gemeinsame Migrationspolitik gibt es offenbar Fortschritte. EU-Innenminister einigten sich auf einen Verteilmechanismus, um Mittelmeer-Länder zu entlasten. Das Vorhaben erntet auch Kritik.