Flüchtlingspolitik

Schlagwort Flüchtlingspolitik in chronologischer Reihenfolge:

Gebrochenes Vertrauen

Afghanistan-Abschiebungen verunsichern Community in Deutschland

29.07.2026

Flughafen, Demonstration, Demo, Afghanistan, Halle, Leipzig, Abschiebung
Nach einem neuen Abschiebeflug nach Afghanistan warnen Verbände vor großer Angst und Verunsicherung in der afghanischen Community. Afghanische Frauen fühlen sich verraten. Eine Beschränkung nur auf Straftäter gibt es nicht mehr.

Trauriges Jubiläum

UNO-Flüchtlingshilfe warnt vor Erosion der Genfer Konvention

26.07.2026

Flüchtling, Flüchtlinge, Flüchtlingskonvention, Genf, Genfer
Zum 75. Jubiläum der Genfer Flüchtlingskonvention warnt der Direktor der UNO-Flüchtlingshilfe, Mark Ankerstein, vor einer doppelten Krise: Internationale Hilfsgelder stagnieren, während immer mehr Menschen vertrieben werden und Staaten zentrale Schutzpflichten zunehmend infrage stellen. Von

Verfassungsgericht beurteilt Aufnahmestopp für Afghanen als Willkür

26.07.2026

Richter, Bundesverfassungsgericht, BVerfG, Justiz, Gericht, Entscheidung, Urteil
Deutschland sagte nach ihrem Abzug aus Afghanistan gefährdeten Menschen eine Aufnahme zu, brach ihr Versprechen dann aber. Das Verfassungsgericht bezeichnet diese politische Entscheidung nun als Willkür. Dobrindt sieht trotz Karlsruher Rüge keinen Handlungsbedarf.

„Klima der Angst“

Pakistan verschärft Vorgehen gegen Afghanen ohne Aufenthaltstitel

22.07.2026

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Seit dem 10. Juli lässt Pakistan afghanische Staatsangehörige ohne Visum festnehmen. Die Zahl der Ausreisen nach Afghanistan hat sich daraufhin mehr als verdoppelt. Hilfsorganisationen warnen vor erzwungenen Rückkehrentscheidungen und wachsender Unsicherheit.

Neues Asylsystem

EU-Grundrechteagentur warnt vor Risiken an den Grenzen

21.07.2026

Flüchtlinge, Geflüchtete, Gavdos, Kreta, Griechenland, Flucht, Männer, Zaun, Flüchtlingslager
Europa verschärft Grenzverfahren und verspricht zugleich Grundrechtsschutz. Doch während Menschen sterben und Pushback-Vorwürfe folgenlos bleiben, sind vielerorts die neuen Kontrollmechanismen nicht einsatzbereit. Auch Deutschland verhandelt noch über Geld für die Grundrechtsaufsicht.

Andreas Grünewald im Gespräch

Return Hubs schaffen neue Probleme – und lösen keine

20.07.2026

Syrer, Flüchtlinge, Kinder, Syrien, Krieg, Flüchtlingslager, Zaun
Die EU arbeitet an einer Verschärfung ihrer Abschiebepolitik. Im Zentrum stehen sogenannte Return Hubs, also Abschiebelager in Drittstaaten. Migrationsexperte Andreas Grünewald erklärt im Gespräch, warum die Zahl der Abschiebungen dennoch kaum steigen dürfte. Von

Seenotrettung

„23 000 Leben“: Netflix zeigt die Geschichte der Iuventa-Crew

19.07.2026

Mittelmeer, Schiff, Iuventa, Flüchtlinge, Seenotrettung
Der Netflix-Film erzählt die wahre Geschichte der Berliner Initiative Jugend Rettet. Eine junge Crew rettete im Mittelmeer mehr als 23.000 Menschen und geriet anschließend selbst ins Visier italienischer Ermittler. Der Film macht sichtbar, wie humanitäre Hilfe durch politische Blockaden und juristische Verfahren unter Verdacht geriet. Von

EU-Bericht

Italien blockiert Rücknahme von Asylbewerbern auch nach neuem Asylrecht

16.07.2026

Italien, Fahne, Flagge, Mast, italienisch
Jahrelang streitet Deutschland mit Italien und Griechenland darüber, wer nach EU-Regeln für welche Schutzsuchenden zuständig ist. Die neuen Asylregeln sollen den Streit beilegen. Klappt das? Ein EU-Bericht beantwortet diese Frage. Von

Scharfe Kritik

Sommerferien: Im Stau wegen „purer Symbolpolitik“?

16.07.2026

Polizei, Grenzkontrolle, Autos, Grenze, Deutschland, Polen, Migration, Flüchtlings, Asyl
Die Zahl „irregulärer“ Grenzübertritte bricht laut Frontex ein. Bundesinnenminister Dobrindt hält trotzdem an Grenzkontrollen fest. Die Kritik wird nun immer schärfer – auch im Hinblick auf die Sommerferien.

Finale Einigung

EU: Kein Schutz mehr für ukrainische Männer

15.07.2026

Ukrainer, Ukraine, Fahnen, Flaggen, Demo, Demonstration, Menschen
Die EU führt den vorübergehenden Schutz für mehr als 4,4 Millionen Menschen aus der Ukraine bis März 2028 fort. Neu ankommende wehrpflichtige Männer sollen den vereinfachten Status künftig jedoch nicht mehr erhalten. Die Kritik ist scharf.