Flüchtlingspolitik

Schlagwort Flüchtlingspolitik in chronologischer Reihenfolge:

Dobrindts Haushalt

So kürzt man ein Einwanderungsland kaputt!

08.09.2026

Filiz Polat, Die Grünen, Politik, Bundestag, MiGAZIN, Migration, Integration
Während Integrationskurse gekürzt und Beratungsangebote geschwächt werden sollen, stehen für Abschiebungen und Return Hubs Millionen bereit. Dahinter zeichnet sich mehr als ein Sparkurs ab. Von

„Aktionismus“

Rheinland-Pfalz verschärft Kurs in der Asylpolitik

06.09.2026

Flüchtlingsheim, Flüchtlingsunterkunft, Flüchtlinge, Zaun, Aufnahmezentrum, Abschiebezentrum, Dublin-Zentrum
Die schwarz-rote Landesregierung will ihre Asylpolitik neu ausrichten und setzt auf einen Maßnahmen-Mix. Nun wurden konkrete Schritte bekannt. Flüchtlingsorganisationen kritisieren Teile der Pläne und zweifeln die Aussagekraft der dafür angeführten Zahlen an.

Flüchtlingspolitik

Rechte Allianz will Ärmelkanal dichtmachen

06.09.2026

Dover, Hafen, Schiff, Boot, Flüchtlinge, Geflüchtete, Ärmelkanal, Großbritannien, Frankreich
Reform UK und die französische Rassemblement National rücken zusammen. Farage und Bardella versprechen, Bootsüberfahrten von Geflüchteten zu beenden – obwohl die britische Regierung gerade die niedrigste Zahl an Booten seit 2019 meldet.

Return Hubs

Dobrindt will Abschiebe-Abkommen noch 2026 festzurren

06.09.2026

Österreich, Innenminister, Gerhard Karner, Alexander Dobrindt, Dänemark, Migrationsminister, Morten Boedskov, Niederlande, Bart van den Brink, Griechenland, Thanos Plevris, Return Hubs
Deutschland und vier weitere EU-Staaten drücken bei Abschiebezentren außerhalb der EU aufs Tempo. Ein Abkommen soll noch 2026 stehen, ein erstes Zentrum möglichst 2027 arbeiten. Unter den möglichen Partnern sind zahlreiche afrikanische Staaten. Hilfsorganisationen fürchten massive Menschenrechtsverletzungen.

Bundesinnenministerium

Weniger Geflüchtete in Deutschland: Zahl sinkt um rund 20.000

06.09.2026

Bundesministerium des Innern, Innenministerium, BMI, Bundesinnenministerium, Gebäude, Bundesadler
In Deutschland lebten zur Jahresmitte rund 3,5 Millionen Geflüchtete - etwa 20.000 weniger als zu Jahresbeginn. Als Gründe nennt die Bundesregierung Abschiebungen, Ausreisen und Einbürgerungen. Die Bundesregierung hält weiter an Verschärfungen fest. Die Linke fordert schnellere Integration. Von und

Sachsen schließt Unterkünfte

Aus Platzmangel wird Platzüberschuss

03.09.2026

Flüchtling, Geflüchtete, Unterkunft, Flüchtlingsheim, Flüchtlingsunterkunft, Haus, Gebäude
Die Zeiten stark ausgelasteter Aufnahmeeinrichtungen sind in Sachsen vorerst vorbei. Bei deutlich sinkenden Asylzahlen baut das Land Plätze ab. Die Entwicklung steht in deutlichem Kontrast zu mancher politischen Dauerkrisenerzählung.

Spanien

Proteste und Anfeindungen verschärfen die Lage in Ceuta

03.09.2026

Demo, Demonstration, Spanien, Rechtsextreme, Rechtsextremismus
Rund einen Monat nach der Ankunft Zehntausender Menschen bleibt die Situation in der spanischen Exklave angespannt. Während landesweit gegen den Kurs der Regierung demonstriert wird, geraten Geflüchtete und ihre Helfer zunehmend unter Druck.

Milliardenmarkt

Berlin setzt auf Wiederaufbau Syriens – und Rückkehr

02.09.2026

Syrien, Syrisch, Syrer, Bundeskanzleramt, Fahne, Flagge, Berlin, Politik
Deutsche Unternehmen sollen beim Wiederaufbau Syriens stärker zum Zuge kommen. Entwicklungsstaatssekretär Annen reist dazu mit einer Wirtschaftsdelegation nach Damaskus. Doch beim deutschen Engagement geht es ausdrücklich auch um Migrationspolitik – mit einem deutlich sichtbareren Widerspruch.

Kritik wächst

Für mehr Abschiebungen: Berlin holt Taliban ins Boot

01.09.2026

Flugzeug, Flughafen, Nacht, Abschiebung, Halle, Leipzig
Für Abschiebungen nach Afghanistan arbeitet Deutschland praktisch mit den Taliban zusammen. Pro Asyl und der Menschenrechtsbeauftragte Castellucci warnen vor einer Aufwertung des Regimes. Gleichzeitig wurden weitere 22 afghanische Straftäter abgeschoben.

Rechte Gewalt

Spanien: Russland und Israel sollen Andrang auf Ceuta angeheizt haben

31.08.2026

Flüchtlinge, Ceuta, Spanien, Marokko, Flucht, Grenze, Migranten
Sánchez wirft Netzwerken mit Verbindungen nach Russland und Israel vor, die Ceuta-Krise angeheizt zu haben. Gleichzeitig nutzen europaweit Rechtsextreme die Situation für Mobilisierung und Gewalt – auch aus Deutschland.