Vor fünf Jahren sorgte der ISIS-Überfall auf Jesiden im Irak weltweit für Entsetzen. Bis heute ist die Region kaum bewohnbar. Ein Gericht sieht dennoch keinen Grund für einen regulären Flüchtlingsstatus der Opfer. Hilfsorganisation beklagt mangelnde Unterstützung für Jesiden.
Flüchtlinge mit untergeordnetem Schutz können seit 2018 über Kontingente ihre Angehörigen nach Deutschland holen. Das UNHCR kritisiert die deutsche Regelung als zu kompliziert und langwierig. Oft müssen Familien lange auf die Zusammenführung warten.
Die Bootsflüchtlinge auf der "Gregoretti" können aufatmen: Sie dürfen in Italien an Land. Aber für die 40 Menschen auf dem deutschen Rettungsschiff "Alan Kurdi" ist noch keine Lösung in Sicht.
Gut jeder Dritte Asylbewerber aus den Hauptherkunftsländern geht inzwischen einer Beschäftigung nach. Das Teil das Nürnberger Institut für Arbeitsmarktforschung mit. Sehr viele arbeiten jedoch lediglich als Zeitarbeitnehmer.
Treffen Seeleute auf Handelsschiffen auf Flüchtlingsboote, stehen sie vor der Frage: Retten oder sich dem Vorwurf der Schlepperei aussetzen? Deshalb umfahren sie Flüchtlingsrouten und nehmen die Kosten in Kauf. Von Christina Denz
Migranten aus El Salvador und Honduras sollen ihre Asylanträge in Zukunft nicht mehr an der US-Grenze stellen, sondern bereits in Guatemala. Das sieht ein neues Abkommen zwischen Guatemala und USA vor. Im Gegenzug verspricht Trump Investitionen in dem Land.
Bei einem erneuten Unglück sind 150 Flüchtlinge im Mittelmeer ertrunken - darunter Frauen und Kinder. Die Gefahr des Ertrinkens hält Flüchtlinge aber nicht davon ab, von Libyen aus die Meerespassage nach Europa anzutreten, sagt ein Sea-Watch-Sprecher.
Timo Al-Farooq wirft Dalai Lama in einem Kommentar vor, sich abfällig über Refugees und Muslime geäußert zu haben. Axel Grafmanns, ehemaliger "Sea Watch"-Geschäftsführer, hält dagegen. Eine Replik. Von Axel Grafmanns
Der mutmaßliche Mörder von Walter Lübcke wird verdächtigt, 2016 einen Asylberwerber mit einem Messer angegriffen zu haben. Bereits 1995 wurde er wegen eines versuchten Sprengstoffanschlags auf eine Flüchtlingsunterkunft verurteilt.
Dürren, Überschwemmungen, Wirbelstürme - der Klimawandel macht sich vielerorts mit Wetterextremen bemerkbar. Wer bei solchen Katastrophen in ein anderes Land flieht, braucht besseren Schutz, fordert "Brot für die Welt".