Rund jeder dritte Geflüchtete in Deutschland benötigt psychologische Unterstützung, doch die allerwenigsten erhalten einen Therapieplatz. Ein Afghane in Frankfurt am Main hat Glück gehabt. Von Christian Spangenberg
Nach der Debatte um Plagiatsvorwürfe aus Mexiko gegen Adidas und dessen Sandale sieht der Anthropologe Mirco Göpfert eine Chance für eine Zusammenarbeit mit der indigenen Gemeinschaft. Im Gespräch erklärt er, was hinter den Vorwürfen kultureller Aneignung steckt.
„Wir schaffen das“ – zehn Jahre später: Die Geflüchteten aus 2015 haben Migrationsforscher Brücker zufolge besser performt als die Wissenschaft erwartet hatte. Doch der politische Diskurs überlagere die objektiven Gegebenheiten. Von Martina Schwager
Schüsse auf Kopfhöhe, minutenlanger Beschuss: So schildert die Seenotretterin Lucille Guenier den Angriff der libyschen Küstenwache auf die „Ocean Viking“. Rufe nach Konsequenzen kommen auch aus der Politik. Von Moritz Elliesen
Für viele Geflüchtete von 2015 ist die Integration in den Arbeitsmarkt gelungen, sagt die Soziologin Kosyakova. Im Gespräch erklärt sie, was geholfen hat, was die Hürden waren und was die Politik nicht gelernt hat. Von Christina Neuhaus
Martin Patzelt (CDU) war Bundestagsabgeordneter als 2015 die große Fluchtbewegung Deutschland erreichte. Der frühere Oberbürgermeister von Frankfurt (Oder) setzte auf pragmatische Ansätze bei der Integration von Geflüchteten. Durchgesetzt haben sich seine Vorschläge nicht. Im Gespräch erklärt er zehn Jahre später, warum er sie nach wie vor für richtig hält. Von Corinna Buschow
Der Anschlag auf das Solinger Stadtfest vor einem Jahr war eine Zäsur: Auf Trauer und Entsetzen über das Verbrechen folgten eine hitzige Asyldebatte und Maßnahmenpakete von Bund und Land. Von Nora Frerichmann
Seit 139 Jahren gibt es in Freiburg ein Freibad nur für Frauen. Auch wenn das manchen antiquiert erscheint, ist das Bad bei Frauen aus der ganzen Region beliebt. Dort sitzen Burkini- und Tanga-Trägerinnen nebeneinander. Da gebe es keine komischen Blicke. Von Christine Süß-Demuth
Ein sicherer Arbeitsplatz, der auch den Kindern eine gute Ausbildung ermöglicht: Davon träumen in Kenia viele Menschen. Ein Stuttgarter Unternehmer setzt in dem afrikanischen Land auf faire Produktionsbedingungen – und persönlichen Austausch. Von Birte Mensing
Sie sorgen dafür, dass das ägyptische Kairo nicht im Abfall versinkt: Die „Zabbaleen“ sammeln Müll, sortieren ihn und verarbeiten ihn weiter. Eine von ihnen ist die 35-jährige Sara. Für ihre Töchter wünscht sie sich Bildung und ein besseres Leben. Von Judith Kubitscheck