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Schlagwort epds in chronologischer Reihenfolge:

Hamburg

Muslime beten in ehemaliger Kirche

25.09.2018

Eigentlich ist die Hamburger Al-Nour-Moschee eine normale Großbaustelle: Die Kosten haben sich etwa verdreifacht, die Bauzeit vervierfacht. Doch die Moschee war früher eine evangelische Kirche - das macht den Umbau bundesweit einzigartig. Von Thomas Morell

Interview mit Josef Schuster

Politik hat Mahnungen nicht ernst genug genommen

24.09.2018

Der Präsident des Zentralrates der Juden, Josef Schuster, zeigt sich besorgt über Rechtspopulismus und Rechtsextremismus in Deutschland. Das Erstarken der AfD, die Zunahme antisemitischer Übergriffe und die Causa Maaßen sind für die Stimmungslage der deutschen Juden nicht förderlich, wie er im Gespräch darlegt. Von Daniel Staffen-Quandt

Experte

Muslime müssen ihren Glauben erklären

21.09.2018

Islam-Experte Bülent Uçar fordert Muslime auf, ihre Religion gegen die zunehmende Fremden- und Islamfeindlichkeit zu verteidigen. Uçar appelliert auch an Gesellschaft, Politik und Kirchen, neue Ideen und Modelle der Begegnung zu entwickeln, um den Menschen die Angst zu nehmen. Von Martina Schwager

Interview mit Marcel Fratzscher

Rechtsruck verursacht enorme wirtschaftliche Schäden

20.09.2018

Der Rechtsruck und die politische Radikalisierung in Teilen Ostdeutschlands richtet nach der Überzeugung des Präsidenten des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, Marcel Fratzscher, enorme wirtschaftliche Schäden an. Der unverdeckte Hass in Chemnitz könne den Anstoß für eine Spirale nach unten geben, sagt Fratzscher im Interview. Von Markus Jantzer

Atemlos

Der rechtsextreme Terroranschlag von Oslo und Utøya im Kino

20.09.2018

Der norwegische Regisseur Erik Poppe rekonstruiert in "Utoya 22. Juli" das Blutbad auf der schwedischen Ferieninsel im Jahr 2011 - 72 Minuten ohne Schnitte. Auf der diesjährigen Berlinale sorgte das Werk für Kontroversen. Von Frank Schnelle

Hoffen auf Gerechtigkeit

Verbrechen an den Rohingya im Fokus der internationalen Justiz

20.09.2018

Der Internationale Strafgerichtshof hat sich für zuständig erklärt, die Vertreibung Hunderttausender Rohingya aus Myanmar zu ahnden. Ob es je zu einer Anklage kommt, ist jedoch ungewiss. Von Benjamin Dürr und Nicola Glass Von Benjamin Dürr, Nicola Glass

Keine Entwicklungspolitik

„Weltwärts“ auch im zenhten Jahr in der Kritik

14.09.2018

„Weltwärts“ wurde ursprünglich konzipiert als entwicklungspolitischer Dienst. Inzwischen ist klar: Er leistet keine Entwicklungshilfe. Die Kritik reißt auch im zehnten Jahr nicht ab. Gefeiert wird trotzdem. Von Mey Dudin, Jana-Sophie Brüntjen Von Dudin, Brüntjen

Rede zur Lage der EU

Juncker kündigt neue Weichenstellungen in Flüchtlingspolitik an

13.09.2018

Es war seine letzte große Rede zur Lage der Union: Jean-Claude Juncker tritt im nächsten Jahr nicht noch einmal als EU-Kommissionschef an. Deshalb ließ er am Schluss auch noch sein persönliches Wunschbild von Europas Zukunft aufblitzen - und erntet Kritik. Von Phillipp Saure

Migrationsexpertin

Integration nur mit eigener Wohnung möglich

11.09.2018

Ohne geeigneten Wohnraum ist Integration kaum möglich, ist Migrationsexpertin Julia Wellmann überzeugt. Flüchtlinge haben es bei der Wohnungssuche aber schwer. Die Expertin sieht Kommunen und Städte in der Pflicht. Von Lynn Osselmann Von Lynn Osselmann

Unbeugsam und ausdauernd

Michelle Bachelet, die neue UN-Menschenrechtskommissarin

11.09.2018

Sie hat Flucht und Folter am eigenen Leib erfahren. Als Präsidentin setzte sie umfangreiche Sozialprogramme um und ebnete den Weg für die Aufarbeitung der Verbrechen der Pinochet-Diktatur. Nun sind Menschenrechte offiziell ihr wichtigstes Anliegen. Von Susann Kreutzmann