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Schlagwort epd in chronologischer Reihenfolge:Debatte
27.04.2021
Als Unterzeichner der „Jerusalemer Erklärung“ treten Wissenschaftler Micha Brumlik und seine Mitstreiter für eine präzisere Beschreibung von Judenhass ein. Der Antisemitismusbeauftragte und der Zentralrat der Juden reagieren verhalten.
Amtsgericht
27.04.2021
Weil ein Mönch einem Mann aus dem Gazastreifen Kirchenasyl gewährt hatte, um ihn vor der Abschiebung zu schützen, stand er vor Gericht und wurde jetzt freigesprochen. Er habe aus Glaubens- und Gewissensgründen gehandelt.
26.04.2021
Im Januar gab es 477 rechtsextreme Verdachtsfälle in der Bundeswehr. Aktuellere Zahlen gibt es nicht, weil die Bundeswehr die Herausgabe verweigert. FDP-Abgeordnete fordern mehr Transparenz.
Ludwigshafen
26.04.2021
Bei einer Abschiebung wurde eine armenische Familie getrennt - ein Minderjähriger blieb in Deutschland und gilt seitdem als vermisst. Nach öffentlicher Kritik kündigte die Stadt Ludwigshafen an, den Fall zu prüfen.
„Politisch gewolltes Sterben“
26.04.2021
Bei einem Bootsunglück vor der libyschen Küste sind UN-Angaben zufolge 130 Menschen gestorben. IOM wirft EU-Staaten vor, trotz Notrufe nicht gehandelt zu haben. Seenotretter sprechen von „politisch gewolltem Sterben“.
Vereinte Nationen
26.04.2021
In Tigray sind mehr als eine Million Menschen auf der Flucht. Das UN-Sicherheitsratfordert Ermittlungen, besonders zu der Gewalt gegen Frauen und Mädchen. Humanitäre Helfer müssten uneingeschränkten Zugang zu allen bedürftigen Menschen erhalten.
Weitere Aufnahmen gefordert
23.04.2021
Der vorerst letzte Flug mit Flüchtlingen aus den Lagern auf den griechischen Inseln ist in Deutschland angekommen. Niedersachsen und Menschenrechtler fordern Bundesinnenminister Seehofer auf, humanitäre Verantwortung zu übernehmen und weitere Flüchtlinge zu holen.
"Verwässert"
23.04.2021
Der Entwurf für ein Lieferkettengesetz ist erst nach monatelangem Ringen innerhalb der Bundesregierung zustande gekommen. Im Bundestag stößt er in allen Oppositionsfraktionen auf massive Kritik - allerdings aus verschiedenen Gründen.
Studie
23.04.2021
Ein beträchtlicher Teil des Regierungspersonals – inklusive Minister - zwischen 1949 und 1963 war zuvor in der NSDAP gewesen. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Untersuchung. Gleichzeitig gehörten nur wenige Widerstandskämpfer zur Regierungselite.
Floyd-Prozess
22.04.2021
Der gewaltsame Tod des Afroamerikaners George Floyd brachte der „Black Lives Matter“-Bewegung weltweit Aufmerksamkeit. Nach dem Schuldspruch gegen den früheren Polizisten Chauvin hoffen viele nun auf mehr Gerechtigkeit für alle US-Bürger im Alltag.