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Schlagwort epd in chronologischer Reihenfolge:

Online-Ausstellung

„Nach der Flucht. Wie wir leben wollen.“

18.01.2022

Wie leben Menschen, die aus Afghanistan, dem Iran, Syrien und Tschetschenien nach Deutschland geflüchtet sind? Eine digitale Ausstellung gibt Antworten. Dabei geht es auch um Staatsbürgerschaft, Zugehörigkeit und Diskriminierung.

Flüchtlingspolitik

Faeser setzt auf „Koalition der Willigen“ bei EU-Asylsystem

17.01.2022

Im langen Streit über ein neues europäisches Asylsystem schlägt Bundesinnenministerin Faeser neue Wege ein. Sie will mit einer Koalition von aufnahmewilligen Ländern vorangehen. Im Gegensatz zu ihrem Vorgänger Seehofer setzt sie auch auf legale Fluchtwege.

„Überfälliger Schritt“

Bundesregierung erlaubt Afghanen frühere Integrationskurse

17.01.2022

Afghanische Asylbewerber können künftig früher an Integrationskursen teilnehmen. Bisher mussten sie auf eine Entscheidung Asylantrags warten. Die neue Bundesregierung spricht von pragmatischen Lösungen.

Integrationsbeauftragte

„Wir klopfen den letzten Staub der Kaiserzeit aus dem Staatsangehörigkeitsgesetz“

17.01.2022

Die Ampel-Regierung hat in ihrem Koalitionsvertrag angekündigt, die Einbürgerung zu erleichtern. Die neue Integrationsbeauftragte Alabali-Radovan hat in ihrer ersten Rede im Bundestag die Pläne verteidigt.

Covax erreicht „Meilenstein“

Entwicklungsministerin Schulze lehnt Freigabe von Impfpatenten ab

17.01.2022

In Entwicklungsländern sind deutlich weniger Menschen gegen Covid geimpft als in den Industriestaaten. Bei der Verteilung von Impfdosen an arme Staaten meldet das internationale Covax-Programm aber Fortschritte. Deutschland blockt weiter die Freigabe von Impfpatenten.

Human Rights Watch

Auch in Außenpolitik Menschenrechte achten

14.01.2022

Der Jahresbericht von Human Rights Watch dokumentiert Menschenrechtsverletzungen in mehr als hundert Ländern. Die EU etwa wird für die Zusammenarbeit mit Libyen kritisiert. Obwohl die Lage in manchen Ländern dramatisch ist, ziehen die Menschenrechtler aber eine hoffnungsvolle Bilanz.

Unwort des Jahres 2021

„Pushback“, Beschönigung eines menschenfeindlichen Prozesses

13.01.2022

Die Suche nach dem Unwort des Jahres 2021 wurde zwar von der Corona-Debatte dominiert. Gewählt wurde mit „Pushback“ jedoch ein Begriff aus dem Migrations-Diskurs. Er beschönige einen menschenfeindlichen Prozess, kritisierte die Jury.

„Einwanderungsland“

Faeser kündigt Aktionsplan gegen Rechtsextremismus an

13.01.2022

Die größte Gefahr für die Demokratie geht laut Bundesinnenministerin Nancy Faeser vom Rechtsextremismus aus. Bis Ostern will sie einen Aktionsplan vorgehen. Außerdem auf der Agenda: sichere Fluchtwege, „damit das Sterben im Mittelmeer endlich ein Ende hat“.

Fadenscheinige Begründung

Seenotrettungsschiff „Ocean Viking“ in Sizilien festgesetzt

13.01.2022

Erneut wurde das Seenotrettungsschiff „Ocean Viking“ von italienischen Behörden festgesetzt – mit fadenscheiniger Begründung. Die Seenotretter protestieren: „Allein im vergangenen Monat ertranken mindestens 240 Menschen vor der Türschwelle Europas.“

Studie

Ohne Migration funktioniert Fachkräftesicherung nicht mehr

13.01.2022

Nirgendwo arbeiten so viele qualifizierte Migranten wie hinter dem Steuer und in Restaurants. Gleichzeitig fehlen bundesweit rund 12.000 Berufskraftfahrer und 4.200 Gastronomie-Fachkräfte. Experten zufolge wären die Engpässe ohne Migranten deutlich dramatischer.