Migranten benötigen oft Unterstützung, um sich in der neuen Heimat zurechtzufinden. Bei der Suche nach einem Job oder einer Ausbildung helfen in Sachsen Arbeitsmarktmentoren - mit Erfolg.
Was hindert Migranten am Berufseinstieg? Und was benötigen Unternehmen, um Fachkräfte aus dem Ausland zu gewinnen? Firmen in Schleswig-Holstein berichten. Im Fokus der Kritik stehen oft die Bürokratie oder überlastete Behörden. Von Felix Müschen
Sollen ausländische Saisonkräfte weniger als den Mindestlohn bekommen? Agrarminister Rainer (CSU) kann sich das vorstellen – im Gegensatz zu Arbeitsministerin Bas (SPD). Der Vorstoß erntet weiter scharfe Kritik.
Coworking Spaces bieten Menschen mit Migrationserfahrung oft die einzige Möglichkeit, einen professionellen Arbeitsplatz zu nutzen – bezahlbar, ohne Bonitätsnachweis und mit Anschluss an neue Netzwerke. Doch rechtlich sind viele Verträge riskant. Worauf es ankommt.
Knapp eine Viertelmillion Menschen arbeiten als Saisonarbeiter auf Deutschlands Feldern. Die meisten kommen aus dem Ausland. Eine Initiative beklagt Lohn- und Mietwucher, prekäre Unterkünfte und Gewalt. Der Jahresbericht legt zahlreiche Gesetzesverstöße offen.
Migranten in Deutschland verdienen unterschiedlich viel: Inder erzielen die höchsten Löhne. Deutsche stehen auf Platz elf. Am Ende der Gehaltsskala stehen Bulgaren. Eine Studie zeigt, warum.
Ein großer Teil der Rosen auf dem deutschen Markt kommt nicht aus den Niederlanden, sondern aus Kenia. Im örtlichen Blumenladen wird deshalb auch darüber entschieden, ob Beatrice Muthoni in Kenia für ihre Arbeit auf der Rosenfarm fair bezahlt wird – und über die Zukunft ihrer Kinder. Von Birte Mensing
Zum ersten Mal fand auf dem Gelände der Flüchtlingsunterkunft in Berlin Tegel eine Jobmesse statt. Firmen und potenzielle Arbeitnehmer begrüßen die Aktion. Gelobt wird der sonst fehlende direkte Kontakt.
Die meisten Ukrainer sind in ihren Jobs deutlich überqualifiziert. Das geht aus einer aktuellen Studie hervor. Danach sind die meisten auf dem Bau oder im Gastgewerbe tätig, im öffentlichen Sektor sind sie kaum beschäftigt.
Asylbewerber können in Sachsen für gemeinnützige Arbeit herangezogen werden. 80 Cent gibt es dafür pro Stunde. In Stollberg pflegen sie nun Grünanlagen. Kritik gibt es vom Flüchtlingsrat.