Politik

Ressort Politik in chronologischer Reihenfolge:

Deutliche Verschiebung

EU-Pläne: Return-Hubs in Afrika und Abschiebungen ohne Asylverfahren

29.09.2026

Österreich, Innenminister, Gerhard Karner, Alexander Dobrindt, Dänemark, Migrationsminister, Morten Boedskov, Niederlande, Bart van den Brink, Griechenland, Thanos Plevris, Return Hubs
Griechenland will während seiner EU-Ratspräsidentschaft 2027 ein Rückkehrzentrum in Afrika starten. Deutschland plant mit. Gefordert wird für bestimmte Krisenlagen zudem die Aussetzung des Rechts auf Asyl.

„Munich Migration Meeting“

Dobrindt will Frontex stärken: schnellere Abschiebungen

27.09.2026

Alexander Dobrindt, CSU, München, Mikrofon, Rede, Politik, Migration
Bundesinnenminister Dobrindt hat 17 Amtskollegen aus Europa eingeladen. Er will den Kurs in der Flüchtlingspolitik weiter verschärfen. Zentrale Themen sind der Schutz der EU-Außengrenzen sowie Abschiebungen – auch in Drittstaaten. Menschenrechtler warnen vor Grundrechtsrisiken.

Sachsen

CDU-Minister fordert Obergrenze für Asyl und härtere Abschiebungen

27.09.2026

Armin Schuster, CDU, Politik, Politiker, Interview, Sachsen, Mikrofon
Sachsens Innenminister Schuster dringt auf mehr Härte bei Abschiebungen und eine Kontingentlösung anstelle des individuellen Rechts auf Asyl. Daran entzündet sich die politische Kritik: Grüne, Linke und BSW äußern deutlichen Widerspruch.

Thomas Biebricher im Gespräch

Forscher: AfD kopieren funktioniert nicht – mit ihr regieren auch nicht

23.09.2026

CDU, Parteitag, Politik, Hannover, Saal, Putzfrau
Nach mehreren Wahlniederlagen sucht die Union nach Ursachen. Politologe Thomas Biebricher sieht neben der Unzufriedenheit mit der Bundesregierung auch die Übernahme von AfD-Positionen und Kulturkampfthemen als einen Faktor. Von

Wahlanalyse

CDU nach rechts gerückt – und trotzdem verloren

22.09.2026

CDU, Logo, Christlich Demokratische Union, Gebäude, Fenster, Himmel
Fünf Jahre lang hat die CDU in Mecklenburg-Vorpommern ihre Asyl- und Migrationspolitik verschärft. Viele ihrer Forderungen ähneln inzwischen Positionen, mit denen die AfD schon 2021 in den Wahlkampf zog. Genutzt hat es der CDU nicht. Warum? Von

Brandmauerlogik

Das Dilemma hinter einem möglichen Merz-Abgang

21.09.2026

Friedrich, Merz, Bundeskanzler, CDU, Politiker, Washington, USA, White House
Friedrich Merz hat die Migrationspolitik deutlich verschärft und mit seiner Rhetorik viele Migranten gegen sich aufgebracht. Ausgerechnet sein möglicher Abgang wirft für Minderheiten dennoch eine unbequeme Frage auf: Was kommt danach? Von

Doppelwahl

Berlin rückt nach links, AfD legt weiter zu

20.09.2026

Elif Eralp, Berlin, Die Linke, Jubel, Wahl, Sieg, Politik
Elif Eralp könnte nach dem Wahlerfolg der Linken an die Spitze der Hauptstadt rücken. Gleichzeitig wächst die AfD in Berlin deutlich und wird in Mecklenburg-Vorpommern mit rund 37 Prozent stärkste Kraft. Von und

„Rassenlehre“ im NRW-Landtag

Pisa-Debatte: AfD empört mit Aussagen zu Herkunft und IQ

20.09.2026

Parlament, Landtag, Politik, Politiker, NRW, Nordrhein-Westfalen, Plenum
AfD-Politiker machen Einwanderung aus „Niedrig-IQ-Regionen“ für Schulprobleme verantwortlich und fordern separate Klassen sowie Abschiebungen. Grüne Abgeordnete kritisieren seine Äußerungen und sprechen von „Rassenlehre in reinster Form“. CDU, SPD, FDP und Schulministerin Feller gehen darauf nicht ein. Von

„Finaler Schuss“

Höcke: „Wohltemperierte Grausamkeit“ bei „Remigration“

17.09.2026

Demo, Demonstration, Björn Höcke, AfD, Neonazis, Rechtsextremismus
Kaum ist die Aufregung über Siegmunds Äußerung zu Rüstungsgütern für eine „Abschiebeoffensive“ abgeklungen, legt Thüringens AfD-Chef Höcke nach: Für die Umsetzung der „Remigrations“-Pläne fordert er mehr Durchgriffsrechte für die Polizei – und spricht von „wohltemperierter Grausamkeit“.

Anlass: Ceuta

Von der Leyen will in Ausnahmelagen flexiblere Asylverfahren

16.09.2026

Europäische Union, EU, Ursula von der Leyen, Kommission, Präsidentin
Nach Ceuta verspricht Brüssel gleichzeitig festen Grenzschutz und die Wahrung von Grundrechten – ein gewagter Balanceakt. Geplant sind zeitlich begrenzte Abweichungen bei Asylverfahren und eine stärkere Rolle von Frontex. Vorbild ist die umstrittene Praxis in Polen.