Meinung

Ressort Meinung in chronologischer Reihenfolge:

Rechtsextremismus

Eine vergessene Strategie

15.09.2009

Es gibt im Kampf gegen Rechts verschiedene Strategien, wie man dem Problem Rechtsextremismus begegnen kann. Die Bundeszentrale für politische Bildung unterscheidet dabei verschiedene Ebenen. Der Vollständigkeit halber seien hier kurz alle benannt, auch wenn es im folgenden Artikel nur um eine Ebene, die Ebene der Kommune und der Zivilgesellschaft geht. Von

Integrationsland Deutschland

Zu Fachkräften und Lehrern mit Migrationshintergrund liegen keine Daten vor

09.09.2009

Zu Fachkräften und Lehrern mit Migrationshintergrund in Kindertagesstätten und an Schulen liegen keine Daten vor. Dies ist die Antwort der Landesregierung in Sachsen-Anhalt auf eine Kleine Anfrage der Abgeordneten Eva von Angern (Die Linke), die sich nach dem Personal an Kindergärten und Schulen erkundigt. Von

PISA-Ergebnisse

Kritischer Umgang vor dem Hintergrund des Einflusses von Migration

02.09.2009

Wir müssen unserer ausländischen Kinder, ob neu immigriert oder schon in der 2. oder 3. Generation in Deutschland mit logopädisch und linguistisch fundierten Konzepten fördern. Die Förderung muss solange getätigt werden, bis eine sehr gute Sprachqualifikation erreicht ist. Von

Lissabon Vertrag

„Nachsitzen“ ein persönlicher Erfolg von Abgeordneten?

31.08.2009

Schüler aller Länder aufgepasst – einige deutsche Abgeordnete feiern „nachsitzen“ als großen Erfolg. Wer begeistert ist, kann für dieses neue Motto den Verfassungsklägern und dem Bundesverfassungsgericht Danke sagen. Von

Ehegattennachzug

Vor dem Visum

21.08.2009

Eine Sprache zu erlernen heißt immer sich selbst zu dezentrieren. Es bedeutet, das Andere in sich zu erkennen, sich mit der Fremdheit vertraut zu machen und sich in ihr zu verorten. Seit nunmehr anderthalb Jahren lässt Deutschland seine Migranten deutsch lernen, um ihre kulturelle Kompetenz zu stärken. Konkret heißt das, dass die Einreisewilligen für Monate zu Lernmaschinen werden. Von Vicky Marie Eichhorn

Doppelbesteuerung

Erheblicher Rückschlag für den deutschen Mittelstand

07.08.2009

Die Bundesregierung hat das Doppelbesteuerungsabkommen mit der Türkei gekündigt. Dies bedeute für den international operierenden deutschen Mittelstand einen erheblichen Rückschlag, so Dr. Christian Rödl, Geschäftsführender Partner von Rödl & Partner. Dessen Planungssicherheit nehme ab. Von

Schalke Hymne

Der Prophet hätte gelächelt

05.08.2009

Der Gelsenkirchener Traditionsklub Schalke 04 gerät wegen seines Vereinsliedes „Blau und Weiß wie lieb ich dich“ in die Kritik. In den letzten Tagen habe der Fußball-Bundesligist hunderte Protestbriefe und E-Mails erhalten, nachdem die türkischen Medien über das 1924 entstandene Lied nüchtern berichteten. Das Vereinslied enthalte in seiner ersten Fassung aus dem Jahr 1924 noch nicht die beanstandete Passage. Erst 1959 habe der Musiker Hans J. König eine neue Version gedichtet. Von Bekir Altas

Migrantenkinder mögen Fast Food und süße Snacks – Wenn Integration der Gesundheit schadet

04.08.2009

Reis, Bulgur (gekochter, getrockneter Weizen), Brot, Joghurt, reichlich Gemüse, wenig Fleisch, kaum Alkohol und Zucker - der traditionelle türkische Speisezettel kommt den Empfehlungen für eine gesunde Ernährung recht nahe. Wenn Türken auswandern, ändern sie aber häufig ihre Essgewohnheiten. Damit passen sie sich jedoch nicht nur an das Angebot und die Gebräuche ihrer neuen Heimat an, sondern auch an die dort grassierenden Gesundheitsprobleme: Mit der Umstellung auf eine fett-, salz- und zuckerreichere Ernährung geht ein erhöhtes Risiko für Übergewicht, Herz-Kreislauf-Erkrankungen und Diabetes einher. Von

Lese- und Rechtschreibschwäche

Legasthenie und Hochbegabung bei jugendlichen Migranten

24.07.2009

Wie erkennt man einen hochbegabten jugendlichen Migranten? Dieselbe Frage richtet sich auch an die Wahrnehmung und Erkennung von Legasthenie unter den Jugendlichen. Legasthenie bedeutet Lese- und Rechtschreibschwäche. Und es bedeutet, dass Kinder und Jugendliche trotzt dieser Schwäche sogar hochbegabt sein können. Von

Schengen

Serben, Mazedonier und Montenegriner bald visumfrei

16.07.2009

Bis zum Zerfall Jugoslawiens konnte man auf dem Landweg von Skopje nach Ljubljana reisen, ohne einmal seinen Pass vorzeigen zu müssen. Diese Zeiten sind lange vorbei, aber ein bisschen mehr Reisefreiheit wird es für die Bewohner des Balkans bald geben. Von