Um die Zahlen der Flüchtenden zu verringern, sucht Europa nach einer neuen Nordafrikapolitik. Vor einem Jahr begann der "Khartum-Prozess". Damit sollen die Rechte und die Sicherheit von Flüchtlingen gestärkt werden - auf dem Papier. In der Praxis wird Staatsmacht unterstützt. Von Paul Simon Von Paul Simon
Wer ist Einwanderer und wer ist Gast? Um diese Frage dürckt sich die Politik seit Jahren herum. Dabei ist die Antwort elementar wichtig für Organisation des Landes. Wir sollten nicht den gleichen Fehler machen wie zu Zeiten der sogenannten "Gast"-Arbeiter. Von Tobias Busch Von Dr. Tobias Busch
"Einmal entsandt, fliegt das Wort unwiderruflich dahin". Vor 2000 Jahren kannte Horaz die Macht der menschlichen Sprache recht gut. 2015 haben das anscheinend weite Teile der deutschen politischen und journalistischen Elite verlernt. Von Dmitri Stratievski Von Dmitri Stratievski
Pirinçci ist wie der Mustersklave Stephen aus Quentin Tarantinos "Django Unchained". Als nützlicher Idiot spricht er jene kruden Gedanken aus, die viele denken aber sich zu fein sind, sie selbst zu äußern. Von Lalon Sander Von Lalon Sander
Die Dauerausstellung "Welten der Muslime" im Ethnologischen Museum Berlin hat den Anspruch, differenzierte Perspektiven auf den verallgemeinerten Islam zu zeigen. Ozan Keskinkılıç hat die Ausstellung besucht. Von Ozan Keskinkılıç
Deutschland nimmt vergleichsweise nur ganz wenige Flüchtlinge auf. Dennoch inszeniert es sich als Schutzmacht für die Bedürftigen - Bundeskanzlerin Merkel als Mutter Theresa der Asylsuchenden. Die Wahrheit sieht anders und noch viel schlimmer auf EU-Ebene. Von A. Kadir Özdemir
Das Messerattentat auf die künftige Kölner Bürgermeisterin Henriette Reker habe ein Einzeltäter begangen. Kann man diese These wirklich noch vertreten? Von Philipp v. Brandenstein Von Philipp Freiherr von Brandenstein
Ein schwarzes Wochenende war es für dieses Land, das da hinter uns liegt. Zwei feige Attacken auf unsere Demokratie, Verbrechen gegen die Menschenrechte hat es gegeben. Von Sven Bensmann. Von Sven Bensmann
Man wird ja noch mal sagen dürfen „Ich will keine Flüchtlinge.“ Ich will keine Flüchtlinge, weil sie die Idylle meines Lebens im Häuschen und Garten stören. Aber ich habe im Alter von 3 bis 4 Jahren gelernt, dass Augen zu machen nicht hilft. Ich habe gelernt, dass denken hilft. Deshalb etwas zu den Argumenten: Von Christian Hendrichs
Meine Angst ist schwer greifbar. Ich weiß, wie unfair sie Thüringen gegenüber ist und wie nachsichtig gegenüber Solingen, Dortmund und Köln. Der Osten Deutschlands ist unbekanntes Land. Er ist mir so fremd, wie ich ihm. Von Sami Omar Von Sami Omar