Berlin ist ein Zentrum des Islam: 300.000 Muslime leben hier, es gibt rund 80 Gemeinden und 5.000 Kinder besuchen islamischen Religionsunterricht in der Schule. Was bislang fehlt ist eine akademische Ausbildung für Imame und Lehrer.
Unter dem Motto #FreiheitBerlin will die Bundeshauptstadt ein Zeichen für Weltoffenheit und Toleranz setzen. Prominente Unterstützer und 1.500 Plakate sollen das Image der Stadt aufpeppen.
Die zwischen Bund und Ländern vereinbarten Maßnahmen mit dem Ziel, mehr Abschiebungen durchzusetzen, gehen im Eilverfahren durchs Parlament. Bei Verbänden stoßen sie auf heftige Kritik. Auch die Datenschutzbeauftragte der Regierung hat Zweifel.
Wissenschaftler der Universität Konstanz werfen dem Bundesamt für Migration und Flüchtlinge Asyllotterie vor. Ihrer Untersuchung zufolge unterscheiden sich die Anerkennungsquoten von Asyl-Anträgen in den Bundesländern erheblich. Das Bundesamt weist die Vorwürfe zurück.
Die AfD verliert nach Einschätzung des Parteienforschers Uwe Jun bundesweit an Zustimmung. Das Thema Migration und Flüchtlinge stünden nicht mehr so hoch auf der Tagesordnung. Viele Bürger hätten zudem Angst vor einem Aufstieg extremistischer Kräfte. Von Jasmin Maxwell
Geflüchtete Journalisten aus Kriegsgebieten haben kaum eine Chance, auf dem deutschen Medienmarkt Fuß zu fassen. Dabei sind sich Medienexperten sicher: sie könnten eine Bereicherung für die Redaktionen sein.
Laut Ausländerzentralregister sind weniger als die Hälfte aller Ausreisepflichten in Deutschland abgelehnte Asylbewerber. Die Linkspartei wirft dem Innenministerium vor, mit bewusst überhöhten Zahlen zu argumentieren.
Die Zahl der abgelehnten Visa-Anträge ist im vergangenen Jahr gestiegen. Am häufigsten abgelehnt wurden Visa-Anträge aus den Hauptherkunftsländern der Asylsuchenden. Die Linke wirft der Bundesregierung gezielte Verweigerung vor.
Dem Wirtschaftsweisen Lars Feld zufolge hält das deutsche Sozialsystem eine Million Zuwanderer aus. Die Aufnahme von Flüchtlingen sei keine Frage Staatsfinanzen, sondern der Humanität.