Die Grünen-Fraktionschefin Göring-Eckardt wirft der Bundesregierung vor, bei der Beurteilung der Sicherheitslage in Afghanistan keine kritischen Quellen zu berücksichtigen. Das Auswärtige Amt verteidigt Abschiebungen in das Land am Hindukusch.
Es gibt mehr Jobs und eine gute wirtschaftliche Lage, dennoch steigt die Armutsquote. Sozialverbände schlagen Alarm und fordern eine politische Kehrtwende, um arme Menschen zu unterstützen. Bei Ausländern und Migranten gibt es im Langzeitvergleich leichte Verbesserungen.
Von der Hautfarbe lässt sich nicht auf Migrationshintergrund schließen – außer durch die Bundespolizei. Ein kritischer Blick auf die Antwort der Bundesregierung zu den Polizeikontrollen in der Kölner Silvesternacht. Von Ulla Jelpke Von Ulla Jelpke
Bundeskanlerin Angela Merkel und Ägyptens Staatschef Al-Sisi wollen ihre Flüchtlingspolitik besser aufeinander abstimmen. Bei Experten stößt das geplante Abkommen auf Skepsis. Derweil freut sich Siemens auf den wichtigsten Auftrag der Firmengeschichte - eingeweiht von Merkel.
Die Kritik an der umstrittenen Aussetzung des Familiennachzugs zu subsidiär Schutzberechtigten reißt nicht ab. Jetzt fordert ein breites Bündnis an Organisationen die Bundesregierung auf, Anträge positiv zu bescheiden. Eine entsprechende online Petition läuft bereits.
Die Zahl der Zuzüge aus Ländern außerhalb Europas nach Deutschland ist stark angestiegen. Wie das Bundesinstitut für Bevölkerungsforschung mitteilt, wanderten zwischen 2005 und 2015 rund 3,8 Millionen Menschen von den übrigen Kontinenten Asien, Afrika, Amerika oder Ozeanien ein.
Tausende Asylsuchende sitzen derzeit in Flüchtlingscamps in Südeuropa fest. "Pro Asyl" fordert deshalb die Bundesregierung auf, deutlich mehr Flüchtlinge aufzunehmen.
Seit Montag sitzt der "Welt"-Korrespondent Yücel in Untersuchungshaft. Die Bundesregierung dringt auf eine schnelle Freilassung. Die EU-Kommission verknüpft den Fall mit dem EU-Beitritt der Türkei.
Donald Trump hat seine Einwanderungspolitik konkretisiert: die Qualifizierung der Menschen soll in Zukunft das entscheidende Kriterium sein. An den umstrittenen Plänen, eine Mauer an die Grenze zwischen USA und Mexiko zu bauen, hält er weiter fest.
Die niedrige Hemmschwelle für rechtsmotivierte Gewalt drück sich in Zahlen aus: im Jahr 2016 wurden in Sachsen mindestens 685 Menschen Opfer rechter oder rassistischer Gewalt.