Mit Geld allein können die Waldbrände am Amazonas nicht gestoppt werden, warnen Umweltverbände. Auch die europäische Agrar- und Handelspolitik müsse sich ändern, damit nicht weiter Regenwald für den Anbau von Soja geopfert wird. Sie fordern Nachverhandlungen von Handelsabkommen mit Südamerika.
In Brandenburg, Sachsen und Thüringen stehen Wahlen an. Jeder fünfte bis vierte Wähler wird voraussichtlich die AfD wählen. Ich habe kein Verständnis dafür. Von Anja Seuthe Von Anja Seuthe
Im Juni sind bei der Überfahrt von Marokko nach Spanien 22 afrikanische Flüchtlinge ums Leben gekommen. Hilfswerke werfen Spanien vor, für die Todesfälle mitverantwortlich zu sein. Dabei galt die spanische Seenotrettung einst als vorbildlich. Von Hans-Günter Kellner
Homo hominem lupus est. Homo hominem homo est. Oder: Ich bin jene Kreatur, aus Lehm geformt. Ich will die Welt brennen sehen. Und das habt ihr davon. Von Sven Bensmann
Die Kritik am niedersächsischen "Kopftuchverbot" in Gerichtssälen reißt nicht ab. Der Zentralrat der Muslime wirft der Landesregierung vor, Musliminnen wegen ihrer Religion zu misstrauen. Das sei unredlich und stigmatisiere die Betroffenen.
Eine per Smartphone verschickte Nachricht mit antisemitischem Inhalt sorgt bei der Kölner Polizei für Wirbel. Ein Beamter soll ein Bild von Adolf Hitler und einen judenfeindlichen Spruch verbreitet haben. Dem Mann droht nun der Rauswurf.
Der Vorstoß von NRW-Integrationsminister Stamp, die Herkunft von Straftätern immer zu nennen, stößt beim Journalisten-Verband auf Kritik. Die ausnahmslose Nennung der Herkunft sei absurd.
Eine Woche vor der Landtagswahl in Sachsen haben 35.000 Menschen für eine solidarische Gesellschaft und gegen den Rechtsruck in Deutschland demonstriert. Politiker, Veranstalter und Polizei zeigten sich zufrieden.
Straffällig gewordene Ausländer werden häufiger aus Deutschland ausgewiesen als vor den Gesetzesverschärfungen vor drei Jahren. Die Linksfraktion sieht darin eine unzulässige Doppelbestrafung.
Im August 2018 wurde in Chemnitz Daniel H. erstochen. Kurz nach der tödlichen Messerattacke hatten rechte Gruppen die Tat für sich instrumentalisiert. Am Donnerstag wurde der angeklagte Syrer zu einer hohen Haftstrafe verurteilt.