Wieder sorgt „L’amour toujours“ für Schlagzeilen: Nach Zeugenangaben sollen bei einer Polizei-Party in Aschersleben rassistische „Ausländer raus“-Parolen gefallen sein. Die Linke fordert Änderungen bei der Polizeiausbildung.
Nach der tödlichen Attacke auf eine Synagoge in Manchester am höchsten jüdischen Feiertag kommen tragische Details ans Licht. Der Anschlag wirft ein Schlaglicht auf Antisemitismus in Großbritannien und Europa. Derweil lädt Israel Rechtsextremisten ein. Bei einer Demo gibt es erneut zahlreiche Festnahmen.
Es ist die Nacht zum Sonntag in Ilmenau: Eine Scheibe geht zu Bruch, in einem Raum der Unterkunft für Geflüchtete explodieren Knallkörper. Eine Frau verletzt sich dabei leicht. Ein 21-jähriger Deutscher wird gefasst – und wieder freigelassen.
Die Zahl der Asylanträge ist massiv zurückgegangen. Bundesinnenminister Dobrindt verweist auf die verschärften Grenzkontrollen. Doch Entwicklungen auf den Fluchtrouten nach Europa und die neue Lage in Syrien spielen eher eine Rolle.
Klimaschutz, Menschenrechte und der Einsatz von Technologien im Sinne des Gemeinwohls: Für Initiativen in diesen Bereichen gibt es in diesem Jahr den Alternativen Nobelpreis.
In Deutschland wird weiter über Leistungen für Geflüchtete aus der Ukraine diskutiert. Sachsen fordert Änderungen für neu Ankommende – und verweist dabei auf Nachbarland Polen.
Seit fast drei Jahrzehnten öffnen muslimische Gemeinden am Tag der Deutschen Einheit ihre Gotteshäuser für Gäste anderen Glaubens – als Zeichen der Verbundenheit. Hunderte Moscheen bundesweit suchen so den gegenseitigen Austausch.
Aus Düsseldorf startet ein Abschiebeflug in den Irak. Auch Jesiden sind in dem Flugzeug. Ihre Menschenrechtslage gilt als kritisch. Zeitgleich steigt ein weiterer Charterflug mit 67 Menschen von Frankfurt. Ziel: Balkan.
Die Folgen des 7. Oktober 2023 prägen den Alltag jüdischer Menschen in Deutschland. Betroffene berichten über mangelndes Mitgefühl, Diskriminierung – und ein Dilemma.
Sie sollten deutschen Soldaten bei ihrem Einsatz in Afghanistan helfen. Im Gegenzug versprach Deutschland ihnen Schutz vor den Taliban. Nach dem Abzug aus dem Land will Deutschland davon nichts mehr wissen. Ein afghanischer Richter klagt gegen diesen Wortbruch.